Core i-10000 gegen Ryzen 4000: Intel fällt mit unfairem Vergleich auf
Eine Marketing-Folie zum Performance-Vergleich der aktuellen CPU-Generationen von Intel und AMD in Notebooks sorgt aufgrund von Unterschieden bei GPU und Kühlung für Aufsehen.
Die offenbar von der Geschäftspartnermesse Intel Partner Connect stammende Folie von Ende Mai vergleicht dabei die Leistung eines Laptops mit Comet Lake-S-CPU in Form des Core i7-10750H mit sechs CPU-Kernen nebst SMT (2,6 bis 5 GHz; TDP 45 Watt) und ein Modell mit Octacore-CPU und SMT in Form des Ryzen 9 4900H (3 bis 4,3 GHz; TDP 35 Watt) auf Basis von Zen 2. Beide stecken dabei mit dem MSI GL65 respektive Asus Zephyrus G14 in unterschiedlichen Notebooks, die sich logischerweise nicht nur vom Kühlsystem unterscheiden, sondern auch bei den Abmessungen (15,6 Zoll mit 27,5 Millimeter Dicke versus 14 Zoll mit 22,2 Millimeter Dicke).
Hinzu kommt, dass im Notebook mit Intel-CPU eine leistungsfähigere Geforce RTX 2060 mit 90 Watt steckt, während im AMD-Modell das Max-Q-Pendant mit 65 Watt verbaut ist, das dem sparsameren Design geschuldet bekanntlich niedrigere Taktraten anlegt (1.005 MHz Basis- und 1.560MHz Boost-Takt gegen 975 MHz Basis- und 1.185 MHz Boost-Takt). Das Ganze wurde dann in vier Spielen gegenübergestellt, darunter in Assassin's Creed: Odyssee und Rainbow Six Siege, und dabei auf eine um "bis zu 20 Prozent bessere" Leistung verwiesen, auch unter Berücksichtigung des 150 US-Dollar geringeren Kaufpreises des MSI GL65.
Wie notebookcheck.com zu der via Twitter vom Nutzer "_rogame" veröffentlichte Folie anmerkt, wurden die Leistungssteigerungen mit "bis zu 20 Prozent" dabei ironischerweise gedämpft, obwohl die Geforce RTX 2060 im Intel-Laptop einen TDP-Vorteil von 38 Prozent gegenüber dem Max-Q-Pendant im AMD-Modell hat. Bemerkenswert ist auch die Notiz am unteren Ende der Folie, die besagt, dass "Frequenzen und Leistung von Nicht-CPU-Komponenten von System zu System variieren können", womit letztlich eingestanden wird, dass das Performance-Unterschied möglicherweise nicht auf einen Leistungsunterschied zwischen dem Ryzen 9 4900HS und dem i7-10750H zurückzuführen ist.

Linus sagt es an Anfang und ignoriert es dann selbst. Das Asus Zepherus G14 hat schon den "Super" Refresh der RTX 2060 Max-Q (warum die nicht RTX 2060 Super Max-Q heißt? Der Typ in der Lederjacke sagt nur: "It just works.") während MSI mit de RTX 2060 non Super Mobile Vorlieb nimmt. Daher fällt der Unterschied in 1080p und darüber nicht so gravierend aus, wie hier angenommen wird. Die GPUs haben etwa den gleichen Takt allerdings ist der Speicher der RTX 2060 ca. 25% höher getaktet, was in Time Spy und Fire Strike Graphics Sorce nur 4% bzw. 2% Mehrleistung ergibt. In Spielen ist der Unterschied ca. 8% mit Ausnahme von F1 2019 und AC: Odyssey, wo der Unterschied höher ausfällt. Es sollte beachtet werden, dass auch das MSI GL65 aber mit 9750H und das G14 ebenfalls getestet werden. Und was den Formfaktor angeht so muss das MSI auch ~28% mehr Leistungsaufnahme (~144Watt vs. ~112 Watt) kühlen, daher finde ich den Unterschied jetzt nicht so gravierend, wenn man bedenkt, dass es sich ja auch um eine Intel Maketing-Folie handelt und man schlecht mit mehr Leistungsaufnahme punkten kann.
Abschließend möchte ich noch betonen, dass Notebooks untereinander bzw. deren Komponenten zu vergleichen immer undankbar ist und es schnell zu verzerrten Ergebnissen kommen kann. Hier wurde imho aber zu früh geschoßen. Der 10750H ist tatsächlich in Spielen schneller als der 4900HS nur eben nicht ~20% sondern ehr ~10% oder weniger.
Das mag dich vielleicht jetzt überraschen, aber sicherlich >99% aller verkauften PCs und Notebooks, werden niemals auch nur ein 1 Mhz über der im UEFI voreingestellten Standardkonfiguration hinaus laufen, weder bei der CPU, der GPU, und auch nicht beim RAM.
Und bei Notebooks sicherlich noch mehr, weil sich (fast) keiner die kürzere Laufzeit, und die höhere Wärme-, und Geräuschentwicklung antun wird...
iGPU lief von Anfang an gut genug für den Desktop-Betrieb, ist allerdings für Spiele (ohne dGPU) wegen ständiger SDMA-Hangs derzeit unbrauchbar, auch mit eigenem Kernel und mesa-git etc.
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Bildschirmhelligkeit geht von Werk aus mit Manjaro gar nicht oder nur minimal, alle FN-Tasten waren ohne Funktion und die iGPU wird teilweise nicht sauber angesteuert. Ich hab bei mir wie gesagt über das Computerbase Forum (da gibt es einen "Technikthread" zum IdeaPad mit Linux) einen Custom-Kernel gezogen (Basierend auf dem 5.7.4er) der die ganzen Probleme anpackt. Damit läuft dann alles.
Lediglich das Touchpad will zwischendurch nicht, weil Arch da irgendwie einen anderen Treiber schneller lädt, der mit dem Pad nicht klar kommt.
Danke dafür ! Ich könnte das nicht mehr.
Ein System ist hier plötzlich eine Plattform, und das RAM OC darf natürlich auch nicht fehlen.
Auch wenn es hier weder um den 9900K geht, noch um eine Desktop Plattform im allgemeinen.
Ich stimme der nationalen und internationalen Presse zu, und sehe diesen "Vergleich" als irreführend an, ganz mieses Marketing von Intel.
Sowas muss unabhängig vom Hersteller auch so benannt werden.
Das die üblichen Verdächtigen wieder einen Thread ruinieren ist keine Überraschung.
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Das der ungarische Test zu besagten GL65 nicht exakt die gleichen Messungen im vollen Umfang zum Zephyrus beinhaltet, ist verschmerzbar.
Das sich jedoch bestimmte Eigenschaften zum jeweiligen System auch die jeweilige Nutzung für Anwender herauslesen läßt, sollte auch den Intel-Test in einem anderen Licht erscheinen lassen.
Aber egal, wer es nicht lesen will, brauchts ja auch nicht.
Dafür werden lieber Seitenweise verbale Keulen geschwungen.
Wenn die in physischer Form an den jeweilig beteiligten Kontrahenten ankommen würden, wäre nach spätestens einer Minute Ruhe eingekehrt.