HP zahlt 690 Millionen für Itanium-Überleben
Hewlett Packard bezahlt Intel 690 Millionen US-Dollar für die Fortsetzung und Weiterentwicklung der Itanium-Sparte bis 2017.
Quelle: news.softpedia.com
Itanium 9300 "Tukwila". Die Nachfolger Poulson (dieses Jahr - wenn es zu keinen Verzögerungen kommt) und Kittson (2014) sind bereits angekündigt.
Wenn die Worte "Gerichtsverfahren", "Intel" und "Zahlungen in Millionenhöhe" in einem Satz auftauchten, ging es in der Vergangenheit oft um fragwürdige Beihilfen Intels für andere Unternehmen. Doch dieses Mal hat ein Gerichtsverfahren zwischen HP und Oracle Geldtransfers in Richtung Intel zu Tage gefördert. Demnach hat Intel 2008 440 Millionen und 2010 weitere 250 Millionen US-Dollar von Hewlett Packard erhalten - als Gegenleistung für die Fortsetzung des Itanium-Programms. Wohlgemerkt: Nur die Entwicklung als solche. Für die Lieferung der eigentlichen CPUs wird weiterhin der normale Kaufpreis fällig.
Die oft als "Itanic" verspotteten CPUs mit IA-64-Befehlssatz wurden von Intel und HP gemeinsam entwickelt und erstmals 2001 verkauft. Die anspruchsvolle Neuentwicklung wurde gezielt für die parallele Ausführung vieler Befehle optimiert und war Intels erste 64-Bit-CPU. Am Markt wurde ihr jedoch eben diese grundlegende Neuentwicklung und fehlende Abwärtskompatibilität zum Verhängnis, denn die Arbeitsgeschwindigkeit hängt stark von Compiler und Grad der Software-Optimierung ab. Zusätzlich erschien bislang quasi jede Itanium-Generation mit mehrmonatiger, zum Teil mehrjähriger Verspätung, was sich insbesondere bei den Fertigungsmethoden zeigt. Die aktuellste Ausbaustufe Tukwila wird noch in 65 nm gefertigt, während die direkten Konkurrenten Power7 (IBM) und SPARC (ehemals Sun, heute Oracle - einem Ex-Itanium-Kunden) schon lange auf 45 respektive 40 nm setzten.
Noch größer ist der Druck durch AMDs Opteron und die hauseigenen Xeons. Dank Abwärtskompatibilität zur IA-32-Architektur konnten diese den Markt für Mittelklasseserver unter sich aufteilen, bevor dieser 64 Bit Fähigkeiten, wie sie der Itanium schon früher bot, überhaupt nachfragte. Etablieren konnte sich die IA-64-Architektur nur im kleinen Mainframe-Segment, wo entsprechende Optimierungen verfügbar waren und die hohe Zuverlässigkeit schwerer wiegt, als jeder Leistungsnachteil. Nach dem Ausstieg Oracles beschränkt sich jedoch selbst dieses Geschäft fast ausschließlich auf die von HP angebotenen Server, was auch deren großes finanzielles Interesse an der Fortführung der als gescheitert geltenden Architektur erklärt.

Massiver Gewinneinbruch: HP laufen die Kunden davon - n-tv.de
Titanium wurde der doch auch schon gennant oder?in anlehnung an die titanic?das habe ich aber schonmal vor jahren in der ct gelesen aber hp wollte sich ja vor kurzem sowie ibm von der pc sparte lösen denke da läuft bissel was schief nicht nur mit der cpu
Hääten se das Geld mal lieber in Griechenland investiert.
mfg
X86 kompatilie CPU's sollten hir mal nicht erwähnt werden. Der Itanium hat seinen Mark. Klein aber er ist da. und HP verkauft, Quasi in monopol Stellung, Harware dafür. Dann ist es doch logisch das sie aus eigeninteresse dem Entwickler geld geben.
Das ist Günstiger als wenn sie die Entwicklung selber verrab treiben.
und eins darf man nicht vergessen Jedes CPU Design, egal ob x86, SPARC, PowerPC, ARM, oder die es Itanium, habn ihre vor und nachteile.