Intel Arc G-Serie: Neue Chips für Windows-Handhelds mit XeSS 3
Intel stellt mit der Arc-G-Serie neue Prozessoren für Windows-Handhelds vor. Arc G3 und Arc G3 Extreme setzen auf Xe3-Grafik, XeSS 3, Wi-Fi 7 und sollen ab Juni 2026 in ersten Geräten erscheinen.
Intel will die Gaming-Handhelds offenbar nicht kampflos AMD überlassen und hat dafür die Arc-G-Serie offiziell vorgestellt. Die neue Prozessorfamilie richtet sich dabei wenig überraschend an portable Windows-11-Systeme und startet mit Arc G3 sowie Arc G3 Extreme. Intel spricht dabei nicht von klassischen Notebook-Chips, sondern von einer Plattform, die gezielt für Handhelds entwickelt worden sein soll.
Laut Intel basiert die Arc-G-Serie auf Panther Lake. Bereits zur CES hatte Intel entsprechende Handheld-Pläne angedeutet, damals aber noch ohne die nun verwendete Arc-G3-Bezeichnung. Die Namensgebung dürfte bewusst gewählt sein, denn Intel rückt damit die integrierte Grafik stärker in den Vordergrund.
Offiziell nennt Intel zum Start zwei Modelle. Beide setzen auf 14 CPU-Kerne, aufgeteilt in 2 Performance-Kerne, 8 Effizienz-Kerne und 4 Low-Power-Effizienz-Kerne. Dazu kommen 12 MiByte Smart Cache sowie eine integrierte NPU mit 46 PTOPS. Beim Arc G3 liegt der maximale P-Core-Takt bei 4,6 GHz, beim Arc G3 Extreme bei 4,7 GHz. Die konfigurierbare Leistungsaufnahme reicht beim Arc G3 von 8 bis 30 Watt, beim Arc G3 Extreme von 8 bis 35 Watt.
Quelle: Intel
Intel stellt mit der Arc-G-Serie neue Prozessoren für Windows-Handhelds vor.
Der eigentliche Unterschied liegt allerdings bei der integrierten Grafik. Der Arc G3 nutzt eine Intel Arc B370 mit 10 Xe-Kernen, während der Arc G3 Extreme eine Arc B390 mit 12 Xe-Kernen beinhaltet. Intel nennt zudem eine Taktrate von 2,3 GHz. Die Grafik basiert auf Xe3 und bietet Raytracing-Einheiten sowie XMX-AI-Engines. Dementsprechend gibt es für die Handhelds auch XeSS 3 mit Super Resolution, Multi Frame Generation und Xe Low Latency.
Auch abseits der reinen Rechenleistung versucht Intel, typische Probleme von Windows-Handhelds zu reduzieren. Dazu gehören Day-0-Game-on-Treiber, vorkompilierte Shader aus der Intel-Cloud sowie ein Xbox-Modus für eine bildschirmfüllende und controlleroptimierte Windows-11-Oberfläche. Bei der übrigen Plattformausstattung nennt Intel LPDDR5X mit bis zu 8.533 MT/s und maximal 96 GiByte Kapazität. Hinzu kommen 12 PCIe-Lanes, davon x8 Gen 4 und x4 Gen 5, zweimal Thunderbolt 4, Wi-Fi 7 R2 und Dual-Bluetooth 6.0.
Erste Partnergeräte sollen schon ab Juni 2026 erscheinen. Einige hatte Intel bereits zur CES gezeigt. Konkret nennt das Unternehmen dieses Mal unter anderem den Acer Predator Atlas 8, den MSI Claw 8 EX AI+ und OneXPlayer. Besonders konkret wird es beim MSI Claw 8 EX AI+. Das aktuelle MSI Claw 8 AI+ setzte noch auf Lunar Lake. Erste Händlerlistings hatten den Handheld bereits angedeutet.
Mitmachen und kommentieren
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Sollten Sie noch keinen Extreme-Account haben, laden wir Sie zu einer Registrierung im Forum ein. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln. Folgen Sie gerne PCGH bei 🔈 Youtube oder 💬 Whatsapp und erhalten Sie Neuigkeiten zu Grafikkarten, CPUs und Gaming direkt in Ihrem Feed.

Mal schauen wo die Reise hingeht. Aber gut finde ich, dass der Handheldmarkt weiter gefüttert wird.
Persönlich dachte ich, dass ich mal mein Steam Deck in Rente schicke und mir was neues kaufe. Aber nicht zu Preisen von einem Mittelklasse Gaming Notebook oder obere Mittelklasse Gaming PC.