Intel Sandy Bridge im Preisvergleich: Starker Einstieg, Verkauf aber erst am 9.1. - Update 3
Zwei Tage früher als erwartet und noch vor der Consumer Electronic Show (CES) schickt Intel heute seine neue Mittelklasse, Codename Sandy Bridge, ins Rennen. Im PCGH-Preisvergleich feiern die neuen CPUs einen starken Einstand - obwohl es keine CPUs zu kaufen gibt.
Update vom 9.1.2011: Lieferbarkeit
Ein Blick in den Preisvergleich zeigt, dass sich die Lieferbarkeit der Core-i5-CPUs der Serien 2300 bis 2500 sowie i7-2600 drastisch verbessert hat. Selbst die Übertaktervarianten ("K") oder die Stromspareditionen "S" und "T" sind zumindest teilweise lieferbar bzw es gibt realistische Preisvorstellungen.
Der i5-2300 geht aktuell ab 167 Euro über den Ladentisch, der i5-2400 für 173 Euro. Die S-Edition des 2400 mit 65 Watt kostet rund 25 Euro Aufpreis. Der i5-2500 startet bei 190 Euro, der Multiplikator-offene 2500 K kostet ebenfalls knapp 25 Euro mehr. Für den i7-2600 werden schließlich ca. 271 Euro fällig, für die K-Variante ca. 305 Euro.
Update vom 06.01.2011: Core i3 im Preisvergleich
Unsere tägliche Prüfung der Sockel-1155-CPUs hat ergeben, dass nun auch zwei Dualcore-CPUs der Sandy-Bridge-Generation im PCGH-Preisvergleich gelistet sind. Der Core i3-2100 mit 3,1 GHz soll 125 Euro kosten, der Core i3-2120 mit 3,3 GHz dagegen 145 Euro. Lieferbar ist aber keine der CPUs, insofern stört es auch nicht weiter, dass die Preise deutlich zu hoch sind.
Bei den anderen Sandy-Bridge-CPUs hat sich wenig beim Preis getan, allerdings werden immer mehr Versender gelistet, die auch liefern können. Am dem 9.1. dürfte sich das Preisgefüge realistisch einpendeln - spätestens dann dürfen dann vermutlich auch die größeren Shops ihre Angebote publik machen.
Update vom 05.01.2011: Lieferbarkeit
Mittlerweile melden auch die ersten Händler im PCGH-Preisvergleich, dass Sandy-Bridge-CPUs lieferbar sind. In der Liste mit Sockel-1155-CPUs im Preisvergleich finden sich die i5-CPUs 2300, 2400, 2500 und 2600. Nur die schnellste CPU ist momentan nicht direkt lieferbar. Mehr als einen ersten Hinweis auf die Preisgestaltung bieten die Angebote aber nicht, dazu sind es noch zu wenige Händler, die ernsthaft Stückzahlen haben.
Aktuell würden die Europreise den von Intel gemeldeten Dollarpreisen fast 1:1 ensprechen. Ein Core i5-2300 kostet also rund 177 Euro, ein Core i5-2400 knapp 180 Euro. Der i5-2500 wird zum Zeitpunkt der News für 209 Euro angeboten, der i5-2600 (nicht lieferbar) steht bei 294 Euro.
Original-Artikel vom 03.01.2011: Intel Sandy Bridge im Preisvergleich: Starker Einstieg, Verkauf aber erst am 9.1.
Intel hat schon am 3.1. die Katze aus dem Sack gelassen und stellt seine neue CPU-Flotte mit dem Codenamen Sandy Bridge vor. Der Nehalem-Nachfolger setzt auf einen neuen Sockel mit 1155 Kontakten, entsprechend brauchen Sie neben einer neuen CPU auch ein neues Mainboard. 14 Modelle umfasst das Portfolio, vorerst sind jedoch nur die Quadcore-Versionen käuflich zu erwerben - die Dualcores (genauer: die Core-i3-CPUs) folgen Anfang Februar. Die Modelle unterscheiden sich dabei vorrangig durch Kernzahl, (Turbo-)Takt sowie das Featureset und die verbaute Grafikeinheit.
Immerhin drei der neuen Sandy-Bridge-CPUs sind zum Zeitpunkt dieser News in den Top 10 des PCGH-Preisvergleiches, und zwar die i5-Prozessoren 2300, 2400 und 2500. Das bedeutet, dass es sehr viele Suchabfragen zu diesen CPUs gibt - obwohl Intel bestätigt hat, dass sie erst ab dem 9.1. verkauft werden sollen. Entsprechend gibt es aktuell keine seriösen Angebote, obwohl die dazu passenden Mainboards bereits munter verkauft werden. Das dürfte interessierte Kunden eher abschrecken. Es bleibt also spannend, mit welchen Europreisen die neuen Sandy-Bridge-CPUs an den Start gehen und welche Auswirkungen sie auf die Preisgestaltung der übrigen Prozessoren haben.
Alle weiteren Infos finden Sie im Test der neuen Sandy-Bridge-CPUs von Intel.

Ich dachte da eher an den Stromverbrauch, der durch sinnvolle Kombination von SB-Grafik und Grafikkarte durchaus sinken könnte. Wenn z.B. die Grafikkarte nur für 3D-Programme (Spiele etc.) anspringt und sonst einfach ganz aus is (wobei sich das denk ich nicht wirklich bewerkstelligen lässt...) und den Rest der Zeit die CPU-Grafik arbeitet. Bei Notebooks geht das doch auch, vielleicht können das ja die Mainboard-Hersteller auch bei Desktops implementieren.
Wenn die PCGH in der nächsten Ausgabe nen Spartipp für Sockel 1155 kürt und die Budget-Mainboards testet, könnte man auch mal zuschlagen (wobei jetzt 120€ nicht so teuer sind für ein MB)
Das heisst zwangsweise warten und schaun, wie sich der Markt entwickelt , wenn die 6/8-Kerner rauskommen.
Das wird nochmal richtig spannend , auch im zusammenhang mit dem Dozer ...
Also dieses Jahr ist echt der Hammer ^^ Da geht richtig was ...
Allerdings brauche ich die integrierte Grafik des momentanen SB auch gar nicht. Welcher Spieler nutzt die schon ? Keiner.
So gesehen kann ich mir auch mal die Performance Desktop Modelle anschauen, die Mitte des Jahres rauskommen, ohne integrierte Grafik .... ist nur unnötiger Ballast find ich ...
Und warten muss ich leider eh .... dank meiner momentanen Finanzen ...
Ganz nebenbei werden die Preise für 2500K/2600K in der Zeit auch noch purzeln und neue Mainboards werden raus kommen ... netter Nebeneffekt, falls die "Performance"-Modelle doch nicht nötig sind ^^
..... abwarten und € zählen .... ^^
Wie hoch ist eigentlich die Mehrleisung des i7 2600 zum i5 2500er? Ich suche Ersatz für nen Core2Duo E6600, rüste nicht jedes jahr auf... Sind die 90€ Aufpreis dann nicht vielleicht doch gut angelegt (für den E6600 hab ich damals auch an die 300€ bezahlt (jaa, damals waren CPUs so teuer^^))
Oder vielleicht doch auf die 8-Kerner warten, die Grafik in der CPU kann ja leider eh net zusammen mit normaler Grafikkarte verwendet werden...