Intel Arrow Lake: Schon wieder mit deutlich größerem L2-Cache?
Angeblich sollen die Lion-Cove-Kerne von Arrow Lake über stolze 3 MiB L2-Cache verfügen. Damit würde Intel 50 Prozent mehr Kapazität als bei Raptor Lake vorsehen - also das Dreifache eines Zen-4-Kerns.
Nachdem Meteor Lake im Desktop übersprungen wird, dürfte Intel hier erst 2024 eine komplett neue CPU-Generation einführen. Laut aktuellem Kenntnisstand soll Arrow Lake dann den für dieses Jahr geplanten Raptor-Lake-Refresh ablösen. Dabei dürfte sich wohl ein deutlicher Leistungssprung ergeben, denn es sind viele Änderungen gleichzeitig geplant. So wechselt nicht nur der Sockel auf den LGA 1851, sondern auch die Fertigung von Intel 7 auf Intel 4. Zudem kommen neuere Architekturen zum Einsatz: Nachdem Meteor Lake übersprungen wird, geht es direkt von Raptor Cove zu Lion Cove (P-Kerne) und von Gracemont zu Skymont (E-Kerne).
Gigantischer L2-Cache
Allzu viele Informationen sind zu den zukünftigen CPU-Kernen dabei noch nicht bekannt. Golden Pig Upgrade hat über die chinesische Website Bilibili nun aber ein erstes Detail geleakt: Angeblich soll der L2-Cache pro P-Kern auf 3 MiB anwachsen. Das wäre nicht nur gegenüber Raptor Lake ein großer Sprung, sondern es würde auch die Distanz zu AMD wieder deutlich erhöhen. Zur Erinnerung: Dort wurde der Cache mit Zen 4 gerade erst auf 1 MiB pro Kern verdoppelt, nachdem er bei allen vorherigen Zen-Architekturen 512 KiB betrug.
Überraschend wirkt der sehr große L2-Cache zudem im Vergleich zum L3-Cache von AMD: Dort sind aktuell 4 MiB pro Kern vorgesehen, sodass Intel hier schon fast mit der nächstgrößeren Stufe gleichziehen würde. Falls die geleakte Cache-Erhöhung tatsächlich kommen wird, und dem L3-Cache eine ähnliche Erhöhung bevorsteht, könnte Arrow Lake somit ein regelrechtes Cache-Monster werden.
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Die möglichen Beweggründe dafür sind möglicherweise schon jetzt am Markt zu finden: AMDs X3D-Prozessoren zeigen eindrucksvoll, wie manche Anwendungen von einem größeren Cache profitieren können. Und sofern Intel nicht ebenso einen zusätzlichen Cache-Chip über dem Prozessor verbauen will, wäre eine allgemeine Vergrößerung hier wohl ein sinnvoller Weg. Andererseits sind derartige Annahmen aktuell natürlich nur reine Spekulationen: Man wird noch weitere Details abwarten müssen, um ein besseres Gesamtbild von Arrow Lake zu bekommen.
Quelle: Golden Pig Upgrade (Bilibili) via Videocardz
Daher springen gerade viele auf Cache an, da Cache eine Möglichkeit ist überall Leistung freizusetzen.
1GB Cache würde meines Erachtens nach rund 500mm² Fläche benötigen (wobei die Angaben die ich finde sehr widersprüchlich sind; sollte aber anhand solcher Die Shots durchaus passen), ein Intel 13900K mit 250mm² Fläche, würde also grob auf das dreifache aufgebläht werden, die Yieldrate massiv sinken usw. Denke einfach mal, dass so ein Chip dann schon 400-500 EUR kosten würde (in der Produktion; man müsste mal schauen was ein GA102 kostet). Aber!!! Cache kann eben nicht alles und wirkt irgendwann dann auch nicht mehr und sowieso nur in einem kleinen Teil an Anwendungen.
Daher hat AMD derzeit einfach einen großen Vorteil, man nimmt einen fertigen Chip und setzt den SRAM oben druff! Thema erledigt. Aber Intel will ja L4 aufbohren und damit Broadwell reloaded initieren und ich denke, dass es die einzige Chance sein wird. Auch wenn Zen 5 wohl eher kein großer Wurf wird, so schickt sich ja auch Arrow Lake bisher nicht an, dieses zu werden.
Dann muss halt die Cache Menge wieder schrumpfen und anderst wo wieder was steigern,ehe es dann wirklich zu einen Limit dann geht.Nur ne kleine menge an Cache wird wenn noch kleiner eben auch immer schwieriger wie ich so sehe.Naja wir werden schon noch sehen wie es weiter gehen wird.
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