Intel Tiger Lake: Gen-12-Grafik mit größter EU-Änderung seit i965
Bei Intel spricht man von der größten Änderung der Ausführungseinheiten seit dem i965. Die Gen-12-Grafik soll unter anderem um Hardwarefunktionen erleichtert werden, um Leistungsreserven freizulegen.
Mit der elften Generation von Intels integrierten Grafikeinheiten sind große Fortschritte verbunden, weil hier erstmals die Entwicklungen rund um Xe miteingeflossen sind und Intel konnte so dank des aufgestockten Teams und größerem Entwicklungsbudget Leistung finden. Der Kunde findet diese Leistung zwar bislang nur in wenigen Mobil-Prozessoren auf Basis von Ice Lake, aber der Grundstein ist gelegt.
Im Vergleich zu Vorgängergenerationen, wo die teilweise nur marginalen Unterschiede eine Umbenennung forcierten, ein großer Fortschritt. Und dabei soll es nicht bleiben. In der zwölften Generation soll es einen weiteren großen Schritt geben, der dann in Tiger Lake zum Tragen kommen soll.
So sagt Francisco Jerez, Mitglied von Intels Open Source Linux Graphics Team, dass die 12. Generation die größte Überarbeitung von Intels Ausführungseinheiten (Execution Units, EU) seit dem i965 bringen soll. Die Älteren werden sich an diesen IGP noch erinnern, der damals im Chipsatz untergebracht wurde.
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Die größte Änderung an der Hardware wird laut Francisco Jerez das Entfernen der Register Scoreboard Logic, womit die Execution Units nicht länger kohärente Daten bei Schreib- und Lesebefehlen zwischen Registern garantieren. Hier muss dann der Compiler eingreifen und Instruktionen synchronisieren, wenn sie voneinander abhängig sind. Was verspricht man sich davon? Voraussichtlich geringere Latenzen und mehr Leistung pro Takt sowie potenziell höhere Taktraten. So schön echte Hardwarefunktionen sind, ihre Bearbeitung kosten Taktzyklen und die stehen dann woanders nicht zur Verfügung. Entsprechend soll die Datenprüfung (zusammen mit anderen Änderungen) in den Compiler ausgelagert werden.
Tiger Lake und Gen-12-Grafik wird man bei Intel erst 2020/2021 sehen. Voraussichtlich auch einmal mehr nur als Mobil-Einheit. Schon jetzt hängt der Desktop-Bereich ein Stück weit zurück und der Serverbereich traditionell noch etwas mehr.
Quelle: Phoronix via Hot Hardware, Github

300-500€ für mittelklasse. highend 1000€+ bzw. die rtx titan? 2700€? zwei titans, dicke intel cpu, maximal ram, maximal m2/ssd/hdd, dickes gehäuse und netzteil und schon haste ein neuwagen. zwar nicht in vollaustattung, aber immerhin ein neuwagen.
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Irgendwie fehlt da eine Begründung.
Die RX 480/470 und 580/570 waren jedoch, dank Nvidia, damals in dem Preisbereich die beste Wahl.