Intel Core i9-11900K: CPU-Z-Score geleakt, im Singlecore schneller als Ryzen 9 5950X
Im Internet ist ein weiteres Benchmark-Ergebnis des i9-11900K aufgetaucht. Laut diesem soll es Intel knapp gelingen, wieder die höchste Singlecore-Performance anzubieten. Bei der Multicore-Leistung soll AMD hingegen weiterhin in einer bequemen Position bleiben.
Der Release von Intels Rocket-Lake-Prozessoren, die im ersten Quartal 2021 veröffentlicht werden sollen, rückt langsam aber sicher näher. Passend dazu gab es in den letzten Tagen immer mehr Gerüchte über die Spezifikationen und die Leistungsfähigkeit von Intels neuen CPUs.
Core i9-11900K als Singlecore-Sieger
Eine weitere Zutat in der Benchmark-Gerüchteküche kommt nun von Bilibili, die einen CPU-Z-Benchmark-Score von Intels kommendem Flaggschiff, dem i9-11900K, veröffentlicht haben. Der entsprechende Artikel wurde zwar mittlerweile wieder entfernt, der Twitter-Nutzer 9550pro konnte das Beweisbild aber sichern.
Wenn die angegebenen Daten korrekt sind, erreicht der i9-11900K einen Multicore-Score von 6.522,1 Punkten, während er im Singlecore auf 695,4 Punkte kommt. Der Takt des Achtkerners soll dabei bei 3,50 beziehungsweise 4,80 GHz gelegen haben.
Die offizielle CPU-Z-Datenbank enthält leider nur einen Singlecore-Eintrag zum i9-10900K, und aktuelle Ryzen-Modelle fehlen komplett. Stattdessen kann man sich für Vergleiche auf Ergebnisse von Guru 3D stützen. Laut diesen kann sich der i9-11900K im Singlecore immerhin um 18,2 Prozent vom Vorgänger absetzen; die Mehrkern-Performance soll aufgrund der gesunkenen Kernzahl aber um 8,9 Prozent niedriger ausfallen.
Mit Hinblick auf AMDs Ryzen-Prozessoren könnte Intel, sofern die geleakten Ergebnisse korrekt sind, womöglich einen Teilerfolg erzielen. Demnach soll sich der i9-11900K im Singlecore um 2,7 Prozent vor AMDs Topmodell, den Ryzen 9 5950X setzen. Im Multicore wird Intels Neuling aufgrund der nur 8 statt 16 Kerne aber deutlich abgehängt.
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Ein weiterer Benchmark-Leak vom Twitter-Nutzer OneRaichu zeichnet ein ähnliches Bild: Laut diesem soll der i7-11700K auf rund 670 Punkte im Singlecore und rund 6300 Punkte im Multicore kommen und damit nur geringfügig langsamer sein als Intels Topmodell. Das würde zu der für den Prozessor vermuteten, identischen Kernzahl und einen etwas niedrigeren Boosttakt sprechen.
Wie so oft bei Gerüchten ist auch hier denkbar, dass es sich bei den Benchmarks um Fälschungen handelt, oder dass diese von Vorserienmodellen stammen und somit noch nicht mit den finalen Taktraten laufen. Wenn die Ergebnisse aber stimmen, so könnte Intels kommende Generation wenigstens bei der Singlecore-Performance wieder kurzzeitig die Leistungskrone zurückerobern.
Quelle: via Videocardz

Und das läuft in der 4x16GB Bestückung so auf deinem X470er? Wow.
aber beim Multi wohl doch nicht unwichtig.
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Ja stimmt. CL14 ist schon "hartes Tuning"
Ich glaub in meiner Mainboardbeschreibung steht, das sich der Speicher bei Vollbestückung nicht mehr so takten lässt, kann natürlich mit dem aktuellen BIOS anders sein.
De facto ist der Speichertakt irrelevant für das Singlecore-Ergebnis
Höhere Taktraten usw. habe ich aber noch nicht wirklich getestet.
Der Rest ist dann die Frage, wie gut man seine Anwendungen kennt. Bei mir klappt das bei den relevanten Anwendungen (also die, bei denen ich interaktiv auf die Ergebnisse warte) mit dem CB15 SC Bench recht gut. Im Zweifel (mit AVX) mit dem CB 20 SC Benchmark
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Mein Stock Ergebnis vom 3900X beim CB20 haben sie wieder gestrichen weil er schneller als ihr 3900XT war.
Die Non-XT-Modelle haben den Boost in den Monitoring-Tools oft nicht oder nur knapp erreicht und irgendwann hatten sie den Prozess optimiert, sodass man XT-Modelle raushauen konnte, die augenscheinlich mehr Takt erreichen. In Benchmarks sieht man davon aber fast nichts. Im Grunde waren das nur gut gebinnte und minimal modifizierte X-Modelle, ansonsten 1:1 das gleiche.
Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich weiß, dass es manche Programme gibt, wo die XT-Modelle ausreißerisch ne gewisse Mehrleistung hatten.
Der Rest ist dann die Frage, wie gut man seine Anwendungen kennt. Bei mir klappt das bei den relevanten Anwendungen (also die, bei denen ich interaktiv auf die Ergebnisse warte) mit dem CB15 SC Bench recht gut. Im Zweifel (mit AVX) mit dem CB 20 SC Benchmark
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Da ich die Programme entweder nicht optimieren oder austauschen kann oder mir die Optimierung für eigene Programme zu zeitaufwändig ist, wenn es die HW ohne sonstige Abstriche auch kann, wäre der 3900XT für mich die erste CPU gewesen, bei der ich zu AMD und nicht zu Intel gegriffen hätte.
Sachen mit MC und AVX (max 10-20% meiner Aufgaben) rechnen im Hintergrund, da sind mir bisher 10-30% Zeitersparnis nicht mehrere hundert Euro Aufpreis wert (also ein 3950X/5950X).
In Spielen kam bei PCGH im PCGH Parcour ein Schnitt von 70 Watt raus https://www.pcgameshardwa... .
Mir ist kein Spiel bekannt in welchem ein Stock 10900k wegen des Power Limits runtertakten müsste.
Auch mit 5,3 GHz habe ich noch nichts höher als 155 Watt average (in BFV im CPU Limit), allerdings ist das ein einsamer Spitzenreiter. Ein paar gibt es die an den 130 kratzen, sonst habe ich bisher nichts in die Richtung gefunden.
In Anwendungen zieht die CPU dann wirklich extrem, aber in Spielen ist sie selbst mit starkem OC recht genügsam.