Intel Optane: Xpoint-Speicher kopiert mit 2 GB/s in einer IDF-Demo
Auf dem IDF in Shenzhen hat Intel eine Demo zum Xpoint-Speicher gezeigt, die künftig unter dem Namen Optane auf den Markt gelangen soll. Eine etwa 25 Gigabyte große Videodatei wurde mit knapp 2 GB/s kopiert, wohingegen eine SSD mit Flash-NAND mit weniger als 300 MB/s deutlich länger brauchte. Der Vergleich hinkt allerdings wegen der genutzten Schnittstellen.
Nachdem Intel vergangenen August seine Xpoint-Technologie während des IDF 2015 in San Francisco vorgestellt hatte, durfte man auf dem IDF 2016 in Shenzhen kürzlich eine Demo zu Xpoint sehen. Dazu wurden zwei laut eigenen Angaben identische PCs verwendet, die sich lediglich beim verwendeten Speicher unterschieden. Bei einem wurde eine herkömmliche SSD mit SATA-6Gbit/s-Anbindung verwendet, beim anderen eine Optane-SSD mit PCI-Express-Anbindung - wahrscheinlich PCIe 3.0 x4 mit NVMe-Protokoll. Zusätzlich wurde jeweils ein baugleiches Laufwerk in einem externen Gehäuse untergebracht, welches wiederum per Thunderbolt 3.0 (PCIe 3.0 x4) mit dem PC verbunden wurde.
Zum Vergleich wurde auf beiden PCs eine etwa 25 Gigabyte große Videodatei von der internen zur externen SSD kopiert. Während das SATA-Modell wegen eines RAM-Caches zwar noch bei über 1 GB/s startete, sich dann aber bei nur knappe 300 MB/s einpendelte, startete das Optane-Exemplar bei 1,9 GB/s und endete bei 1,95. Der Kopiervorgang hat so keine 15 Sekunden statt weit über eine Minute gedauert.
Letztendlich hinkt der Vergleich allerdings stark. Heutige SATA-6Gbit/s-SSDs mit SLC- oder MLC-Zellen können das Interface mit gut 500 MB/s ohne Probleme ausreizen. Hier dürfte ein TLC-Modell eingesetzt worden sein, dessen Schreibrate limitiert. Zudem wechseln immer mehr Hersteller auf PCI-Express als Schnittstelle mit NVMe-Protokoll und erreichen spätestens mit PCIe 3.0 x4 ebenfalls entsprechende Übertragungsraten - Intel hat sogar selbst entsprechende Produkte im Portfolio. Die größere Stärke von Xpoint liegt in den Zufallszugriffen. Höhere sequenzielle Geschwindigkeiten sind bei den Modulen zu erwarten, die wie DDR4-RAM behandelt und dementsprechend schnell angebunden werden.
Quelle: Intel (VOD, beginnend ab ~50:40), via pcper.com

Dann vergleicht man eine (scheinbar) führende SSD Lösung mit der "Zukunft" und "voilá" 10x mehr Leistung.
Das einzige was in dem Fall aber Sinn macht (und im Video auch am Rande erwähnt wird) ist, dass es in dem FORMFAKTOR (also 2.5 Zoll) eben zu diesen enormen Performanceunterschieden kommt.
Also im Prinzip hat man nicht SSD vs Xpoint verglichen, sondern nur 2.5 Zoll typischer Anschluss (SATA oder Thunderbird) vs 2.5 Zoll typischer Anschluss.
Der Vergleich, wie aber auch schon die original News sagt, ist eher schwach.
Weil Xpoint (angeblich) ganz andere, größere Vorteile hat. Ich bin schon sehr gespannt auf Xpoint Produkte, sie werden vorallem die traditionellen SSDs in 2-3 Jahren günstiger machen.
Rein von der Geschwindigkeit her ist der XPoint-Speicher nix Besonderes... Aber Geschwindigkeit ist nicht alles.
Wird ne normale Customer-Variante sein - da stellt sich dann die Frage warum mit der verglichen wurde und nicht mit einer PCIe ... vielleicht sollen die Preise der neuen Speicher ja im Bereich normaler SSD's liegen?
Das wäre ja mal nen Durchbruch
Na ich schätze eine von denen da
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