Dragon Range Refresh: AMD kündigt überraschend Ryzen-8000HX-CPUs für Laptops an
AMDs neue Mobil-CPUs der Ryzen-8000HX-Serie lösen die Ryzen-7000-Prozessoren aus dem Jahr 2023 ab. Die Änderungen des Dragon Range Refresh halten sich jedoch in Grenzen.
Etwas überraschend hat AMD die neuen CPUs der Ryzen-8000HX-Serie angekündigt, die als "Dragon Range Refresh" die Vorgängergeneration Ryzen 7000HX alias "Dragon Range" ablösen werden. Als Einsatzgebiet sieht der Hersteller mobile CPUs für Notebooks im Gaming-Bereich und anderen leistungsintensiven Anwendungen.
Ryzen-8000HX-Reihe bleibt bei Zen-4-Architektur und Radeon-610M-Grafikeinheit
Wie die Ryzen-7000HX-Serie setzen die aktuellen 8000HX-Mobil-CPUs weiterhin auf die Zen-4-Architektur, während Desktop-CPUs wie der Ryzen 7 9800X3D und Co. bereits Zen 5 nutzen. Eine NPU (Neural Processing Unit) zur KI-Beschleunigung fehlt ebenfalls weiterhin, was für Gaming-Laptops jedoch zu verschmerzen ist.
Wie die Vorgängergeneration bietet AMD die Ryzen-8000HX-CPUs mit bis zu 16 Kernen und 32 Threads bei einer TDP von 45 bis 75 Watt an. Bis auf eine Anhebung des Turbotakts von 5,2 auf 5,3 GHz beim Ryzen 9 8940HX gegenüber dem 7940HX sind keine sichtbaren Änderungen in den technischen Spezifikationen erkennbar. Zudem soll es laut PCWorld Unterschiede in der Firmware des neuen Dragon-Range-Refreshs geben.
| Model | Kerne / Threads | Boosttakt / Basistakt | Cache insgesamt | Grafikeinheit | cTDP | Grafikkerne |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ryzen 9 8945HX | 16C / 32T | Bis zu 5.4 / 2.5 GHz | 80 MiB | Radeon 610M | 55 - 75 W | 2 |
| Ryzen 9 8940HX | 16C / 32T | Bis zu 5.3 / 2.4 GHz | 80 MiB | Radeon 610M | 55 - 75 W | 2 |
| Ryzen 7 8840HX | 12C / 24T | Bis zu 5.1 / 2.9 GHz | 76 MiB | Radeon 610M | 45 - 75 W | 2 |
| Ryzen 7 8745HX | 8C / 16T | Bis zu 5.1 / 3.6 GHz | 40 MiB | Radeon 610M | 45 - 75 W | 2 |
Auch bei der integrierten Grafikeinheit bleibt es bei der angestaubten Radeon 610M, einer RDNA-2-IGP, die noch im 6-nm-Prozess gefertigt wird und nur zwei 2 CUs bzw. 128 Shader Units besitzt. Zum Vergleich: Eine AMD Radeon 890M des AMD Ryzen AI 9 HX 370 bietet 16 CUs und 1.024 Shader-Einheiten. Gaming-Notebooks sind jedoch in der Regel mit einer diskreten Grafikeinheit von Nvidia ausgestattet.
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Quellen: via Tom's Hardware und PCWorld


Paar unnütze E-Cores draufschnallen, neue Nummer drauf. Fertig.
Spiel angestellt, im ersten gleich nur 2% mehr Leistung. Super geil.
Verarschen kann ich mich selber.
Daumen runter, Intel!
Es ist eine 8000er Serie mit eigenen Namen, keine 9000er.
Und das System haben die doch seit Jahren, kann man mittlerweile ahnen.
Wenn die nicht die gleichen Fertigungsstraßen wie bei Zen 5 nutzen, ist die parallele Produktion für mehr Angebot udn somit Absenkung der Nachfragedefizite und somit hoffentlich besserere Preise im Handel doch durchaus begrüßenswert, zumal etwaige Leistungsunterschiede bei solchen Prozessoren nur bedingt eien Rolel spielen, jedenfalls weniger als im Desktop-Bereich, wo insbesondere Gamer mit kürzeren Upgradezyklen udn GAmeransprüchen viel feinfühliger und anspruchsvoller beim Kauf sind.
Viele Nutzer verwenden Notebooks sogar über 10 Jahre, es spielt also kaum eine Rolle, ob das alles Topaktuell ist, es werden jetzt noch neue Geräte im Mini-PC-Format getestet, wo Intel Prozessoren der Gen 13 drin sind, die hinken da sogar schon 2 gens hinterher.
Das grenzt doch schon an absichtliche Kundentäuschung.