Comet Lake-H: Intel soll bis zu 5,3 GHz ins Notebook bringen
Angeblich plant Intel, den Boost-Takt der Comet Lake-H-Prozessoren noch weiter anzuheben. Die aktuelle Generation taktet mit maximal 5,0 GHz, der i9-10980HK soll hingegen bis zu 5,3 GHz erreichen.
Glaubt man den aktuellen Gerüchten, so will Intel im April die Comet Lake-H-Prozessoren vorstellen. Dieses sollen sich an Notebooks richten und ein weiteres Mal die inzwischen sehr betagte Kombination aus 14-nm-Fertigung und Skylake-Architektur bemühen. Die Vorstellung soll angeblich frühestens am 2. April erfolgen, doch aufgrund der aktuelle Lage ist eine Verschiebung denkbar.
Bis zu 5,3 GHz Boost-Takt
Unabhängig von den Unklarheiten bezüglich des Vorstellungstermins gibt es außerdem neue Gerüchte, die das Flaggschiff der neuen Comet Lake-H-Generation betreffen. Laut Videocardz, die sich auf den Leaker momomo_us stützen, soll Intel den Turbotakt mit Comet Lake ein weiteres Mal erhöhen. Das Notebook-Flaggschiff i9-10980HK soll demnach weiterhin acht Kerne mit SMT bieten, aber im Boost auf bis zu 5,3 GHz hochgehen. Dieser Takt soll aber nur dann erreicht werden, wenn es die Temperatur und der Gesamtverbrauch erlauben.
Quelle: Videocardz
Eine angebliche Marketing-Folie von Intel spricht von bis zu 5,3 GHz für den i9-10980KH
Mit diesem neuem Maximaltakt könnte sich Intel im Notebook noch etwas von den bisher aktuellen Coffee Lake-H-Prozessoren abheben. Diese bieten in Form des i7 i9-9980HK bisher einen maximalen Turbo von 5,0 GHz. Bei perfekter Skalierung könnte sich der i9-10980HK bei der Singlecore-Performance somit um 6 Prozent von seinem Vorgänger absetzen.
Passend zum Thema: Notebooks: Turing-Refresh für Anfang April offenbar bestätigt, zeitgleich mit Intel Comet Lake-H
Laut Videocardz bleiben der Basistakt und die Kernzahl allerdings identisch, mangels einer neuen Architektur dürfte es also abseits von der höheren Singlecore-Performance keine allzu großen Sprünge geben. Ob diese Schätzung zutrifft, und ob Intels Gesamtpaket reichen wird, um sich AMDs neuen Renoir-APUs zu widersetzen, werden erste Benchmarks zeigen müssen.
Quelle: Videocardz

Hier liest es sich für mich eher: der dumme Intel-Kunde kauft sowieso allen Schrott.
Mal ganz davon abgesehen, dass solche CPUs auch in mobilen Workstation verbaut werden, auf welche die großen Hersteller gerne mal (vom Kunden zu zahlende) 3-5 Jahre volle Garantie gewähren.
Gruß T.
Das ist nur bedingt richtig. Da die CPU ein zugekauftes Produkt ist, könnte der Laptop-Hersteller mit einem entsprechenden Hinweis die Garantie genau für dieses Bauteil eingeschränkt weitergeben. Funktioniert ja bei Fertig-PCs mit einem 9900KS auch super.
Gruß T.
Es gibt auch 2020/2021 noch genügend Programme, die nur einen Kern auslasten können und dies auch 2030 noch so tun werden.
Wie sich so eine CPU gegen einen r7 4800H/R9 4900H schlagen wird, muss sich im realen Laptop noch zeigen. Aber dazu muss auch AMD erst mal liefern können und wollen. Der angeblich für letzte Woche angekündigte ASUS RoG Zephyrus G14 fehlt immer noch.
Gruß T.