Intel Coffee Lake-S: Asrock spricht über Kompatibilität mit aktuellen Mainboards

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Intel Coffee Lake-S: Laut Asrock nicht mit aktuellen Mainboards kompatibel
Quelle: PC Games Hardware

Asrock hat über seinen Twitter-Kanal bestätigt, dass Intels CPUs der Coffee-Lake-S-Generation nicht mit den aktuellen Sockel-1151-Mainboards kompatibel sein werden. Die Vermutung nahe, dass Intel einen neuen Sockel einführen wird, eventuell weil die kolportierten Sechskerner auf dem aktuellen LGA 1151 nicht lauffähig sind.

Die taiwanische Gerüchteküche hat es bereits vermutet, jetzt kommt von Asrock eine Bestätigung: Die kommenden Coffee-Lake-S-CPUs als Ablösung für Kaby Lake-S sollen nicht auf aktuellen Sockel-1151-Mainboards laufen. Wortwörtlich heißt es: "Coffee-Lake-CPUs sind nicht mit den Mainboards der 200er-Serie [Anm. d. Red.: bezogen auf die Intel-PCHs] kompatibel". Wer gehofft hat, mit einem noch aktuellen Mainboard auf einen Sechskerner aufrüsten zu können, schaut damit in die Röhre.

Über die Gründe, warum neue Mainboards fällig werden sollen, kann man zurzeit nur spekulieren. Ursprünglich sollte auf Kaby Lake-S Cannon Lake-S mit einem Shrink auf 10 nm folgen. Die Pläne wurden verworfen, weshalb Coffee Lake-S erneut in 14 nm erscheint - Intel selbst gab zu, dass der initiale 10-nm-Prozess niedrigere Taktraten erlaubt als die optimierten 14-nm-Derivate. Wahrscheinlich als Reaktion auf AMDs Ryzen sollen die Core-i7-CPUs künftig mit sechs Kernen plus SMT daherkommen, die i5 mit sechs ohne SMT und die i3 mit vier samt SMT. Denkbar ist, dass Intel den Betrieb von Sechskernern nicht auf dem aktuellen Sockel 1151 garantieren kann. Letzterer wurde nie darauf ausgelegt. Eine Sperre per BIOS, die den Betrieb von Coffee-Lake-S-CPUs auf 200er-Mainboards untersagt, erwarten wir jedenfalls nicht.

Momentan sieht alles danach aus, dass Intel vorerst nur die bekannten Platform Controller Hubs oder zumindest den Z270 zu 300er-Modellen umlabeln wird und die wirklich neuen Chips - angeblich mit integriertem USB 3.1 und WLAN - erst später folgen werden. Wir danken PCGHX-Mitglied Don-71 für den Hinweis zu dieser News.

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    • Kommentare (168)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von mad-onion Software-Overclocker(in)
        Zitat von Threshold
        Was wiederum für Willkür bei Intel spricht.
        Die Frage ist nur -- wieso?
        Wer profitiert davon?
        Hat Intel eine Absprache mit den Mainboard Herstellern?
        Intel liefert einen neuen Chipsatz, den die Hersteller kaufen, dafür sperrt Intel die alten Boards aus, damit sich die User neue Boards kaufen müssen?
        Ist das nur ein Hirngespinst?
        Oder ist das eine illegale Absprache, die kartellrechtlich relevant sein kann?
        Antwort: bis Ryzen hatte Intel keine wirkliche Konkurrenz und konnte so seine Monopolstellung in multiplen Methoden
        missbrauchen und die Milchkühe (Kunden) bis zum letzten Tropfen melken, wie sie es schon Ewigkeiten tun.

        Denn würden sie trotz quasi Monopolstellung Preis leistungstechnisch auf dem Boden bleiben, wären sie auch durch Firmen
        wie AMD nicht so angreifbar und müssten ihre CPU Preise nicht bis zu 50% senken, um überhaupt konkurrenzfähig zu bleiben,
        falls sie Konkurrenz doch mal wieder einen Treffer landet..
        Das war beim Athlon XP und Athlon 64 so und das ist auch so bei Ryzen.

