Intel streicht CPUs: Unter anderem den QX9650 und den QX9770

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Intel bereinigt das Prozessor-Portfolio und streich gleich mehrere CPUs aus dem Lieferprogramm.

Intel bereinigt das CPU-Lieferprogramm. Quelle: (Bild: Intel) Intel bereinigt das CPU-Lieferprogramm. Intel gab heute bekannt, dass man mehrere CPUs aus dem Portfolio nehmen wird. Darunter befinden sich der Intel Core 2 Extreme QX9650 (3,0 GHz) und QX9770 (3,2 GHz) auf Yorkfield-Basis. Ein Tribut an den Core i7. Ebenso gestrichen ist der Celeron E1200 (1,6 GHz) und der Core 2 Duo E8300 (2,83 GHz) in der Tray-Version. Zu guter letzt trifft es den Pentium E2180 (2,0 Ghz).

Letzte Bestellungen nimmt Intel bis 05. Juni entgegen. Danach folgen die letzten Auslieferungen an Händler und OEM-Hersteller.

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    • Kommentare (56)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Blöde Frage: Wenn 1300€ für 4x3,2GHz für die "günstig" ist, was sind dann die teuren CPUs, die man jetzt kaufen muss?
        (Oder störst du dich an der Streichung des E2180?)
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Blöde Frage: Wenn 1300€ für 4x3,2GHz für die "günstig" ist, was sind dann die teuren CPUs, die man jetzt kaufen muss?
        (Oder störst du dich an der Streichung des E2180?)
      • Von minustaurusrex
        Intel käufer werden immer mehr verarscht jetzt werden wie schon einmal schnelle und günstige CPUs vom markt genommen um die käufer dazu zu zwingen die teureren und überdimensionierten CPUs zu kaufen
      • Von DaStash Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von ruyven_macaran
        Lieber gegen Konkurrenz aus eigenem Hause verlieren, als gegen Konkurrenz aus fremden Hause
        So kann man das natürlich auch sehen
        Zitat von Mipfelzuetze
        Es böte sich sicher an, die aktuellen Spitzenmodelle dort weiterhin als preiswerte Einsteigerlösung anzubieten. Aber damit würde sich Intel auch selbst schaden, weil es dann für die meisten Leute keinen Grund gäbe, auf den Nehalem/So1156 zu wechseln. Und Intel ist ja bekanntlich nicht nur CPU-Anbieter, sondern baut auf ganze Plattformen mit dne zugehörigen Chipsätzen. So gesehen paßt die Einstellung der So775-QXe auch gut ins Bild eines allmählichen Ausdemverkehrziehens des So775.
        Genau das meine ich die ganze Zeit.
        Demnach bleibt Intel nur die Möglichkeit die Anwender dazu zu bewegen die Plattform zu wechseln, in dem sie dementsprechende, siehe News, Korrekturen am aktuellen Portfolio vornehmen.

        MfG
      • Von Mipfelzuetze PC-Selbstbauer(in)
        Allerdings besteht die Gefahr, daß Intel sich da verzettelt - auch wenn der Quasi-Monopolist sich das eine Zeitlang sicher leisten kann. Denn das wären dann drei verschiedene Sockel im gleichen Segment: 775, 1366 und 1156.

        Der Sockel775 ist ein Auslaufmodell. Fragt sich, wie lange in Intel noch mit aktuellen CPUs versorgt. Es ist auch durchaus nicht unwahrscheinlich, daß man ihn zu einer reinen Budget-Plattform verkommen läßt und neue CPUs nur noch auf i5 und i7 anbietet, was in BEIDEN Fällen mit einem Plattformwechselverbunden wäre, womit der Deneb samt Ablegern doch wieder eine ernstzunehmende Konkurrenz für Intel wäre.

        Also ICH sehe den Nehalem (also eine RAM-Controller-lose Version davon) nicht im So775, und eine Weiterentwicklung des Core für einen reinen Budget-Markt rentiert sich nicht. Man wird hier die Core-Reihe auslaufen lassen.
        Es böte sich sicher an, die aktuellen Spitzenmodelle dort weiterhin als preiswerte Einsteigerlösung anzubieten. Aber damit würde sich Intel auch selbst schaden, weil es dann für die meisten Leute keinen Grund gäbe, auf den Nehalem/So1156 zu wechseln. Und Intel ist ja bekanntlich nicht nur CPU-Anbieter, sondern baut auf ganze Plattformen mit dne zugehörigen Chipsätzen. So gesehen paßt die Einstellung der So775-QXe auch gut ins Bild eines allmählichen Ausdemverkehrziehens des So775.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von DaStash
        Dann würde doch Intel mit dem I7 den Part übernehmen, welcher die älteren Prozessoren im Absatz stärken würde. Das kann doch nicht Ziel sein, den neuen Plattformprozessor nur als Zugpferd zu verwenden?!
        Vorerst - warum nicht?
        Der 920 ist sicherlich auch für einige Anwendungen gut vermarktbar und hilft, eine neue Technik langsam in den Markt einzuführen.
        Aber die großen Modelle sind in erster Linie Prestige, nicht Umsatz.

        Zitat
        Aber stehen dann nicht Intels eigene Prozessoren in direktem Konkurrenzkampf??
        Lieber gegen Konkurrenz aus eigenem Hause verlieren, als gegen Konkurrenz aus fremden Hause

        Im übrigen dürfte der Preisverfall bald für eine Trennung der Zielgruppen sorgen: C2Q für diejenigen, die noch eine recht neue So775 Plattform haben und ihr Geld nur dann an Intel geben, wenn eine einfache CPU-Aufrüstung möglich ist und i5/i7 für diejenigen, die zwar die gleiche Leistung wollen, aber ohnehin alles neu kaufen müssen und dann in eine zukunftstaugliche Basis investieren wollen.
        Erstere Position ist dabei sogar die wichtigere: Da die AM2+ Plattform vergleichsweise wenig verbreitet ist, dürften 90% der Nutzer für die Aufrüstung auf einen PhenomII ein komplett neues System benötigen. Damit steht der PhenomII eigentlich in Konkurrenz zum i7, gegen den er nur als "billige Alternative" bestehen kann. Bietet man aber mit einem leistungsfähigen C2Q eine noch billigere Aufrüst-Alternative für alle So775 Besitzer an, hat AMD ein echtes Problem.
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