Core i9-12900K vs Ryzen 9 5950X: Intels eigene Benchmarks werfen Fragen auf
In den von Intel veröffentlichten Benchmarks liegt der Core i9-12900K meist vor dem Ryzen 9 5950X. Dafür ist aber wohl auch das Testsystem verantwortlich, denn Intel nutzte eine veraltete Windows-Version und erlaubte dem Core i9-12900K zudem einen deutlichen Mehrverbrauch gegenüber dem Ryzen-Modell.
Am Mittwoch hat Intel endlich die ersten Prozessoren aus der neuen Alder-Lake-Familie offiziell angekündigt. Neben der Vorstellung der ersten sechs Modelle gab es dabei auch erste Benchmarks. Diese verglichen Intels Core i9-12900K mit dem Vorgänger Core i9-11900K und AMDs Desktop-Flaggschiff, dem Ryzen 9 5950X. Wie kaum anders zu erwarten, hatte der Core i9-12900K dabei nahezu durchgehend die Nase vorn. Dafür dürften aber auch die von Intel gewählten Testbedingungen verantwortlich sein.
Ryzen ohne L3-Patch
Wie Intel testet, geht aus dem Anhang der Alder-Lake-Präsentation hervor. Laut diesem kam dabei sowohl beim Core i9-12900K als auch beim Ryzen 9 5950X Windows 11 Pro in der Version 22000.9 zum Einsatz, die im Juli erstellt wurde. Damit wurden die Benchmarks noch ohne den kürzlich veröffentlichten L3-Cache-Fix gemacht, der die Leistung von AMD-CPUs wieder auf ihr gewohntes Niveau anhob.
Quelle: Intel
In Intels eigenen Benchmarks sieht sich das Unternehmen deutlich vor der Konkurrenz.
Quelle: Intel
Für Intels Vergleichsbenchmarks kam Windows 11 Version 22000.9 zum Einsatz.
Durch den Bug kann es laut AMD in Spielen - und genau hier wurden der Core i9-12900K und der Ryzen 9 5950X vergleichen - zu Leistungseinbußen von bis zu 15 Prozent kommen. In der Realität dürfte der Unterschied durch den Patch zwar deutlich geringer sein, doch ein paar Prozentpunkte Leistungsgewinn bei Ryzen-CPUs sind dennoch zu erwarten. In den ersten unabhängigen Benchmarks, die am 4. November erscheinen werden, dürfte Intels Alder Lake also wohl weniger deutlich vor AMD liegen, als es Intel in Aussicht gestellt hat.
Passend zum Thema: Alder Lake: Technische Daten, Preise und Intel-Benchmarks zu Core i9-12900K, i7-12700K und i5-12600K
Der Unterschied zu den Herstellerbenchmarks dürfte außerdem noch verstärkt werden, wenn zusätzlich noch die TDP mit einbezogen wird. In den von Intel veröffentlichten Spiele-Benchmarks trat der Core i9-12900K mit seinem erweiterten TDP-Budget von 241 Watt an, wohingegen AMDs Ryzen 9 5950X nur kurzzeitig auf die maximale TDP von 142 Watt boosten darf, und anschließend auf die regulären 115 Watt zurückfällt. Möglicherweise hat sich Intel den (deutlichen) Performance-Vorteil in Spielen also auch durch einen höheren Stromverbrauch erkauft. Das werden unabhängige Tests zeigen.
Quelle: Intel
Intels neue K- und KF-CPUs dürfen nun durchgehend das PL2 nutzen und sich damit konstant bis zu 241 Watt genehmigen.
Quelle: Hardware Times

DIe CPU Tests sind darauf ausgelegt auf alten Games, in ultra Low Resolutions getestet worden zu sein um eine möglichst starke GPU einzubremsen und hier dann Vorteile zwischen den CPUs auszumachen, weils anders gar nicht sinnig wäre...
Sprich dir die übertakteten Chips angesehen.
Oc Werte sind höher. Das Ergebnis von meinem oc R9 3900X ist nochmal über 12% drüber.
AMD Verkauft keine 5900 die sich 11% in der Leistung unterscheiden!
AMD nutzt Chiplets. Da werden nur passende zusammen gepackt.
Das solltest Du doch eigentlich auch wissen.
Wenn sich die Benches so unterscheiden, dann hast du wohl in den Top100 Geguckt ?!
Sprich dir die übertakteten Chips angesehen.
Viele Grüße
Ps ich hatte ein hartes Wochende
oder ob man sein eigenes System mit allen Features und passenden aber richtig vermessenen Spielen testet,
dass macht für mich doch wirklich einen Unterschied, wobei die Werte ja stimmen, bei AMD und bei der Konkurrenz nun mal nicht.
Wo stimmen denn die Werte nicht bei Intel? Du unterstellst hier wirklich ziemlich üble Dinge ohne Beweise...
So gesehen hätte man dann auch DLSS auf den NV Karten aktivieren können in den Spielen die es unterstützen, warum hat man das nicht gemacht?
Und überall verfügbar ist SAM nicht, da ist man auch auf bestimmte Kombinationen beschränkt.
Übrigens verlassen sich alle Hersteller auf höhere TDPs zur Performance Steigerung, das wird AMD bei RDNA3 und Zen4 nicht anders machen.