        Nix Schublade..
        hatten sie damals nicht (erste x86 CPU im Desktopmarkt mit 64bit-Erweiterung weltweit war der AMD Athlon64, Intel hatte
        das jahrelang nach AMD durch das gegenseitige Lizenztauschabkommen "nachgerüstet", es zuvor aber schlechtgeredet und für
        unnütz erklärt.) und wieder nicht ( Athlon64 X2 war erster Dualcore, Intels Antwort war das, was sie jetzt am Threadripper
        selbst bemängeln, nämlich das sei ja NUR "zusammengeklebt" (zwei Dies auf einer CPU) ) und heute auch nicht. X299 ist x399
        unterlegen und Threadripper kann bis zu 32 Kerne (64 Threads), Octa-Channel Ram und 128 Pcie 3.0 Lanes bieten, wenn alle
        4 Kerne voll aktiviert werden. Da aber aktuell nur halb so viele (2) aktive Kerne unter Threadrippers Hood (IHS) arbeiten,
        kann man hier wohl AMDs offensichtliche "Schublade" erkennen. Völlig ofensichtlich kann AMD also die maximale Kernzahl,
        PCIe-Lanes, Ramanbindung und Cache jederzeit einfach verdoppeln.

        Bei coffee lake "braucht" man also einen neuen Chipsatz, der Sockel aber bleibt?
        Das ist die selbe cpu, nur mit 2 Kernen mehr.. warum sollte der 270x das nicht verdauen? Verarsche!
        Wie war das denn beim Phenom II von AMD? erst max. 4 Kerne und plötzlich kamen die "X6" (Sechskerner) auf dem selben Sockel, mit den selben Chipsätzen kompatibel, lediglich ein Biosupdate war nötig!?
      • Von mad-onion Software-Overclocker(in)
        Zitat von Threshold
        Was wiederum für Willkür bei Intel spricht.
        Die Frage ist nur -- wieso?
        Wer profitiert davon?
        Hat Intel eine Absprache mit den Mainboard Herstellern?
        Intel liefert einen neuen Chipsatz, den die Hersteller kaufen, dafür sperrt Intel die alten Boards aus, damit sich die User neue Boards kaufen müssen?
        Ist das nur ein Hirngespinst?
        Oder ist das eine illegale Absprache, die kartellrechtlich relevant sein kann?
        Antwort: bis Ryzen hatte Intel keine wirkliche Konkurrenz und konnte so seine Monopolstellung in multiplen Methoden
        missbrauchen und die Milchkühe (Kunden) bis zum letzten Tropfen melken, wie sie es schon Ewigkeiten tun.

        Denn würden sie trotz quasi Monopolstellung Preis leistungstechnisch auf dem Boden bleiben, wären sie auch durch Firmen
        wie AMD nicht so angreifbar und müssten ihre CPU Preise nicht bis zu 50% senken, um überhaupt konkurrenzfähig zu bleiben,
        falls sie Konkurrenz doch mal wieder einen Treffer landet..
        Das war beim Athlon XP und Athlon 64 so und das ist auch so bei Ryzen.

        Nix Schublade..
        hatten sie damals nicht (erste x86 CPU im Desktopmarkt mit 64bit-Erweiterung weltweit war der AMD Athlon64, Intel hatte
        das jahrelang nach AMD durch das gegenseitige Lizenztauschabkommen "nachgerüstet", es zuvor aber schlechtgeredet und für
        unnütz erklärt.) und wieder nicht ( Athlon64 X2 war erster Dualcore, Intels Antwort war das, was sie jetzt am Threadripper
        selbst bemängeln, nämlich das sei ja NUR "zusammengeklebt" (zwei Dies auf einer CPU) ) und heute auch nicht. X299 ist x399
        unterlegen und Threadripper kann bis zu 32 Kerne (64 Threads), Octa-Channel Ram und 128 Pcie 3.0 Lanes bieten, wenn alle
        4 Kerne voll aktiviert werden. Da aber aktuell nur halb so viele (2) aktive Kerne unter Threadrippers Hood (IHS) arbeiten,
        kann man hier wohl AMDs offensichtliche "Schublade" erkennen. Völlig ofensichtlich kann AMD also die maximale Kernzahl,
        PCIe-Lanes, Ramanbindung und Cache jederzeit einfach verdoppeln.

