Intel "Lunar Lake"-CPUs: Designierte 14. Core-i-Generation erneut in Treiber aufgetaucht
Während mit "Rocket Lake-S" gerade die 11. Core-Generation von Intel für das Desktop-Segment in den Startlöchern steht, listet ein Treiber nun bereits die voraussichtlich 14. Generation namens "Lunar Lake".
"Lunar Lake" war Ende vergangenen Jahres bereits erstmalig in einem Grafiktreiber aufgetaucht und hat es nun auch erstmals in Intels e1000e-Ethernet-Treiber für Linux geschafft, nachdem dort schon im vergangenen August die noch zuvor erscheinende "Meteor Lake"-Generation einen entsprechenden Support-Eintrag erhalten hatte. Mit den beiden CPU-Generationen ist allerdings erst in den Jahren 2022 bis 2023 respektive 2023 bis 2024 zu rechnen, weswegen das ganze noch Zukunftsmusik ist, jedoch schon aufzeigt, wohin die Reise geht.
Erstmal stehen "Rocket Lake-S" und voraussichtlich Ende des Jahres "Alder Lake-S" in den Startlöchern, wobei laut Videocardz.com interessanterweise nie Patches für "Rocket Lake" im Zusammenhang mit dem besagten Netzwerktreiber ausgespielt wurden, während es Updates für "Comet Lake" und "Tiger Lake" gab, die bekanntlich ihre Markteinführung im vergangenen April beziehungsweise September hatten. Allerdings lässt sich aus den alle paar Monaten erfolgenden Treiber-Updates offenbar auch kein genauer Zeitplan für die Einführung neuer Generationen ableiten, zumal die Patches in ungleichen Zeitabständen hinzugefügt wurden.
Quelle: videocardz.com
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Nach "Alder Lake" derzeit nur Spekulationen
Über "Lunar Lake" ist ebenso wie über "Meteor Lake" nicht viel bekannt: Laut dem Bericht von Videocardz.com gab es einige Gerüchte, dass Intel plant, die LGA1700-Plattform für mindestens drei Generationen beizubehalten, womit "Meteor Lake" die letzte CPU-Reihe für den Sockel wäre. Es gab demnach auch Leaks zur integrierten Grafik, die angeblich auf der "Xe Gen13" basieren würde, die gleiche Architektur wie "Ponte Vecchio" und Intels diskrete DG3-GPUs.
Quelle: videocardz.com
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Weniger handfesten Berichten von verschiedenen Leakern zufolge könnte Intel auch eine Reihe namens "Raptor Lake" als "Alder Lake Refresh"-Zwischenschritt in 10 nm auf den Markt bringen, während "Meteor Lake" als erste 7-nm-EUV-Serie erwartet wird und auf die "Redwood Cove"-Architektur setzen soll. Wie üblich handelt es sich dabei jedoch nur um Gerüchte und Zeitpläne sowie andere Eckdaten können sich ändern. Angesichts des Treiber-Updates scheint jedoch sicher, dass an "Lunar Lake" tatsächlich bereits gearbeitet wird und es wird in den Patch-Notes auch als die "nächste Intel Client-Plattform" beschrieben.
Quelle: lists.osuosl.org
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Umgekehrt muss man aber auch klar sagen, dass mit dieser Namensvergabe keinerlei Inhaltsgarantien einhergehen. Auf Skylake-Launch-Events habe ich mich beispielsweise mit Kollegen über den "Nachfolger" Cannonlake, den "Nach-Nachfolger" Ice Lake und den "Nach-Nach-Nachfolger" Tiger Lake unterhalten. Ein Jahr später haben sich Kaby Lake und Coffee Lake reingedrängt, dann wurde Canonlake gekickt, dann Coffee Lake Refresh und Comet Lake an Stelle von Ice Lake auf die Roadmap gepackt und als man sich endlich halbwegs sicher war, dass nach ICL der für 2016er versprochene 10-nm-Refresh in den Desktop kommt, hat sich noch Rocket Lake dazu gesellt.
Und das war nicht das erste Mal, dass "Wissen" über zukünftige Intel-Pläne für den Locus war. Zum Launch der Prescott-P4s "wusste" man beispielsweise, dass diese von Tejas, möglicherweise einem Tejas-Shrink und schließlich Nehalem beerbt werden, der dann den sagenumwobenen 10-GHz-Prozessor bringt. Aber Pusteblume. Statt mit Tejas auf >5 GHz geprügelt zu werden, wurde Netburst mit Preslar/Cedar Mill notdürftig auf Sparmsamkeit getrimmt und dann zugunsten von Conroe und Penryn abgesägt. Die darauf folgende Nehalem-Core-i-Architektur hatte mit dem Netburst-Projekt gleichen Codenamens nichts mehr gemeinsam.
