Intel Core-i-14000: Meteor Lake-S findet sich in ersten Patches für Linux 6.3
Die kommenden Desktop-Prozessoren der Serie Core-i-14000 alias Meteor Lake-S finden sich jetzt auch erstmalig in den Patches für den nächsten freien Betriebssystemkernle Linux 6.3 wieder. Dabei handelt es sich um Prozessoren mit einer TDP-Klasse von 35 bis 65 Watt.
Während mittlerweile so gut wie gesichert ist, dass Intel mit Meteor Lake-S ("MTL") ausschließlich die TDP-Klassen von 35 bis 65 Watt bedienen und die CPUs daher nur als Core i3 und Core i5 auf den Markt bringen wird, scheint jetzt auch die letzte Phase vor dem Release eingeläutet zu werden. Erstmals findet sich die Core-i-14000-Serie jetzt in Patches für den kommenden Betriebssystemkernel Linux 6.3 wieder.
Intel hat diesmal zwei Eisen im Feuer
Während die Core-i-13000-Serie ("Raptor Lake") im Desktop noch im Laufe des dritten Quartals des laufenden Jahres eine Produktpflege in Form eines Refreshs erhalten soll, wird Meteor Lake beginnend im 2. Halbjahr voraussichtlich bereits die neue Generation der Core-i-14000-Serie mit den 800er-Chipsätzen und dem neuen Prozessorsockel LGA 1851 einführen. Erstmals überhaupt fährt Intel also "zweigleisig", denn Arrow Lake soll 2024 neue High-End-CPUs bieten.
Quelle: @SquashBionic
Intel Raptor Lake-S, Meteor Lake-S und Arrow Lake-S
Die Spezifikationen, die zuerst vom Twitter-Nutzer @SquashBionic veröffentlicht wurden, konnten mittlerweile von diversen Quellen bestätigt werden und gelten daher weitestgehend als gesichert. Eine der interessantesten Neuerungen dürfte der neue L4-Cache sein, den Intel als "Adamantine"-Cache mit Meteor Lake quasi als einen Gegenentwurf zu AMDs 3D V-Cache einführen wird.
Raptor Lake, Meteor Lake und Arrow Lake im Desktop
Während also der Raptor-Lake-Refresh noch in diesem Jahr von Meteor Lake-S ergänzt werden soll, stößt mit Arrow Lake-S 2024 eine dritte CPU-Generation im Desktop dazu. Das wird nötig, da Meteor Lake vom Prinzip her rein als mobiler Chip ausgelegt ist und im Desktop daher nur mit maximal 65 Watt als Core i5 aufgelegt werden soll. Das Limit soll bei 6 Performance- und 8 Efficiency-Cores liegen und deshalb nicht bis in den High-End-Bereich heranreichen. Hier wird Intel erst die Prozessoren der Generation Arrow Lake-S wieder positionieren können, was voraussichtlich aber erst Ende des kommenden Jahres der Fall sein wird.
Linux 6.3 unterstützt Meteor Lake-S ("MTL-S")
Dass die Vorbereitungen für Meteor Lake-S ("MTL-S") bereits im vollen Gange sind, bestätigt jetzt ein erster Eintrag in einem Patch für den kommenden Linux-Kernel der Version 6.3. Ausfindig gemacht hatte das einmal mehr der für solche Funde bekannte Twitter-Nutzer @momomo_us, der über den Kurznachrichtendienst zuerst auf die entsprechenden Einträge hingewiesen hatte.
Quelle: @momomo_us
Intel Core-i-14000 ("Meteor Lake-S") soll von Linux 6.3 unterstützt werden
Meteor Lake mischt 5, 6, 7 und 22 nm von Intel und TSMC
Beginnend mit Meteor Lake wird Intel auch erstmals auf einen Mix des eigenen Fertigungsverfahrens Intel 4, bei dem es sich anders als die Bezeichnung suggeriert, um einen Prozess in 7 nm handelt, mit Nodes in 5 und 6 nm vom Auftragsfertiger TSMC setzen. Aber auch Intel 16 mit 22 nm FFL kommt noch zum Einsatz.
Intel Core-i-14000-Serie ("Meteor Lake"):
- CPU Tile: Intel 4, 7 nm
- Graphics Tile: TSMC N5, 5 nm
- SoC an IOT Tile: TSMC N6, 6 nm
- 3D Foveros Base Tile: Intel 16, 22 nm
Für die Desktop-Prozessoren der Serie Arrow Lake-S ist mit einem ähnlichen Aufbau zu rechnen. Beim Sockel wird Intel jeweils auf den LGA 1851 mit 1.851 Pins setzen und beginnend mit Meteor Lake-S den Support für DDR4 streichen.
Es wird spannend zu sehen sein, wie Intel die Zeitspanne bis Mitte/Ende 2024 überbrücken kann, denn bis dahin wird es aller Voraussicht nach keine neuen Core i7 und Core i9 mehr geben. Ob ein Raptor Lake Refresh gegen die nächste Generation Ryzen bestehen kann, ist zudem durchaus fraglich. Aktuell sind die Ryzen 7000X3D in Sachen Spiele-Leistung und Effizienz der Benchmark, an dem es sich zu orientieren gilt.
Meteor Lake-S und Arrow Lake-S unter neuem Namen
Zudem krempelt Intel die Nomenklatur seiner Core-Prozessoren beginnend mit der Einführung von Meteor Lake komplett um und streicht das bisher stets gebräuchliche "i" aus der Modellbezeichnung. Den Platz nimmt zukünftig ein "Ultra" ein.
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Intel, Pat und seine Vorstellungen von "voll im Fahrplan".
Fand ich super! ^^
Bis zu 3 mal so viel Leistungsaufnahme wie ein vergleichbarer AMD Prozessor.
Damit Macht Pat demnächst noch geschickt Werbung, pass mal auf.
3x Leistung fett auf der Präsentationsfolie, den Rest im Kleingedruckten versteckt. ;-P