Intel Loihi 2: Neuer KI-Chip wird schon jetzt im 7-nm-Prozess "Intel 4" gefertigt
Intel hat einen neuen Chip für die Berechnung von neuronalen Netzen vorgestellt: Der Loihi 2 wird angeblich schon jetzt im 7-nm-Prozess "Intel 4" produziert. Diese Fertigung, mit der Intel erstmals auf EUV-Belichtung setzen will, sollte eigentlich erst im zweiten Halbjahr 2022 für die Serienproduktion einsatzbereit sein.
Mit dem Loihi hat Intel vor vier Jahren einen ersten Chip vorgestellt, der sich speziell für die Berechnung neuronaler Netze eignen sollte. Konkret bewarb Intel den Chip damals mit der Fähigkeit, 130.000.000 Synapsen zu simulieren, die wiederum 131.072 Neuronen nachbilden sollten. Mit dem Nachfolger wird dieser Wert deutlich nach oben gedrückt: Der soeben vorgestellte Loihi 2 soll eine Million Neuronen bieten.
Loihi 2 mit fortschrittlicher Fertigung
Wie schon der Loihi soll auch der Loihi 2 für wissenschaftliche Zwecke eingesetzt werden, für Endkunden ist der Chip an sich also nur bedingt relevant. Spannender dürfte hier der Hinweis auf die verwendete Fertigung sein: Während Intel im Desktop-Markt in einem Monat erstmals den 10-mn-Prozess "Intel 7" verwendet, soll der Loihi 2 schon im 7-nm-Prozess "Intel 4" entstehen.
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Passend dazu wird der Loihi 2 mit einer deutlich höheren Leistungsdichte beworben: Die achtmal mehr Neuronen, die der Chip bieten soll, werden laut Intel auf rund der Hälfte der Fläche untergebracht. Der Chip ist somit nur noch 31 mm² groß, was den frühen Einsatz der 7-nm-Fertigung zumindest bedingt erklärt.
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Eigentlich sollten Intels 7-nm-Fertigung frühestens im zweiten Halbjahr 2022 einsatzbereit sein, aktuell befindet sich der Prozess also noch in der Vorproduktion. In dieser sind die hergestellten Chips prinzipiell schon lauffähig, die Ausbeute ("Yield-Rate") ist aber noch sehr gering. Bei kleinen Chips, wie eben dem Loihi 2, fällt das aber weniger ins Gewicht: Hier finden sich auf einem Wafer offenbar schon jetzt genügend funktionale Chips für den Einsatz. Herausgeben will Intel den Loihi 2 übrigens nicht: Wissenschaftler können ihn per Fernzugriff verwenden, die entsprechenden Systeme stehen aber bis auf weiteres ausschließlich bei Intel.
Quelle: Intel via Videocardz, Anandtech

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Oder hat da wieder wer Verwirrung gestiftet bei PCGH?
Und in Anlehnung an RyzA: Derartiges korrekt wiederzugeben ist Aufgabe eines Redakteurs. Ich kann nicht einfach hingehen und irgendwas niederschreiben was grob so in etwa hinkommt oder auch nicht und dann am Ende erklären, dass das die Schuld derer ist, über die ich schreibe, weil die ihre Produkte nicht "richtig" benennen können. Das ist Unsinn. Intel könnte seine Prozesse auch Tick, Trick und Track nennen und dann müsste man halt darüber schreiben. Man kann ja auch nicht über die neue E-Klasse schreiben wenn man eigentlich den neuen BMW 5er meint und dann als Entschuldigung vorbringen, dass "E-Klasse" aber doch viel eingängiger klingt und BMW gefälligst seine Modellbezeichnungen anzupassen hat, damit man es als Schreiberling doch nicht "so schwer hat".
Natürlich, Fehler können passieren, aber die Prozesse sind nicht vom Himmel gefallen sondern schon seit 12 - 24 Monaten im Umlauf und die werden zudem regelmäßig in der einschlägigen Presse durchgekaut ... insofern durchaus fragwürdig ...
Anmerkung: In dem zitierten Artikel erklären es Torsten und David übrigens korrekt ... also selbst die eigene Publikation kann das durchaus richtig wiedergeben ...
**) Übrigens für einen Vergleich gegen den Konkurrenten TSMC. Samsung ist bzgl. seiner zumindest namenstechnisch ähnlich benannten Prozesse ein gutes Stückchen von dem Entfernt was TSMC implementiert hat. Bspw. (grob aus dem Gedächnis) kommt deren 5LPE nur auf etwa 135 MTr/mm2, während, wie schon geschrieben TSMCs N5 bei etwa 171 MTr/mm2 maximaler Transistordichte landet. Intel hat sich hier (naheliegenderweise) für die Neubenennung also TSMC zum Ziel gesetzt.
***) Das einzige, was man relativierend in die Waagschale werfen könnte ist, dass der Loihi 2 noch keine allzu hohe Transistordichte implementiert, was am Chipdesign selbst liegen kann, denn hier handelt es sich nicht um ein klassisches Logikdesign oder es könnte auch noch durchaus am Prozessstatus (frühe Risk Production) liegen oder einer Kombination von beidem. Ich wage aber mal stark zu bezweifeln, dass diese "Transferleistung" der Autor vorweggenommen hat (übrigens auch ebensowenig der von heise.de
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Oder hat da wieder wer Verwirrung gestiftet bei PCGH?
Solange die Hersteller alle ihr eigenes Süppchen kochen und es keine internationale Norm dafür gibt.