Alder Lake in Notebooks - Intel plant mit bis zu 19 verschiedenen Varianten

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Alder Lake in Notebooks - Intel plant mit bis zu 19 verschiedenen Varianten
Quelle: Twitter (User: HXL)

Die Rocket Lake-CPUs im Desktop-Segment sind nicht Intels einziger wichtiger Launch im Jahr 2021. Auch die Alder Lake-Modelle werden in diesem Jahr an den Start gehen und in vielfältigen Varianten in mobilen Geräten ihren Dienst verrichten. Eine neue Folie offenbart nun, wie gut sich der Aufbau der Prozessoren variieren lässt.

Aktuell steht CPU-Gigant Intel vor allem wegen ihrer bald erscheinenden (okay, bereits erschienenen) Rocket Lake-Prozessoren im Fokus der Aufmerksamkeit. Doch wenn sich der Staub dieser Neuveröffentlichung erst einmal gelegt hat, zeichnet sich auch schon der nächste große Release am Horizont ab: Die neue Alder Lake-Reihe für mobile Geräte.

Welches Modell darf's denn sein?

Der Markt für mobile Endgeräte, vor allem Tablets und Notebooks, muss sehr viele unterschiedliche Anwendungsszenarien abdecken. Von schlanken, ultraleichten Geräten, die vor allem für anspruchslose Aufgaben wie Streaming oder Webbrowsen gedacht sind, über ausgewogene Allrounder bis hin zu Gaming-Geräten ist alles vertreten. Daher wird Intel im Vergleich zu herkömmlichen Desktop-Serien bei Alder Lake nicht nur ein paar Modelle mit abgestufter Leistung veröffentlichen, sondern hat die Architektur so angelegt, dass sie möglichst variabel ist.

Eine vom Twitter-User HXL gezeigte Folie verdeutlicht nun, wie variabel genau Alder Lake ausfällt: Stolze 19 Varianten sollen demnach von Intel geplant sein. Die beginnen unter der Bezeichnung "M5" bei Tablet-Modellen mit einem leistungsstarken und vier stromsparenden Kernen und einer entsprechend abgespeckten Xe-Grafikeinheit. Der Verbrauch liegt hier bei gerade einmal 5 bis 7 Watt. Ab den "U9"-Modellen vergrößert sich das Angebot bereits, in der Regel kommen hier CPUs mit 2 "großen" und 4 bis 8 "kleinen" Kernen zum Einsatz, der Verbrauch steigt auf 9 bis 15 Watt.

Bildergalerie

In der Performance-Klasse "U28" geht es bereits hinauf bis hin zu 6 großen und 8 kleinen Kernen, hier werden 20 bis 28 Watt als Verbrauch angegeben. Das Ende der Leistungsskala, mit der Bezeichnung "MWS/Muscle", ist bei den "H55"-Modellen erreicht. Hier wird Alder Lake demnach seine Muskeln spielen lassen und den Vollausbau mit 8 leistungsstarken und weiteren 8 kleineren Kernen bieten. Diese Varianten operieren dann im Bereich zwischen 45 bis 55 Watt.

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Davki90
        So viele Modelle? Wenn man da nicht den Überblick verliert.
        Abgesehen davon, dass Intel tatsächlich zu unübersehbaren Portfolios neigt, sind das hier eigentlich relativ wenige. Es wird immerhin der gesamte Markt von 5 bis 55 Watt abgedeckt, aber in den einzelnen Klassen gibt es nur je zwei bis vier Modelle.

        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Das sind nicht die Modelle, sondern die Konfigurationen. Aktuell werden aus jeder Konfiguration schon diverse Modelle gezogen. Z.B. (ausgedachte Zahlen) einmal mit 4,1; einmal mit 4,2; einmal mit 4,3 Ghz Boost und so weiter.
        19 Konfigurationen könnten also auch locker 100 Modelle zur Folge haben. Was natürlich völliger Wahnsinn wäre.
        Nein. Die Einträge sind mit Marktpositionen benannt und einzige Konfigurationen tauchen mehrfach auf. Es ist als eine Liste von Endkundenplatzierungen, nicht von physischen Ausführungen. Nur abgeleitete Versionen im gleichen Preissegment könnten für weitere Inflation sorgen, aber mobile lässt Intel den Quatsch mit F/T/_ bleiben und fertigt maximal zwei Varianten mit unterschiedlichem Package, die dann unter gleichem Namen und mit gleichen nutzerrelevanten Eigenschaften verkauft werden.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Davki90
        So viele Modelle? Wenn man da nicht den Überblick verliert.
        Abgesehen davon, dass Intel tatsächlich zu unübersehbaren Portfolios neigt, sind das hier eigentlich relativ wenige. Es wird immerhin der gesamte Markt von 5 bis 55 Watt abgedeckt, aber in den einzelnen Klassen gibt es nur je zwei bis vier Modelle.

