Intel-Probleme: Marktanteil von AMD soll sich verdreifachen können

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Intel-Probleme: AMDs Marktanteil soll sich verdreifachen können
Quelle: extreme.pcgameshardware.de

Angeblich soll HP planen, nächstes Jahr 30 Prozent der verkauften Systeme mit AMD-Prozessoren auszurüsten; und auch Dell soll weniger auf Intel setzen. Laut der Jefferies sei es möglich, dass AMD durch Intels Probleme seinen Marktanteil verdreifacht: Von 10 auf 30 Prozent. Gleichzeitig wurde das Kursziel für AMD von 30 auf 36 US-Dollar angehoben.

Bei Intel läuft im Moment bei weitem nicht alles rund: Die 10-Nanometer-Fertigung verzögert sich weiterhin, die bestehende 14-Nanometer-Fertigung hat Kapazitätsprobleme und nach Spectre und Meltdown kamen die Sicherheitslücken L1 Terminal Fault und Foreshadow.OpenBSD warnt deshalb sogar vor dem Einsatz von Intels Hyper Threading-Technologie und rät zur Deaktivierung. Zu allem Überfluss hat Intel immer noch keinen neuen CEO ernannt: Seit dem Aus von Brian Krzanich, vor drei Monaten, wird das Unternehmen übergangsweise vom CFO Robert H. Swan geleitet.

Eine Chance für AMD

Aufgrund der Probleme wird AMD als Alternative offenbar immer attraktiver. Die US-Investmentbank Jefferies hat das Unternehmen von 30 auf 36 US-Dollar Kursziel hochgestuft. Im Moment werden die Aktien für rund 31 US-Dollar gehandelt. Verglichen mit den Werten vor Zen ist das sehr hoch: Bis Mitte 2016 lag der Wert einer AMD-Aktie unter 5 US-Dollar.

Laut einem Bericht der Investmentbank Fubon soll HP planen, nächstes Jahr in 30 Prozent der verkauften Computer AMD-Prozessoren zu verbauen. Ähnlich sieht es bei Dell aus: Auch hier sollen weniger Prozessoren von Intel zum Einsatz kommen. Intels Lieferprobleme sollen sich angeblich vom vierten Quartal 2018 noch bis ins zweite Quartal 2019 hinein ziehen.

Passend zum Thema: Intel-Fertigung: Der alte Vorsprung soll zum Rückstand werden

Ein Analyst von Jefferies hält es, mit Bezug auf den Bericht, für möglich, dass AMD durch diese Gelegenheit den Marktanteil verdreifachen könnte: Statt 10 Prozent sollen bis zu 30 Prozent möglich sein, wenn Intels Fertigungsprobleme wirklich so lange anhalten.

Zur Erinnerung: Im ersten Halbjahr 2019 wird für AMD die Picasso-Familie erwartet, die die Zen-Architektur noch einmal verbessern soll. Bei Intel steht in der selben Zeit Skylake-A für den Sockel 3647 an. Der Fertigungswechsel bei AMD wird voraussichtlich zwischen dem dritten und dem viertel Quartal stattfinden: Dann will das Unternehmen 7-Nanometer-Prozessoren auf den Markt bringen, die auf die Zen-2-Architektur setzen werden. Kurze Zeit später soll der Intel-Konter in Form von Ice Lake-S folgen, wenn die 10-Nanometer-Fertigung des Unternehmens bis dahin gut genug läuft.

Quelle: Cnbc.com

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    • Kommentare (78)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Maverick3k BIOS-Overclocker(in)
        AW: Intel-Probleme: AMDs Marktanteil soll sich verdreifachen können

        Zitat von Duvar
        AMD Zen 2 Ryzen CPU Sample With 8 Cores, 16 Threads, Up To 4.5 GHz
        Alle Ryzen Befürworter, erwarte ein like von euch
        Nicht, wenn wccftech involviert ist

        Du kriegst einen Plus für den gutgemeinten Versuch
      • Von gaussmath
        AW: Intel-Probleme: AMDs Marktanteil soll sich verdreifachen können

        Joa, ein Early Sample, dass nicht mal die Benchmarks stabil packt. Toll.
      • Von Duvar Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Intel-Probleme: AMDs Marktanteil soll sich verdreifachen können

