Intel startet mit guten Zahlen ins neue Jahr
Intel hat die Zahlen für das erste Quartal 2010 vorgelegt. Sowohl Umsatz (10,299 Mrd. US-Dollar) als auch Nettogewinn (2,442 Mrd. US-Dollar) stiegen im Vergleich zum Vorjahr. Die Erwartungen der Analysten wurden ebenfalls übertroffen
Intel hat im ersten Quartal 2010 einen Umsatz von 10,299 Mrd. US-Dollar erreicht. Das entspricht einem leichten Minus von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal und einem satten Plus von 44,0 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal. Im ersten Quartal 2009 musste Intel noch mit der Wirtschaftskrise kämpfen und hatte entsprechende Umsatz- und Gewinneinbrüche.
Interessant ist wie immer der Blick auf den Gewinn. Intel erzielte einen Nettogewinn von 2,442 Mrd. US-Dollar. Im vergleichbaren Vorjahresquartal erzielte Intel aufgrund der Wirtschaftskrise nur einen Nettogewinn von 647 Mio. US.-Dollar, damit liegt Intel deutlich über dem Vorjahr. Zuletzt hatte Intel im vierten Quartal 2005 einen höheren Nettogewinn erzielt. Nur im ersten Quartal 2000 lag der Nettogewinn noch höher. Die Bruttogewinnmarge im Q1/2010 lag bei 64 Prozent, ein Prozentpunkt niedriger als noch im Vorquartal. Der durchschnittliche Verkaufspreis (ASP) von Mikroprozessoren stieg laut Intel ohne nähere Angaben zum Umfang.
Intel-CEO Otellini ist angesichts der guten Zahlen wenig verwunderlich optimistisch. “Wir investieren ständig in Spitzentechnologie, daher ist unsere Produktpalette auch die überzeugendste, die wir je in unserer Firmengeschichte hatten“, so Otellini. „Die Kombination aus unserer Produktführerschaft, der weltweit wachsenden Nachfrage und unserer Fähigkeit auf allen Ebenen betriebliche Abläufe hervorragend auszuführen, führte zum besten ersten Quartal in der Unternehmensgeschichte von Intel. Wir sehen auch optimistisch in die Zukunft denn unsere Produkte finden auch Verwendung in einer Vielzahl neuer und interessanter Markt- und Kundensegmente.“
Für das kommende zweite Quartal 2010 erwartet Intel stabile Umsätze und Gewinnmargen. 10,2 Mrd. US-Dollar Umsatz (mit einer möglichen Schwankung von plus/minus 0,4 Mrd. US-Dollar) erwartet man für das kommende Quartal, Angaben zur Gewinnerwartung macht Intel nicht. Die Bruttogewinnmarge soll bei 64 Prozent bleiben. Im zweiten Quartal 2009 konnte Intel 8,020 Mrd. US-Dollar umsetzen.
Die Intel-Aktie wird aktuell mit einem Plus von knapp vier Prozent an der Frankfurter Börse notiert.
Weitere interessante Details aus dem vierten Quartal 2009:
• Der Umsatz der PC Client Group war im Vergleich zu Vorquartal stabil. Mit Mobilprozessoren wurde ein Rekordumsatz erzielt.
• Der Umsatz der Data Center Group war im Vergleich zum Vorquartal um 8 Prozent niedriger.
• Der Umsatz der restlichen Intel Architecture Group war im Vergleich zum Vorquartal um 9 Prozent niedriger.
• Der Umsatz aus dem Verkauf von Intel Atom Prozessoren und Chipsätzen belief sich auf 355 Millionen Dollar. Im Vergleich zum Vorquartal ein Rückgang um 19 Prozent.
• Der Durchschnittsverkaufspreis (ASP) von Mikroprozessoren stieg leicht im Vergleich zum Vorquartal.
• Ohne Berücksichtigung der Auslieferung von Intel Atom™ Prozessoren ist der ASP im Vergleich zum Vorquartal stabil geblieben.
• Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie für Marketing und Verwaltung lagen zusammen bei 3,1 Milliarden Dollar. Höher als die bisherige Erwartung.
• Die Steuerquote lag wie erwartet bei 29 Prozent.
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Was Werbung angeht, hat AMD noch mehr aufzuholen, als in Sachen Notebooktechnik (auch wenn sie da ebenfalls weit abgeschlagen sind und scheinbar vor Fusion auch keine Ambitionen mehr haben)
Speziell im mobilen Bereich ist Intel bestens aufgestellt.
Leider kann AMD auf diesem Sektor nicht mithalten, obwohl mobile Geräte derzeit stark im Trend liegen.
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wenn AMD ATI nicht hätte wäre AMD schon längst pleite
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