Intel Haswell-E: Vorbestellpreise samt weiteren Infos aufgetaucht
Die Kollegen von CPU-World.com haben die ersten Vorbestellpreise für Intels kommende Haswell-E-CPUs ausfindig gemacht. Der US-amerikanische Onlineshop Shopblt.com führt nunmehr die drei Modelle Core i7-5820K (426 US-D), i7-5930K (632 US-D) sowie i7-5960X (1.108 US-D). Letzteren beide sind nur unwesentlich teurer als ihre Vorgänger, lediglich ersterer kostet deutlich mehr.
Getreu seiner Release-Politik wird Intel im kommenden Herbst, vermutlich im Zeitraum August/September, seine auf Haswell-E basierenden Prozessoren samt der neuen X99-Plattform offiziell vorstellen. CPU-World.com hat nun bei Shopblt.com die ersten Vorbestellpreise ausfindig gemacht, die dort erfahrungsgemäß hoch angesetzt sind. Selbst die aktuellen Ivy-Bridge-E-CPUs kosten dort noch weit mehr als Intels offizielle Preisempfehlung, sodass sich die beiden größeren Modelle preislich nur unwesentlich voneinander unterscheiden.
Lediglich der Core i7-5820K ist mit rund 426 US-Dollar deutlich teurer als der Core i7-4820K, welcher bei Shopblt.com für 344 US-Dollar den Besitzer wechselt. Schon vor einem Monat tauchten Gerüchte auf, dass Intel den Preis für das Haswell-E-Einstiegsmodell um 20 Prozent anheben werde, um noch eine klare Grenze zum Core i7-4790K ziehen zu können. Die höheren Gesamtkosten für die Plattform (X99-Mainboard, DDR4-RAM) scheinen hier nicht mehr ausreichend zu sein. Der finale Preis könnte dann bei 380 bis 390 US-Dollar liegen.
Interessant sind derweil auch die Angaben der maximalen Frequenzen, sprich Turbo-Taktraten. Inoffizielle Spezifikationen nannten bisher lediglich die Basistaktraten, stimmen ansonsten aber mit jenen des Shops überein. Demnach hat Intel die Frequenzen von Haswell-E fast durchgängig gesenkt, offenbar um die TDP in Zaum zu halten. Ausnahme bildet lediglich der Core i7-5930K, der weiterhin mit sechs Kernen daherkommt und so "nur" den zusätzlichen L3-Cache versorgen muss. Der Basistakt ist dort angehoben worden, der Turbo leicht gesenkt. Die beiden anderen CPUs werkeln aufgrund der zwei zusätzlichen Kerne deutlich langsamer als ihre Vorgänger, sodass die Leistung pro Kern trotz höherer Gesamtleistung niedriger ausfallen dürfte.
Quelle: CPU-World.com
Aufgrund der vom Kollegen erklärten Sachlage wird er höchstwahrscheinlich kühler sein als die Mittelklasse-Vierkerner.
Im Gegensatz zur DT-Version dürfte bei Haswell-E hauptsächlich der Kühler der CPU verantwortlich für dessen Temperatur sein und nicht die Montage des Heatspreaders.
Heizwell wird ja schon bei 4 Kernen richtig heiss
Wie sieht das dann bei 8 aus bei einer TDP von 140W ?
Ganz allgemein ist auch der ausdruck "Heizwell" fraglich, er mag zwar, aus bekannten Gründen, warm werden, gibt aber im vergleich zu manch anderer CPUs (Centurion etwa) vergleichsweise wenig Wärmeleistung ab. Wenn man schon solche Namen konstruieren muss wäre höchstens "Hotwell" passend.
Heizwell wird ja schon bei 4 Kernen richtig heiss
Wie sieht das dann bei 8 aus bei einer TDP von 140W ?
Aber die Plattform ist dennoch nichts für mich
Als Gamer sind mir die doch meist etwas effizienteren DT-Modelle wesentlich lieber.
Skylake ich komme