IBM: Prozessor mit bis zu 20 Kernen vorgestellt
Den derzeitigen Trend zu immer mehr Kernen pro Prozessor treibt IBM mit seinem kürzlich vorgestellten z10-Mainframe auf die Spitze.[br]
Quelle: (Bild: IBM)
Jeder dieser drei z10-Prozessoren verfügt über jeweils 20 Kerne, 60 Mibyte L2-Cache und 48 MiByte L3-Cache. (Bild: IBM)
Die darin enthaltenen z10-Prozessoren können aus bis zu fünf Die-Packages bestehen, welche wiederum vier Rechenkerne mit einem Takt bis zu 4,4 GHz und jeweils drei MiByte L2-Cache besitzen. Jedes dieser Die-Packages setzt sich aus 991 Millionen Transistoren zusammen. Zwei weitere "Service"-Kerne liefern zusätzlich jeweils 24 MiByte L3-Cache. Rechnerisch ergibt das also pro z10-Prozessor insgesamt 20 Kerne, 60 MiByte L2-Cache sowie 48 MiByte L3-Cache.
Der Mainframe kann aus bis zu 64 solcher Prozessoren bestehen und ist laut IBM damit angeblich genauso leistungsfähig wie 1.500 x86-Server, bei einem 85 Prozent niedrigeren Energie- sowie Platzverbrauch.
