Intel Nehalem: Round-up enthüllt frische Informationen

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PC Games Hardware hatte bereits vor einige Zeit ein kleines Round-up zu Intels kommender Prozessorgeneration Nehalem online gestellt. Dem schlossen sich nun die Kollegen von HKEPC an. Interessant sind einige Details, die bei unserem letzten Round-up noch nicht bekannt waren.

(Bild: HKEPC) Quelle: (Bild: HKEPC) (Bild: HKEPC) Nehalm wird - soviel scheint sicher zu sein - den integrierten Speichercontroller (IMC) mitbringen. In diesem Zuge entfallen die Northbridge und der klassische Frontsidebus. Dieser wird durch den Interconnect ersetzt. Kommen mehrere Prozessoren zum Einsatz wird PCI-Express über einen I/O-Hub angesprochen. Prozessoren und Hub sind per Interconnect verbunden und kommunizieren über diesen. Die Folien zeigen, dass beim Einsatz einer einzelnen CPU PCI-Express vom Prozessor bereitgestellt wird. Bei Lynnfield (vier Kerne, acht Threads) wären so zweimal acht Lanes realisierbar. Havendale (zwei Kerne, vier Threads) könnte einmal 16 Lanes bereitstellen. Mehr Lanes ließen sich wieder mittels I/O-Hub (Tylersburg) realisieren. Dieser übernimmt bei Bloomfield (vier Kerne, acht Threads, Triple-Channel-Support, LGA1366) die Kommunikation zur Grafik und kann bis zu viermal acht Lanes plus einmal vier Lanes bereitstellen.

(Bild: HKEPC) Quelle: (Bild: HKEPC) (Bild: HKEPC) Im Zusammenhang mit Lynnfield und Havendale (LGA1160) wird auch die neue Southbridge erwähnt, die eigentlich keine Southbridge mehr ist. Durch den Wegfall der klassischen Chipsatzkonstellation ist Ibexpeak ein einzelner Chip, der die Aufgaben übernimmt. Im Zusammenhang mit Ibexpeak fällt auch die Bezeichnung PCH (früher ICH). Ibexpeak wird den Informationen zufolge in verschiedenen Konfigurationen die klassischen Southbridge-Aufgaben übernehmen, einen integrierten NAND-Controller haben und Intel AMT 6.0 unterstützen. Per Display-Link kommt das GPU-Signal der entsprechend ausgestatteten Havendale-Prozessoren zum Chip und von da auf Ihren Monitor. Unterstützt werden sollen alle Standards von DSUB bis Display Port.

Ibexpeak ist im Übrigen nicht mit der letzten klassischen Southbridge ICH10 zu verwechseln. Diese wird unter Nehalem nur im Zusammenhang mit Tylersburg Verwendung finden.

(Bild: HKEPC) Quelle: (Bild: HKEPC) (Bild: HKEPC) Zusammengefasst erwartet Sie mit Nehalem eine Architektur, welche das altbekannte Intel-Umfeld ordentlich umstrukturiert. Zunächst müssen Sie zwischen Ibexpeak oder Tylersburg und ICH10 wählen. Damit treffen Sie die Auswahl über den Sockel LGA1366 oder LGA1160. Ersterer kann Bloomfield-Prozessoren aufnehmen, bietet Tripel-Channel-Speicher und viele PCI-Express-Lanes für dedizierte Grafikkarten (Stichwort Crossfire X). Zweiterer bietet Platz für Lynnfield und Havendale. Speicher kann im Dual-Channel-Betrieb angesprochen werden und PCI-Express-Lanes sind knapper. Der Preis dürfte aber auch um einiges niedriger liegen.

Details können Sie den Folien von HKEPC entnehmen, die wir in unsere Bildergalerie gestellt haben. Hier sind noch einmal alle wichtigen Daten übersichtlich zusammengefasst.

Bildergalerie

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