Conroe-L aufgetaucht und getestet
Bild: hkepc.com
Der chinesischen Seite hkepc.com ist es gelungen, einen Single-Core Conroe-L aufzutreiben und ein paar Benchmarks durchzuführen. Dabei trat der Conroe-L gegen einen Athlon 64 3500+, einen Celeron D 365 sowie einen Sempron 3800+ an und musste sich dem Athlon 64 3500+ nur knapp geschlagen geben. In einigen Tests ist der Conroe-L sogar spürbar schneller, die Unterschiede sind jedoch gering.
Der Conroe-L gilt als Nachfolger der aktuellen Celeron-Prozessoren, die noch auf der alten Netburst-Architektur des Pentium 4 basieren. Der im 65-Nanometer-Prozess hergestellte Conroe-L löst die Netburst-Architektur somit nach vielen Jahren endgültig ab. Die Cedar-Mill genannte aktuelle Reinkarnation der ursprünglichen Netburst-Architektur des Pentium 4 Willamette Prozessors lebt derzeit noch in den Pentium D 9xx, sowie den Celeron D 3xx Prozessoren fort und soll auch nach Einführung der neuen Celeron 4xx Prozessoren vorerst noch weitergeführt werden. Ein baldiges Aussterben ist jedoch absehbar.
Ähnlich wie bisherige Celeron-Prozessoren kommt der Conroe-L mit 512 Kilobyte L2-Cache, jedoch einem auf FSB800 erhöhten Bustakt. Zunächst werden zwei Modelle veröffentlicht: Der Celeron 430 mit 1.800 MHz sowie der Celeron 440 mit 2.000 MHz. Preislich werden sic h die beiden unterhalb der 60 US-Dollar Marke einrichten. Einen Dual-Core Celeron wird es nicht geben.
