Intel drohen 3,5 Milliarden Euro Strafe
Quelle: http://www.intel.com
Die Wirtschaftswoche berichtet in ihrer am Montag erscheinenden Ausgabe, dass im Kartellverfahren gegen Intel eine Entscheidung bevorsteht. Man geht davon aus, dass der Fall noch vor der Sommerpause Ende Juli abgeschlossen wird.
Der Fall beschäftigt die EU schon seit dem Jahr 2000. Die Fadenkreuz der Ermittlungen steht die Frage, ob Intel seine Marktmacht missbraucht. Im Juli 2005 wurden von Beamten Büros von Intel in München, Madrid und Mailand begutachtet. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, könnte Intel im schlimmsten Fall mit 3,5 Milliarden Euro zur Kasse gebeten werden.
Die finanziellen Belastungen dürften Intel keine Sorgen machen. Viel schwerwiegender wären eventuelle Wettbewerbsauflagen. Vorstellbar sind hier die Streichung von Rabatten seitens Intel für PC-Hersteller oder ein Aufweichen der monopolistischen Vertriebswege in Europa.
