Intel Core i9-14900KS: Diese Preissenkung dürfte PC-Spielern nicht reichen
Intels Topmodell, der Core i9-14900KS, ist mit bis zu 6,2 GHz die am höchsten getaktete CPU für den Sockel 1700. Im Test zeigte sich aber auch, dass Intel mit dem Prozessor die Grenzen des Machbaren erreicht hat. Nun ist die Special Edition mit 24 Kernen erneut im Preis gefallen.
Der im März veröffentlichte Intel Core i9-14900KS bietet mit bis zu 6,2 GHz Thermal Velocity Boost bei den P-Cores noch einmal 200 MHz mehr als die Modelle Core i9-14900K sowie i9-14900KF und offeriert mit 4,5 GHz bei den E-Cores 100 MHz zusätzlich. Die Raptor-Lake-CPU fährt mit 150 statt 125 Watt Processor Base Power allerdings auch noch einmal schwerere Geschütze auf als die beiden anderen 24-Kerner, die auf 6,0 GHz P-Core-Takt begrenzt und bereits länger auf dem Markt sind.
Sehr schnell, aber am Limit gebaut
Im PCGH-Test zeigte sich allerdings, dass die CPU ihr Potenzial nicht voll ausspielen kann, weil der ICCMax-Wert von 307 Ampere gemäß offiziellem Performance Power Delivery Profile zu knapp bemessen ist. Das führt dazu, dass der 14900KS zwar die knapp schnellste Gaming-CPU ist und sich im PCGH-Index mit 100 % knapp vor dem Core i9-14900K und Ryzen 7 7800X3D (beide 99,5 %) platzieren kann, in Anwendungen mit 99,2 % allerdings knapp hinter dem i9-14900K (100 %) liegt, während der 7800X3D mit 64,8 % in dieser Disziplin an Boden verliert. Erst ohne ICCMax-Limit konnte der 14900KS in Zusatztests sein Potenzial ausschöpfen.
Während AMD derzeit mit TSMCs 5-nm-Fertigung und 3D-NAND zwei Trümpfe ausspielen kann, die aus CPUs wie dem 7800X3D sowie dem 7950X3D sehr effiziente Gaming-CPUs machen, sind es bei Intel die inzwischen bis zu 16 E-Cores bei i9-14900KS & Co. welche zur höchsten Anwendungsleistung im Desktop-Markt verhelfen. Der 14900KS stellt als Intels Topmodell allerdings nicht nur hohe Ansprüche an die Energieversorgung und Kühlleistung, sondern ist auch die teuerste Gaming-CPU für den Sockel 1700.
Core i9-14900KS: Special Edition sinkt im Preis
Seit Release ist der Core i9-14900KS stetig günstiger geworden, dank der jüngsten Preissenkung beim Händler Proshop auf 649,90 Euro ist die Preisdifferenz zum 14900K (Bestpreis gemäß PCGH-Preisvergleich: 559,90 Euro) auf 90 Euro gesunken. Zum Vergleich: Der geringste Preis bisher für den 14900KS lag bei 678,99 Euro. Für viele PC-Spieler dürfte das aber nicht ausreichen, insbesondere der AMDs Ryzen 7 7800X3D bietet zwar keine vergleichbare Anwendungsleistung, punktet aber mit Effizienz und nahezu identischer Spieleleistung zum deutlich geringeren Preis.
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Habt ihr eigentlich herausgefunden warum die CPU bei dem einem Anwendungsbenchmark abstürzt?
Habt ihr eigentlich herausgefunden warum die CPU bei dem einem Anwendungsbenchmark abstürzt? Es wird ja wohl nicht daran liegen, dass Netzteile mit 494 Watt für CPU überfordert sind.
Der alte 2500K meiner Frau (ihr vorletzter PC) läuft bis heute in der Verwandschaft als Office-Möhre mit Win10. Das System ist jetzt 13 Jahre alt und außer einem neuen Netzteil und Win7 auf 10 auch noch auf dem damaligen Stand.