        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Das sind nicht die Modelle, sondern die Konfigurationen. Aktuell werden aus jeder Konfiguration schon diverse Modelle gezogen. Z.B. (ausgedachte Zahlen) einmal mit 4,1; einmal mit 4,2; einmal mit 4,3 Ghz Boost und so weiter.
        19 Konfigurationen könnten also auch locker 100 Modelle zur Folge haben. Was natürlich völliger Wahnsinn wäre.
        Nein. Die Einträge sind mit Marktpositionen benannt und einzige Konfigurationen tauchen mehrfach auf. Es ist als eine Liste von Endkundenplatzierungen, nicht von physischen Ausführungen. Nur abgeleitete Versionen im gleichen Preissegment könnten für weitere Inflation sorgen, aber mobile lässt Intel den Quatsch mit F/T/_ bleiben und fertigt maximal zwei Varianten mit unterschiedlichem Package, die dann unter gleichem Namen und mit gleichen nutzerrelevanten Eigenschaften verkauft werden.
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Genaugenommen sind das schon unterschiedliche Modelle. Man geht ja schließlich auch nicht hin und erklärt, dass AMD nur zwei Ryzen's fertigt, einmal einen in Chiplet-Bauweise und einmal einen als APU. Bei Intel ist es da nicht anders. Zudem werden bereits nur die M- und P-Modelle voraussichtlich bereits auf drei oder gar vier unterschiedlichen Dies basieren. Da Intel derart viel absetzen kann, ist es für die von Vorteil hier den zusätzlichen Aufwand in Kauf zu nehmen und mittels angepasster Dies zu fertigen und damit mit Blick auf das Volumen langfristig mit einer höheren Marge zu fertigen.

        Beispielsweise sieht man sich die Bezeichnung "S-BGA" für die H55-Modelle an, dann darf man vermuten, dass hierbei ein großes ADL-S-Die (mit)verwendet wird, das lediglich in Form eines BGA-Package als HighEnd-Mobile-Chip mitverwertet wird. Die nur 32 EUs umfassende iGPU dürfte in diesem Segment kein Hindernis darstellen, da die CPU voraussichtlich grundsätzlich eher mit einer dGPU kombiniert werden wird.

        Zitat von Davki90
        So viele Modelle? Wenn man da nicht den Überblick verliert.
        Warum "so viele"? Das ist für Intel vollkommen normal. Da die den mit deutlichem Abstand größeren Marktanteil bedienen, wird von denen auch ein deutlich differenzierteres Portfolio erwartet. Vermutlich hast du dir das nur noch nie im Detail bei denen angesehen. Zum Vergleich bzgl. Intels 10th Gen CPUs, also aus den Jahren2019/20:

        14 x i3
        25 x i5
        19 x i7
        10 x i9

        Sofern ich mich hier nicht verzählt habe, sind das 68 unterschiedliche CPUs in der 10th Gen. Zu beachten ist dabei natürlich, dass ein nennenswerter Teil für den Embedded-, IoT- und OEM-Bereich gedacht ist, aber ein deratiges Portfolio ist für die die Regel. (Bspw. die 6th Gen Skylake basierte auch auf etwa 56 unterschiedlichen CPU-Modellen noch ohne die Core-X/HEDT-Ableger, die aber genaugenommen auf Skylake-SP basierten.)
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Davki90
        So viele Modelle? Wenn man da nicht den Überblick verliert.
        Das sind nicht die Modelle, sondern die Konfigurationen. Aktuell werden aus jeder Konfiguration schon diverse Modelle gezogen. Z.B. (ausgedachte Zahlen) einmal mit 4,1; einmal mit 4,2; einmal mit 4,3 Ghz Boost und so weiter.
        19 Konfigurationen könnten also auch locker 100 Modelle zur Folge haben. Was natürlich völliger Wahnsinn wäre.

        Edit: Ich habe mich getäuscht, sorry. Viele Konfigurationen kommen mehrfach vor.
      • Von Cappo Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Das Artikelbild kann man anklicken -> Dann gibts die Folie dort auch in groß. Aber stimmt schon, ich füge es der Einfachheit halber noch mal separat in den Fließtext ein, danke für die Inspiration!
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
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