        Bei coffee lake "braucht" man also einen neuen Chipsatz, der Sockel aber bleibt?
        Das ist die selbe cpu, nur mit 2 Kernen mehr.. warum sollte der 270x das nicht verdauen? Verarsche!
        Wie war das denn beim Phenom II von AMD? erst max. 4 Kerne und plötzlich kamen die "X6" (Sechskerner) auf dem selben Sockel, mit den selben Chipsätzen kompatibel, lediglich ein Biosupdate war nötig!?
      • Von Thorbald35 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Rollora
        Das mit der Schublade wird nur deshalb zur Farce, weil manche Leute es mit Absicht nicht verstehen wollen.
        Die vielzitierte Schublade wurde ja immer wieder erklärt: es handelt sich nicht dabei um Technologien, die morgen sofort aufn Markt geworfen werden können, sondern es handelt sich der Theorie nach um Designs, welche man in den Jahren wo man an der Core Architektur rumgelutscht hat, entworfen hat und nun weiter entwickelt.
        Von denen gibt es bestimmt einige, daran besteht kein Zweifel. Man hat ja jetzt nicht 10 Jahre nix getan. Aber es dauert ja dennoch Jahre, bis diese Designs zum Prozessor werden. Man musste aber dennoch zuerst abwarten, ob und in wiefen ein Designwechsel nötig ist.
        Nun, was du beschreibst ist einfach ne Entwicklungsabteilung. Die vielzitierte Schublade versprach (irrsinniger Weise) aber sofort mit einem neuem, "konkurrenzlosen" Produkt auf dem Markt zu kommen, so bald AMD auch nur irgendwas konkurrenzfähiges offeriert.

        Dass Marktriese Intel, obgleich geringer konzentration auf Consumer CPUs, RELATIV schnell, adäquat antworten kann und wird, sollte jedem klar sein. Auch wenn viel Kapazität, Ressourcen und Aufwand nicht immer ein gutes Produkt ergeben.
        Die Reaktionen seitens Intel seit Ryzen machen auf mich zumindest einen recht hilflosen Eindruck. Bestehende Strategieen scheinen umgekrempelt worden zu sein, was wohl bedeutet, dass nicht mit Ryzen in der aktuellen Form gerechnet wurde (nicht mal im Plan B, welcher wohl in einer Schublade liegen würde...).
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Zitat von PCGH_Torsten
        Der Z97 erschien zusammen mit dem Haswell-Refresh und war somit relativ lang aktuell. "Neu" war er aber übrigens auch nicht, sondern quasi identisch zum Z87 – nur das letzterer später für Broadwell gesperrt wurde und ersterer nicht. In der Xeon-Sparte hat Intel auf Basis des gleichen Siliziums die ganze Zeit über den C226 verkauft, wobei auch einige gleichzeitig zum Z87 veröffentlichte Xeon-Mainboards voll Broadwell-kompatibel sind.
        Was wiederum für Willkür bei Intel spricht.
        Die Frage ist nur -- wieso?
        Wer profitiert davon?
        Hat Intel eine Absprache mit den Mainboard Herstellern?
        Intel liefert einen neuen Chipsatz, den die Hersteller kaufen, dafür sperrt Intel die alten Boards aus, damit sich die User neue Boards kaufen müssen?
        Ist das nur ein Hirngespinst?
        Oder ist das eine illegale Absprache, die kartellrechtlich relevant sein kann?
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von projectneo
        Wenn Mainboards lange unterstützt werden ist das natürlich gut für den Kunden. Auf der anderen Seite ist die Kundschaft, die CPUs tatsächlich aufrüstet und das auch noch jedes oder jedes zweite Jahr sehr klein.
        Viel größer ist die Kundschaft, die OEM PCs kauft. Für OEMs und deren Kunden spielt es keine Rolle ob da ein neues oder alten Mainboard genutzt werden kann. Ich denke auch die Unterstützung eine Plattform hängt auch oft vom machbaren ab. Man kreiert eine CPU und braucht dazu die passende Plattform. Wenns nicht passt gibt es eben eine neue. AMD hat angekündigt man wolle Sehr lange an den jetzigen Sockeln festhalten. Ob da für die Chipsätze gilt ist mir nicht bekannt.
        Das macht AMD aber nicht aus Nächstenliebe. AMD hat einfach nicht die Mittel jedes Jahr eine neue Plattform zu entwickeln. Die müssen sich voll und ganz auf die CPUs konzentrieren und haben - scheinbar - entsprechende Reserven in ihren Chipsätzen vorgesehen.
        Auch für die (Groß-)Kunden von OEMs ist eine lange Plattformlaufzeit attraktiv, wenn daraus keine anderen Nachteile resultieren. Die Flut an spottbilligen Sandy-Bridge-EP-Xeons auf Ebay geht zum Beispiel auch darauf zurück, dass viele Server-Betreiber die CPUs einfach gegen Ivy-Bridge-EP-Modelle austauschen konnten, ohne neue Systeme anschaffen zu müssen. Für Heimanwender lohnte sich das Aufrüsten aber tatsächlich erst nach deutlich mehr als zwei Jahren oder wenn zu Anfang ein bewusst sehr langsame CPU gekauft wurde. Sonst war der potentielle Leistungsgewinn gering. Genau das macht lange Plattformlaufzeiten aber um so wünschenswerter und die fehlende Kompatibilität von Coffee Lake besonders ärgerlich.