Sandy Bridge wurde 18 Monate vor Release live demonstriert, in den Laboren lief der Chip dann natürlich schon lange
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Schreibe das nächste Mal doch einfach (zumindest ein wenig) direkt(er) was du meinst, denn bspw. bzgl. des "Kleingedruckten" stimme ich dir zu. Außer dass man mal die Namen "Lunar Lake" und "Redwood Cove" erwähnt hat, hat die News nun nicht wirklich was gebracht und das hätte man in ein, zwei knappen Sätzen abhandeln können, sofern man es denn unbedingt für eine Veröffentlichung missbrauchen musste.
Darüber hinaus, aber das ist natürlich nur meine pers. Wahrnehmung: Du entziehst deiner kleingedruckten (berechtigten) Kritik gleich wieder die Relevanz durch das überdimensionierte "Lobes-Icon". Ich hätte das in dem Fall weggelassen, denn hier geht es m. M. n. darum eine Kritik vorzubringen und zu hoffen, dass die auch irgendwo ankommt.
Dass man hier und da mal was zu kritisieren hat, heißt ja nicht gleichzeitig und pauschal, dass die ganze Seite/das Forum/oder die Redakteure obsolet/überflüssig/oder-sonst-was sind.
Ich würde es gar eher im Gegenteil so sehen, dass solange ich mich bemühe in einer derartigen Form ein wenig Arbeit aufzuwenden und da was (mal umfangreicher oder auch mal knapper) konstruktiv dran zu kritisieren, ich damit implizit mein Interesse und meine Wertschätzung daran bekunde, denn andernfalls würde ich mir nicht einmal die Zeit für einen kritisieren Einzeiler nehmen.
2 - 3 Jahre zuvor erscheint im Mittel etwas arg weit gefasst. Erste, kundenseitige Tapeouts zu TSMCs N7 gab es Anfang 2017, also etwa 15 Monate bevor die Massenproduktion bei TSMC anlief. Beispielsweise Rome/Zen2 hatte seinen Tapeout in 1Q18, d. h. gut 1,5 Jahre vor dem Release. Ähnliches beim N7+ im Sep./Okt.'18 mit ersten, kundenseitigen Tapeouts.
Vereinzelte Produkte brauchen zwar länger, aber das hat zumeist andere Gründe. Zwei Beispiele: Ice Lake SP hatte seinen Tapeout schon in 4Q18 und befand sich bereits seit Mai 2019 offiziell in der Sampling Phase. Zum einen dürfte hier aber die 10nm-Prozessoptimierung quergeschlagen sein und SemiAccurate deutete im 2HJ20 auch etwas von einem Hardwarefehler an, der zuvor noch korrigiert werden musste (wenn ich mich hier recht erinnere).
Bei den Konsolen-SoCs, die ihren Tapeout wohl absehbar schon im 2HJ18 gehabt haben werden (vielleicht in Richtung Jahresende?) dagegen liegt es eher an den sehr langen Veröffentlichungszyklen bis man neue Konsolen in den Markt bringen kann. Hier ist zugleiche das gesamte Ökosystem umzustrukturieren und anzupassen und Entwickler müssen zumindest eine Hand voll exklusiver Titel zum Launchtermin werbewirksam bereitstellen können.
Bei allem übrigen wird man dagegen bestrebt sein die neue Hardware so früh wie möglich in den Markt zu bringen und hier scheint es sich in der Industrie derzeit bei etwa um die 9 - 18 Monate einzupendeln (GPUs scheinen tendenziell eher etwas schneller getestet und validiert werden zu können). Beispielsweise Alder Lake ist seit Okt.'20 in der Sampling Phase (d. h. vielleicht Tapeout im 2Q20 oder um die Jahresmitte herum?) und wesentliche Vorarbeiten ist man auf der Softwareseite ja bereits mit Lakefield angegangen.
Bei klappts doch auch, damit jed... niemand drauf klickt
Solch hahnebüchenen Storys hört man nicht mal bei den RTL II "News"
Davon ab gehören Architektur- und Produktnamen (sowie deren indirekte Bestätigung) einfach zum spekulieren dazu. Im grunde sind sie sogar die Basis. Irgendwie muss man sich ja auch ausdrücken können und Dinge benennen, damit man diskutieren kann.
Trotzdem macht PCGH insgesamt einen guten Job mMn.
"Smileys"-zählen wird jetzt hier hoffentlich nicht zur Gewohnheit.
Manche benutzen nie welche, manche dafür um so mehr...
Und da gibt es nicht mal eine Art "Wahrheit" irgendwo dazwischen, weil komplett subjektiv.
Grad die oft nicht furztrockenen Beiträge machen den Charme dieses Forums zum großen Teil aus.