Intel Arc G3 Extreme lässt AMD Ryzen Z2 Extreme alt aussehen
Intel hat Gaming-Benchmarks zum Arc G3 Extreme veröffentlicht und sieht das neue Handheld-SoC im MSI Claw 8 EX AI+ in etwa 42 Prozent vor AMDs Ryzen Z2 Extreme. Panther Lake und Xe3 sollen doppelt so effizient sein wie Zen 5 und RDNA 3.5.
Wer mit einem leistungsstarken Handheld-PC liebäugelt und bislang zwischen AMD und Intel schwankt, bekommt jetzt neue Argumente. Intel stellt seinen Arc G3 Extreme als direkte Antwort auf AMDs Ryzen Z2 Extreme (Test) in Stellung und liefert erstmals hauseigene Hersteller-Benchmarks. Demnach lassen Intel Panther Lake und Xe3 die Konkurrenz aus AMD Zen 5, Zen 5c und RDNA 3.5 ganz schön alt aussehen.
Arc G3 Extreme vs. Ryzen Z2 Extreme: Benchmarks im Detail
Intel hat die Benchmarks auf dem neuen MSI Claw 8 EX AI+ erhoben, welcher mit einem Intel Arc G3 Extreme ausgestattet ist. Dieser kombiniert 14 Prozessorkerne mit 2 × P-Cores, 8 × E-Cores und 4 × LP-Cores und eine integrierte Xe3-Grafikeinheit alias Intel Arc B390 mit 12 Xe3-Cores. Als Systemspeicher für CPU und GPU dienen dabei 32 GiB LPDDR5X. Dem gegenübergestellt wurde ein AMD Ryzen Z2 Extreme im aktuellen Asus ROG Xbox Ally X (Test), der ebenfalls 32 GiB LPDDR5X als Systemspeicher für die CPU und Grafikeinheit zur Verfügung hat.
Arc G3 Extreme: 42 Prozent vor dem Ryzen Z2 Extreme
Im Mittel liegt der Intel Arc G3 Extreme laut Intels hauseigenen Benchmarks in etwa 42 Prozent vor einem AMD Ryzen Z2 Extreme, gemessen bei einer TDP von 35 Watt in Full HD (1080p) mit zweifachem Upscaling. Intels Diagramm zeigt Gewinne über alle getesteten Spiele hinweg. Es handelt sich hierbei allerdings ausschließlich um die Herstellerangaben, nicht um unabhängige Messwerte. Wie genau Intel die Spiele ausgewählt hat, bleibt offen. Unabhängige Tests werden zeigen, ob sich diese Hersteller-Benchmarks auch eins zu eins in die Praxis übertragen lassen.
Insbesondere die integrierte Intel Arc B390 mit Xe3 (Celestial) scheint hervorragend in das vergleichsweise enge TDP-Korsett eines Handheld-PCs zu passen und lässt der Radeon 890M mit RDNA 3.5 (GFX11.5) keine Chance. Durchschnittlich 42 Prozent mehr Leistung bei gleicher TDP sind eine echte Ansage an die rote Konkurrenz.
Extreme Effizienz: Doppelte Leistung pro Watt bei 17 Watt
Bei einer TDP von nur 17 Watt erreicht der Arc G3 Extreme nach den Hersteller-Benchmarks von Intel im Schnitt das Niveau, das der Ryzen Z2 Extreme erst bei 35 Watt liefert. Intel verkauft das als doppelte Leistung pro Watt und damit als zentrales Argument für die längere Akkulaufzeit unterwegs. In einzelnen Titeln bleibt AMD in diesem Szenario allerdings vorn, was Intel in den eigenen Folien allerdings nicht versteckt. Für ein Handheld ist die Effizienz bei niedrigen Wattzahlen deutlich relevanter als die Spitzenleistung, weil diese über die Laufzeit und Lautheit entscheidet. Gerade hier hat Intel seine Hausaufgaben wohl erledigt.
Quelle: Intel
Intels Arc G3 Extreme soll mit 17 Watt so schnell sein wie ein AMD Ryzen Z2 Extreme mit 35 Watt.
Arc B390: Intelligent Bias Control 3.5 schiebt Leistung zur GPU
Mit Intelligent Bias Control 3.5 will Intel die CPU-Zuteilung per Software steuern und mehr Leistung hin zur Xe3-Grafikeinheit verlagern. Die Technik soll das Frame-Pacing verbessern und gerade in stromsparenden Profilen greifen. Bei 12 Watt nennt Intel mit aktiver Funktion ein Plus von 13 Prozent bei den Bildraten. In einem separaten Test mit 12 Watt TDP setzt sich der Arc G3 Extreme demnach um 37 Prozent durch.
Auch unter Verwendung von Frame Generation geht der Arc G3 Extreme demnach als deutlicher Sieger hervor und hat zudem den Vorteil, dass er mit XeSS 3 sogar 4-fache Multi Frame Generation beherrscht, während der Ryzen Z2 Extreme die Frameraten lediglich mit einem Zwischenbild verdoppeln kann. Rein auf die Leistung und die Effizienz bezogen, hat Intel die Führung im Handheld-PC klar übernommen.
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Quelle: Intel

Dann gilt das bei den GPUs wohl nicht...
RDNA 3.5 und damit alle AMD Handhelds bekommen kein FSR 4.1 und bleiben damit bei FSR 3 stehen.
Gerade im Handheld Markt wäre es so wichtig gewesen das Feature zu updaten. und so freuen sich nun Intel und Nvidia, die sogar MFG anbieten über die eigene Unfähigkeit seitens AMD.
Klar, für Linux Nutzer uninteressant dank mittlerweiler nutzbarer automatischer Injektion, aber die Dinger werden halt mit Windows und nicht Linux ausgeliefert und hier müsste man manuell ran. Und sollten in Zukunft mehr spiele auf Hardcoded Versionen setzen, wie bei James Bond, hat sich das Thema Injektion auch erledigt.
Die Laptop-Chips laufen wohl echt hart effizient, wenn man will.
Hier YTube dazu:
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Aber dafür ist Intel unter Linux generell zu meiden. Viel mehr Probleme als sogar bei Nvidia und Leistung oft nur auf halben Windows Niveau.
Da würde ich kein Linux nutzen wollen, v.a. nicht bei dem Preis. Dann lieber den Z1/Z2E wenn Linux wichtig ist