        AMD Zen 2 Ryzen CPU Sample With 8 Cores, 16 Threads, Up To 4.5 GHz
        Alle Ryzen Befürworter, erwarte ein like von euch
      • Von Bunkasan
        AW: Intel-Probleme: AMDs Marktanteil soll sich verdreifachen können

        Zitat von Mahoy
        Zudem müssen wir ein wenig Rücksicht auf unsere Mitforisten nehmen, die sich gerade vor Lachen (worüber konkret auch immer) schreiend auf dem Boden wälzen ...
        Nailed it. Danke, YMMD!
      • Von Mahoy Volt-Modder(in)
        AW: Intel-Probleme: AMDs Marktanteil soll sich verdreifachen können

        Zitat von KnSN
        Das "Gelächter" steht der Handlung des Prädikats voran, demnach ist der Kasus "Dativ" nicht falsch. Des "Gelächters" gilt, wenn ihm der Bezug voransteht. Du hast den Modus nicht beachet.
        Kann sein, ich weiß nämlich nicht, wie man etwas "beachet".

        Dessen ungeachtet liegst du falsch, sonst hätte ich soeben auch schreiben können, dass du dem ungeachtet falsch liegst, was aber falsch ausgedrückt wäre.
        Dampfen wir die Formulierung doch mal auf die bestimmenden Konstruktion ein: "Dein gesamter Kommentar ist einem Gelächter würdig."
        Wem ist der Kommentar würdig? - Aha, passt nicht, Modus hin oder her.
        Aber: Wessen ist der Kommentar würdig? - Eines Gelächters. Also Genitiv.

        Ich find's aber gut, dass du dich damit auseinandergesetzt hast. Trotzdem, manchmal kommt man einer Sache am ehesten auf die Schliche, wenn man bei den Grundlagen bleibt und sich nicht verzettelt.

        Zitat
        Wieso erwartest Du, dass die semantische Rolle vorherbestimmt ist? Wenn Du eine Redewendung zitierst, dann vielleicht ...
        Die Rolle hast du durch deine Syntax vorgegeben. Kann natürlich sein, dass du diese auch in diesem Satz komplett falsch den Gepflogenheiten der Internet-Sprache folgend konstruieren wolltest, aber dann müsste ich raten, wie du es auf Hochdeutsch gemeint haben könntest.
        Wolltest du beispielsweise den Kommentar dem Gelächter widmen? Das kannst du nicht, denn er kam ja nicht von dir, sondern du hast ihn bewertet.

        Zitat
        Die Syntaktik an mancher Stelle ist so beabsichtigt, weil es in der Internet-Sprache so gängig ist.
        Die Klärung der Frage, was Internet-Sprache ausmacht uns für wen dabei was gängig ist, würde den Rahmen dieser Exkursion in den Dschungel der deutschen Sprache sprengen. Daher nur ein Tipp: Beim nächsten Mal bitte einen allseits geläufigen sprachlichen (oder grafischen) Marker setzen, dass du gerade mit Absicht auf Helge Schneiders Spuren wandelst und es obendrein augenzwinkernd meinst. Das ist nämlich bis dato bei niemandem, mich eingeschlossen, wunschgemäß angekommen.

        Zitat
        "Grammatikalische Eigentümlichkeiten?" Jetzt wirst Du aber exzessiv, geradezu subtil.
        Das Kompliment kann ich vollumfänglich zurückgeben. Schon allein um "subtil" als Steigerung von "exzessiv" zu verwenden, muss man wirklich Eier haben oder eine lyrische Sprachauffassung, die einem Rilke, äh, eines Rilkes würdig wäre.

        Zitat
        Selbst die in ihrer Ordnung so penibel vernarrten Nazis haben sich nicht davor gescheut, sich in ihrer Schreibweise zu authenfizieren.
        Meine Begeisterung steigt ins Unermessliche. Grandios, wie du dich durch gezieltes Weglassen von "ti" in "authentifizieren" von Nazis distanziert und dieses Wort gleichzeitig dort verwendest, wo niedere Geister in profaner Korrektheit "identifizieren" verwenden würden.

        Aber lassen wir das nun, da ich fürchte, dass einige Moderatoren meine Begeisterung nicht in dem Umfang teilen, als dass sie ein weiteres Abweichen vom Thema tolerieren würden. Zudem müssen wir ein wenig Rücksicht auf unsere Mitforisten nehmen, die sich gerade vor Lachen (worüber konkret auch immer) schreiend auf dem Boden wälzen ...
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