IDF: Intel sieht sich als Innovationsführer
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Paul Otellino zeigt einen Penryn-Wafer (Bild: Intel)
Patrick Gelsinger, Senior Vice President und General Manager der Digital Enterprise Group bei Intel, erläuterte auf der IDF in San Francisco das "Tick-Tock-Modell", welches in engem Zusammenhang mit dem Mooreschen Gesetz stehen soll. Das Tick-Tock-Modell bei Intel steht für Strukturverkleinerung im ersten Jahr, gefolgt von einem neuen Prozessordesign im zweiten Jahr. Dazu passe das Mooreschen Gesetz, welches sagt, dass sich die Transistorzahlen alle 18 bis 24 Monate verdoppeln.
"Unser Entwicklungsmodell mit jährlichem Wechsel von neuer Prozessor-Architektur und Strukturverkleinerung bei der Fertigung stellt einen vorhersehbaren, effektiven Weg dar, um Produkte auf den Markt zu bringen, die dem Mooreschen Gesetz konsequent entsprechen. Die Industrie profitiert hierbei von einer sehr interessanten Produkt-Roadmap", so Gelsinger.
Dreimal größere Spitzenbandbreite bei Nehalem
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Paul Otellini zeigt zwei neue Laptops aus der 200-US-Dollar-Klasse (Bild: Intel)
Im Rahmen der Veranstaltung zeigte Intel erstmals einen Prozessor in 45 Nanometer für Zwei-Wege-Server: Nehalem. Er soll mehr als 700 Millionen Transistoren haben; Hafnium wird hier erstmals als Isolierschicht eingesetzt. Nehalem wird in der zweiten Jahreshälfte 2008 erscheinen und - ebenfalls neu für Intel-Prozessoren - Quickpath verwenden. Diese ersetzt den Frontsidebus und soll den Datenaustausch zwischen den Systemteilen beschleunigen. Vor allem die Verbindung zum Speicher steht hier im Vordergrund. Die Spitzenbandbreite soll bis zu dreimal größer sein, als bei dem bisher verwendeten System, so Intel.
Die Zukunft von USB und LAN
Auf dem IDF wurde auch die USB 3.0 Promoter's Group (PCGH berichtete) gegründet, die dem USB-Port bis zu fünf Gigabit Transferleistung bringen soll. Auch im Netzwerkbereich gibt es Fortschritte zu vermelden: Ab 2008 soll mit Intels 82598 ein zehn Gigabit Ethernet-Controller verfügbar sein. Schwerpunkt liegt hier auf dem Support von FCoE (Fibre Channel over Ethernet).
Quick-Assist-Technology
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Großer Andrang auf der IDF (Bild: Intel)
Intel stellt ebenfalls die Quick-Assist-Technologie vor, welche Funktionen wie Datenverschlüsselung oder Berechnungen im Serverumfeld beschleunigen soll. Mit Tolapai hat man einen Beschleuniger für Kryptografie in der Schublade. Dieses "System-on-a-Chip" soll auch 2008 auf den Markt kommen.
