Intel Lunar Lake: Frische Architektur mit neuem Design

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Intel Lunar Lake: Frische Architektur mit neuem Design (1)
Quelle: Intel

Intel soll bei Lunar Lake eine frische Architektur mit neuem Design in der Pipeline haben. Das kommt wohl von Intel selbst und wird vom für gewöhnlich gut informierten Dr. Ian Cutress verbreitet.

Intels Lunar Lake soll, so heißt es, eine Neuentwicklung sein, die deutlich bei der Performance pro Watt zulegt, was insbesondere Mobile-Prozessoren helfen wird. Wann kommt Lunar Lake: Zur Einordnung ist Lunar Lake der Nachfolger von Arrow Lake und der ist der Nachfolger von Meteor Lake, welches wiederum auf den für 2023 geplanten Raptor-Lake-Refresh folgt. Etwa 2025 wäre also eine grobe Einschätzung.

Spannend ist die Aussage deshalb, weil sie vom für gewöhnlich ausgezeichnet informierten Dr. Ian Cutress kommt, den manche noch von Anandtech kennen werden. Er soll die Aussage von Intels EVP & GM of CCG (Client Computing Group), Michelle Johnston Holthaus, haben und die habe betont, dass Lunar Lake eine frische Architektur mit neuem Design bekommt. Hauptziel sei es dabei die eingangs erwähnte Verbesserung bei der Leistung pro Watt. Offiziell soll es erste Informationen zum Q4-Finanzbericht von Intel geben.

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Vieles zu Lunar Lake ist aber noch im frühen Gerüchtestadium und Intel schnitt das Thema zwar bereits vereinzelt an, aber Dinge ändern sich und ob diese Aussagen noch Gültigkeit haben, ist ungewiss bis zum nächsten offiziellen Update. Demnach soll Lunar Lake mit mehreren Tiles ausgestattet sein, die in verschiedenen Fertigungsstufen hergestellt werden. Die CPU soll wohl in 18A von Intel produziert werden. Die Produktion der IGP könnte bei Dritten erfolgen. Zusammenführen will man alles mit dem Foveros Packaging.

Und auch wenn Lunar Lake primär ein Fortschritt für den Mobilmarkt werden soll, so werden letztlich auch Desktop-Chips von der neuen Architektur profitieren. Ausgehend vom Einsatz des 18A-Prozesses nennt man einen Produktionsstart im zweiten Halbjahr 2024, was dann zum erwähnten Marktstart 2025 führen kann. Vorausgesetzt, es gibt keine Verzögerungen. Schaut man sich ganz alte Roadmaps an, war Lunar Lake mal ein Thema für März 2021.

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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Manner1a Software-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Vielleicht würde das klappen, aber auch nur vielleicht . Ich gehe von Umbauarbeiten unter der Haube aus.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Viele Grüße
      • Von crackajack Freizeitschrauber(in)
        Besonders hinsichtlich APUs bin ich gespannt was in den nächsten Jahren kommt. Bringt intel da wirklich mal was mit Dampf im GPU-Teil? AMD verschläft hier seit Jahren das Alleinstellungsmerkmal mit Potential und bringt die guten APUs ja nur für Konsolen (und Steamdeck) und bei PC-Teilen langweilen sich die Hälfte der CPU-Kerne während Vega oder RDNA glüht. Eine 95, eher 120W oder 150W APU könnte phänomenal sein, 6 Kerne á 60W wie bisherige XXXXG von AMD und der Rest Vollgas bei Grafik, nicht nur 10-15W Mini-Vegas, min. halber Battlemage870 auf Effizienz getaktet (oder wie auch immer die Benennung wird). Netzteil 200-250W nötig. Das Ganze als Mini ITX oder Custom Ding gänzlich ohne PCIe-Slot und wäre das was Steammachines hätten sein sollen/können, wenn AMD nicht schlafen würde.
        Sofern intel die Anlaufschwierigkeiten überwindet und bei der Sache bleibt. Der Arc-Feldversuch war imho recht ordentlich, wirklich massentauglich muss aber der zweite Versuch werden, was ein Jahr Treiberarbeit und ein Jahr neue DX12/Vulkan Spiele, die eh bereits eher gut laufen, bieten sollte.
      • Von Manner1a Software-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]: Weggeschmissen wird sowieso nicht, das gehört fachmännisch entsorgt. Behalten ist eine Option, weil man ja auch mit der Hardware selbst am besten umzugehen weiß. Nur neu kaufen und nicht gebraucht verkaufen ist auch eine Idee, sofern die Nutzungsdauer für einen selbst okay ist. Der Anschaffungspreis wird in diesem Fall nicht durch den Verkauf der alten Hardware mitfinanziert, sondern durch die erwirtschafteten Vorteile, die die eigene aktuelle Hardware mit sich gebracht hat. Aus der Hand geben also verschenken kann man machen. Weg schmeißen oder verkaufen ist nicht für jeden die umweltfreundlichste Option.
      • Von Lantis86 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Nicht zwingend. Ich habe vor ein paar Monaten den PC meiner Frau erneuert - der 6600K war von 2015. Meine Plattform ist von 2019 und wird noch einige Zeit laufen wenn nix schiefgeht. Ob ich die 7 Jahre erreiche weiß ich nicht aber 5-6 werdens ziemlich sicher.

        Es ist ja nicht mehr wie früher wo man alle 2 Jahre ein neues System brauchte weil es 3x so schnell wie das alte war. Klar kann man das auch heute noch machen (und viele hier tun das sicherlich) aber das ist dann wie du sagst eine Frage des haben wollens/Hobbys, nicht des brauchens.
        Man darf auch nicht außer acht lassen, dass man bei Verkauf der „alten“ Plattform auch der Umwelt was gutes tut, weil das System ja nicht weggeschmissen wird, sondern woanders weiter läuft.

        Also spielt es vom Prinzip auch keine Rolle wie lange ich ein System laufen lasse.

        Dazu kommt, dass sich der Anschaffungspreis für die neue Hardware durch Verkauf der alten mitfinanziert.
      • Von Manner1a Software-Overclocker(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Klar kann man das auch heute noch machen (und viele hier tun das sicherlich) aber das ist dann wie du sagst eine Frage des haben wollens/Hobbys, nicht des brauchens.
        ...Womit sich das Problem der Preise auch erledigt hat, weil 70€ für einen Celeron G6900 und dann noch weitere Bauteile kriegt man schon irgendwie zusammengekratzt, um damit zu arbeiten und zu spielen, wenn auch nicht in 4K Ultra.
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