Intel: IDF im "Wachstumsland" China beginnt
Intels Entwicklerforum IDF beginnt heut in Peking (Archivbild)
Peking (chr) - Heute beginnt das erste der diesjährigen Intel-Entwicklerforen in der chinesischen Hauptstadt Peking. In verschiedenen Vorab-Veranstaltungen für die Presse unterstrichen chinesische Intel-Sprecher am Montag die immer größer werdende Bedeutung des Marktes und der Forschungsprojekte im bevölkerungsreichsten Land der Erde.
Derzeit beschäftige Intel 7.000 Angestellte in China und habe seit der Eröffnung der ersten Niederlassung 1985 knapp 3,8 Milliarden US-Dollar investiert, sagte China-Chef Wee Theng Tan. Es gebe eine Reihe Forschungsprojekte und Produktionsstätten im Wachstumsland China. Intel hatte zudem erst vor kurzem den Bau einer 300-mm-Fabrik im nordchinesischen Dalian angekündigt. Dort sollen von 2010 an Chipsätze produziert werden.
Das von Intel ausgerichtete Entwicklerforum IDF gilt als eine der wichtigsten Veranstaltungen der Branche und fand bis zum vergangenen Jahr zweimal jährlich meist in San Francisco statt. Kleinere Veranstaltungen gab es daneben unter anderem in Berlin und Taipei. Seit Anfang 2007 hat Intel das Konzept leicht geändert: Die kleineren Veranstaltungen wurden gestrichen, stattdessen gibt es die Hausmesse nun dreimal jährlich, in diesem Jahr in Peking (April), San Francisco (September) und Taipei (Oktober).
Seit 1997 hält Intel regelmäßig das IDF ab. Das Forum dient dazu, Entwicklern und Journalisten einen besseren Einblick in bestehende und kommende Technologien zu geben und den Austausch von Informationen zu fördern. Neue Standards sollen damit schneller marktreif werden. Mehrere Tausend Besucher aus aller Welt kommen zum IDF. Die Messe in Peking dauert vom 16. bis 18. April. PC Games Hardware ist vor Ort und wird direkt vom IDF berichten.
