x86-CPU: Forscher orakeln über das Ende klassischer Prozessoren
Forscher orakeln über das Ende klassischer Prozessoren. Auf der Webseite thenextplatform.com glaubt man nicht an die Zukunft der x86-Technologie, wie wir sie kennen. Stattdessen sollen Prozessoren spezialisiert und/oder die bekannte Technik erweitert werden.
Die Webseite thenextplatform.com sagt das Ende der Ära allgemein einsetzbarer Prozessoren voraus und glaubt, dass schon bald Prozessoren mit Spezialfähigkeiten die Herrschaft übernehmen werden. Wie ist das zu verstehen? Aktuell läuft es noch immer so, dass man sich eine CPU kauft und die dann typischerweise jedweden x86-tauglichen Code ausführt - der Quasistandard, auf den man sich "geeinigt" hat. Das geht in der Theorie soweit, dass ein Prozessor aus dem Jahrgang 2019 auch Code Code ausführen kann, der für einen 8086 geschrieben wurde.
Die Prozessoren sind universell einsetzbar. Solange Code für die CPU verarbeitbar ist, führt sie ihn auch aus. Bislang lief das ganz gut, weil die Prozessoren lange nach dem Mooreschen Gesetz schneller und schneller wurden. Doch die Steigerung der Leistung wird zunehmend schwieriger und im Vergleich zu spezialisierten Chips sind klassische x86-CPUs auch nicht sonderlich effizient. Deshalb orakelt Michael Feldman von thenextplatform.com, dass das Ende nahe ist.
Statt mehr Leistung für weniger Geld zu liefern, werden Prozessoren zunehmend teurer, weil der Fertigungsaufwand immer weiter steigt, so seine Argumentation und rechnet vor: In 25 Jahren sind die Kosten für eine Fabrik um 11 Prozent gestiegen, die Verbesserungen pro Dollar von 2008 bis 2013 aber nur noch um 8 Prozent. 2000 bis 2004 soll der Wert bei 48 Prozent gelegen haben. Er führt weiter aus, dass die Fixkosten bei Intel erstmals höher seien als die variablen Kosten und Globalfoundries die 7-nm-Fertigung hat fallen lassen. Derweil würden Grafikchips zeigen, was spezialisierte Hardware leisten kann.
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Aufgrund dessen rechnet man, dass spezialisierte CPUs übernehmen werden. Etwa Googles TPU (Tensor Processing Unit), die speziell für neurale Netzwerke ausgelegt ist. Wie die Umstellung aussieht, das weiß man noch nicht genau. Entweder übernehmen spezielle CPUs komplett oder die bekannte Technik wird mit Zusatzeinheiten versehen, die Spezialaufgaben erledigen. Quasi ein bisschen so wie früher die mathematischen Koprozessoren - auch bekannt als Gleitkommaeinheit. Auch AMD geht bereits mit dem Zen-Design etwas in die Richtung, indem eine I/O-Einheit auf das Package wandert. Feldman vermutet mehr solcher spezialisierter Einheiten für Berechnungen welcher Art auch immer für klassische CPUs. Zum Beispiel eine Physikeinheit.

Ein Teil der Argumentation des Forschers damals:
Statt mehr Leistung für weniger Geld zu liefern, werden Prozessoren zunehmend teurer, weil der Fertigungsaufwand immer weiter steigt, so seine Argumentation und rechnet vor: In 25 Jahren sind die Kosten für eine Fabrik um 11 Prozent gestiegen, die Verbesserungen pro Dollar von 2008 bis 2013 aber nur noch um 8 Prozent. 2000 bis 2004 soll der Wert bei 48 Prozent gelegen haben. Er führt weiter aus, dass die Fixkosten bei Intel erstmals höher seien als die variablen Kosten und Globalfoundries die 7-nm-Fertigung hat fallen lassen. Derweil würden Grafikchips zeigen, was spezialisierte Hardware leisten kann.
Wenn x86er also wegen Kosten und Fertigung am Ende sind: Was ist dann mit diesen GPUs, wie wir sie kennen? Frage für keinen Freund.
Ich fühl mich alt.
Also gar nicht genau festgelegt.
Aber mach dir nichts draus manchmal fühle ich mich auch alt.
Edit: Der Atari Jaguar hatte übrigens einen 68000´er + Risc Co-Prozessor.
Basierend auf der "MIPS" Architektur: MIPS-Architektur – Wikipedia
Ich fühl mich alt.
Basierend auf der "MIPS" Architektur: MIPS-Architektur – Wikipedia