        Zitat von GT200b
        War doch klar, dass wieder ein neuer Chipsatz kommt. Ich frag mich bis heute, warum man nur wegen 2 CPU's(i7-5775c, i5-5675c) gleich ein neuen Chipsatz(Z97) auf den Markt schmeißt. Genauso überflüssig ist der Z270. Für was???

        Intel's dämliche Produktpolitik. AMD finde ich da logischer und strukturierter. Gleichzeitiger Release von Broadwell-S und Skylake-S war auch überlüssig. Man hätte dem Broadwell echt die Chance geben können(Celeron, Pentium, i3/i5/i7) Die Gamingperformance von einem i7-5775c soll ja sogar ein tick besser sein als Skylake.
        Der Z97 erschien zusammen mit dem Haswell-Refresh und war somit relativ lang aktuell. "Neu" war er aber übrigens auch nicht, sondern quasi identisch zum Z87 – nur das letzterer später für Broadwell gesperrt wurde und ersterer nicht. In der Xeon-Sparte hat Intel auf Basis des gleichen Siliziums die ganze Zeit über den C226 verkauft, wobei auch einige gleichzeitig zum Z87 veröffentlichte Xeon-Mainboards voll Broadwell-kompatibel sind.
      • Von mad-onion Software-Overclocker(in)
        Zitat von Rollora
        Entschuldigung, Deutsch ist nicht meine Muttersprache. Ich kenne das Sprichwort nicht, was heißt das?
        Nun die ursprüngliche Redewendung sich einen Ast lachen möchte ich wie folgt erklären:

        Wir Menschen beugen uns vor Gekicher nach vorne; wir halten uns den Bauch und lachen uns sprichwörtlich krumm und schief. Und genauso entsteht auch der Ast auf unserem Rücken. "Ast" war nämlich im 19. Jahrhundert ein anderes Wort für Buckel, krummer Rücken. Und wer zu viel lacht, steht also zu selten gerade und bekommt demnach vor lauter Lachen einen Buckel.

        Der Teil mit dem draufsetzen ist eine Erweiterung von mir und stützt sich auf die aktuelle Bedeutung von "Ast" nämlich den Arm eines Baumes und stellt eine bedeutende Steigerung der Intensität des Lachanfalls dar, denn der Ast ist sogar so stabil, dass man sich gefahrlos darauf setzen könnte.

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