Intel will Fertigung umstrukturieren: Neue Hoffnung für 10 nm?
Wenn der aktuelle Leiter der Fertigung von Intel kommenden Monat in Rente geht, wird das Unternehmen die Sparte umstrukturieren. So sollen drei Häppchen gebildet werden, die von drei Managern geleitet werden, und die einer Position unterstehen, bei der die Fäden zusammenlaufen.
Intels 10-nm-Prozess kommt kaum aus den Schlagzeilen, denn keine Woche geht vorbei, in der es nicht irgendwelche Nachrichten gibt. Im Juli etwa kam die Meldung, dass entsprechende Produkte erst zu Weihnachten 2019 verfügbar werden. Solche Nachrichten kommen auch an der Börse nicht wahnsinnig gut an, weshalb sich kurz darauf Analysten zu Wort meldeten. Quasi jede Meldung nimmt mittlerweile auch Einfluss auf Intels Börsenkurs.
Und so schnell wird wohl auch keine Ruhe einkehren, denn Intel steht auch vor strukturellen Änderungen. Nachdem Brian Krzanich im Sommer Intel verlassen musste und Sohail Ahmed, Leiter der Fertigung, kommendem Monat in Ruhestand geht, steht ein Umbau bevor. Anstatt eines direkten Nachfolgers wird es gleich vier geben und die Fertigungssparte in drei kleine Häppchen zerlegt.
Künftig drei kleine Häppchen
Einem Medienbericht zufolge wird die Sparte künftig aus "Technology Development", geleitet von CTO Mike Mayberry, aus "Manufacturing and Operations", geleitet von Ann Kelleher, und aus der "Supply Chain", geleitet von Randhir Thakur, bestehen. Unter Venkata "Murthy" Renduchintala, einem ehemaligen Top-Manager von Qualcomm, der seit 2015 bei Intel ist, werden die drei Gruppen zusammengeführt.
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Intel wollte auf Nachfrage nicht weiter auf die Änderungen eingehen, aber es dürfte klar sein, dass die Umstrukturierung dabei helfen soll, den 10-nm-Prozess endlich in die richtige Spur zu bekommen. Ob der Ruhestand mit 60 bei Sohail Ahmed ganz freiwillig kommt, bleibt unklar. Möglicherweise hat Intel die Entscheidung versüßt - Ahmed ist seit 1984 bei Intel und übernahm die Leitung der Sparte 2016, als bereits klar war, dass die Umstellung schwierig werden wird. Ursprüngliche Pläne sahen einmal 2015 vor.


In Zukunft wird es auf Maschinensteuer und BGE oder einen Bürgerkrieg rauslaufen.
Für mich sieht es mehr danach aus, dass es Vorbereitungen sind, die Chipfertigung unabhängig zu machen. So kann Intel z.B. bei TSMC fertigen und auf den eigenen Bändern Low-Cost-Produkte anderer Hersteller herstellen. Wenn Intel dann wieder wettbewerbsfähige Chips bauen kann, können sie auf die eigenen Fabriken zurückwechseln.
Das ist im Grunde die einzig vernünftige Lösung. Ob es nur zufällig so wirkt, oder ob das das Ziel ist, wird sich in den nächsten Jahren zeigen.
MfG
Der obere Absatz bezieht sich nur auf die wage Behauptung, dass Unternehmen unnötigerweise zu viele Menschen einstellen. Was einfach gegen die Natur von Unternehmen spricht, die unter ALLEN Umständen höhere Renditen für ihre Investoren erwirtschaften wollen/müssen. Manager managen sich eben so selber heraus wie eben auch andere.
Das BGE ist ein anderes und realeres Thema.
heise online
Passt irgendwie dazu. Aus einem Job werden vier gemacht. Läuft.