Intels Unternehmensstrategie: Die Cloud als künftiger Kernmarkt - weg vom PC-Kerngeschäft
Intels CEO Brian Krzanich hat sich im offiziellen Blog zur neuen Unternehmensstrategie geäußert. Die Rede ist von fünf Kernüberzeugungen, auf die sich Intel stützt. Im Mittelpunkt steht die Cloud und damit einhergehend die Vernetzung aller Geräte. Die R&D-Gruppe soll indes das Mooresche Gesetz am Leben erhalten.
Bereits in der vergangenen Woche hat Intel bekannt gegeben, sich künftig neu ausrichten zu wollen, und damit einhergehend 12.000 Stellen gestrichen. Intels CEO Brian Krzanich höchstpersönlich hat nun einen Blog verfasst, in dem die neue Unternehmensstrategie näher erläutert wird. Krzanich spricht von fünf Kernüberzeugungen, die den Chiphersteller auf Kurs halten sollen.
Die erste Kernüberzeugung stellt der Cloud-Markt dar. Im Zeitalter des Internets seien Datenzentren wichtiger denn je, unter anderem mit den Xeon-CPUs soll die Entwicklung dort vorangetrieben werden. Als zweites wird das Internet der Dinge genannt, wobei Intel darunter alle Geräte auffasst, die mit dem Internet - und folglich mit der Cloud - verbunden sind, also auch Desktop-PCs und Notebooks. Der dritte Punkt sind neue Technologien, die vorrangig in Datenzentren eingeführt werden sollen. Neben neuen Speicherarten wie Xpoint werden universal einsetzbare FPGAs (Field Programmable Gate Arrays) genannt, die anders als CPUs (= ASICs, Application-specific Integrated Circuit) nachträglich auf neue Aufgaben programmiert werden können. Die vierte Kernüberzeugung stellt 5G als LTE-Nachfolger dar, wodurch das Internet der Dinge zuverlässig mit der Cloud verbunden werden soll.
Zu guter Letzt wird das Mooresche Gesetz (Moore's Law) genannt, an dem Intel weiterhin festhält. Man wolle weiterhin in die R&D-Abteilung investieren, um in der Fertigungstechnologie die Marktführerrolle zu behalten. Für die kommenden Prozessgeneration 10, 7 und 5 nm zeigt sich Krzanich zuversichtlich.

Cloud war ursprünglich mal ein etwas allgemeinerer Begriff. Aber mittlerweile bleibt in den Köpfen der Leute nur noch die Cloud-Storage hängen. Cloud-Computing, Webservices, verteiltes arbeiten usw. Auch das fällt alles darunter.
Genau, bevor Intel hier Fuß fassen kann, sind Konzerne wie Google oder MS schon da^^
Ich hab per se nichts gegen Clouds, aber ich nutze sie nur für ein paar Word-Files und ein paar Fotos, mehr nicht. Sensible Dinge würde ich da unter keinen Umständen speichern.
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Ich verstehe überhaupt nicht wozu das führen soll . Der Verbraucher hat hier nichts zu melden? Eine Cloud ist für mich wie ein offenes Tagebuch, freien Zugriff für alle.
Informationen sind wohl eine neue Währung?(Windows 10).
Gruss
Ich sehe das auch so, ich werde Hardware verfechter bis zum bitteren Ende.