Prozessoren: Coffee Lake deutlich teurer als Listenpreis, Ryzen günstiger
Zwischen den Marktpreisen von Ryzen und Coffee Lake gibt es weiterhin starke Unterschiede. Ryzen liegt im Schnitt deutlich unter dem von AMD angegebenen Preis, wohingegen insbesondere leistungsstärkere Prozessoren aus der Coffee-Lake-Familie deutlich teurer sind als von Intel angekündigt.
Wie 3dcenter.org berichtet und es auch im PCGH-Preisvergleich gesehen werden kann, weichen die Preise von Prozessoren momentan recht stark von den Listenpreisen ab. Interessant ist hier vor allem der Unterschied zwischen AMDs Ryzen und Intels Coffee Lake.
Während die Ryzen-Familie um 7 bis 28 Prozent unter dem angegebenen Preis erhältlich ist - im Schnitt um 14,9 Prozent - liegt Intels Coffee Lake teils sogar deutlich darüber. Das betrifft insbesondere die Modelle aus der Reihe i5 und i7, die durchgehend teurer sind als ursprünglich von Intel angegeben. Im besten Fall sind es 8 Prozent, im schlimmsten sogar 26. Im Schnitt beträgt die Abweichung 16,9 Prozent.
AMDs Preise sanken während des Cyber-Monday im Rahmen einer Aktion, das wirkt zum Teil bis heute nach. Intel ha
tte gleichzeitig weiterhin mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen, nur langsam waren alle Modelle der neuen Generation verfügbar.
Bedenken sollte man bei diesen stark abweichenden Preisen vor allem, dass viele Redaktionen die reelle Preissituation zum Release von Coffee Lake noch nicht vorhersehen konnten. So wurde zur Zeit der ersten Coffee-Lake-Tests von deren Listenpreis und AMDs damaligem Preis ausgegangen.
In der Realität sind Intels Prozessoren nun aber zum Teil deutlich teurer und AMDs Konkurrenzmodelle günstiger geworden.
Das betrifft glücklicherweise nicht alle Intel-Prozessoren. Die Prozessoren der Reihen Skylake X und Kaby Lake X sind momentan auch durchweg unter dem Listenpreis erhältlich - wenn auch nicht ganz so weit darunter wie AMDs Ryzen.
Es ist durchaus möglich, dass sich die Preise von Coffee Lake mit einer besseren Verfügbarkeit noch etwas weiter nach unten bewegen. Bereits im ersten Quartal nächsten Jahres sollen von Konkurrent AMD aber schon die ersten Prozessoren mit verbesserter 12nm-Fertigung veröffentlicht werden.

Welch ein Kindergarten, zum Teil von BEIDEN (!) Seiten. Und das jedes mal.
Jeder Mensch hat andere Vorlieben und Präferenzen oder Erfahrungen, die seine Entscheidung beeinflussen. Manch einer lässt sich statt nen i3 einen i7 fürs Office aufschwatzen, ein anderer eine 1080 anstelle einer GTX1060, weil man ihnen sagt er brauche das. Der nächste Besteht auf seine Radeon, weil er vllt den derzeitigen Treiber mag, ein anderer will unbedingt ne Nvidia, weil ihm mal ne HD4670 von ATI abgeraucht ist. Und wieder andere kaufen entweder aus Überzeugung oder eben Technik-Neugier einen Ryzen statt Intel und umgekehrt usw. Warum sollte der zufriedene Phenom 2-Nutzer unbedingt den Hersteller wechseln wenn er aufrüstet, genauso wie ein bisher zufriedener Core 2-Duo/Quad-Nutzer bei Intel bleibt? Was bringt einem dieser verdammte Kleinkrieg? Außer den Moderatoren unnötige Arbeit und das vielen die Lust am lesen vergeht?
Ich betone hier also kurz und knapp:
Dieser Post stellt meine persönliche Situation und Ansichtsweise dar und somit, was für mich die passende Entscheidung ist!
Die Rechnung ist für mich recht einfach: i5-8600K, i7-8700K, R7 und höher sowieso sind mir zu teuer.
Es bleibt also alles bis zum i5 8400 und R5 1600.
Bei Intel sind derzeit nur die teuren Z370-Boards vorhanden, wo der Chipsatz nur ein umbenannter Vorgänger (mit neuem Microcode) ist. Diese Boards nutzen mir mit einer non-K-CPU nichts, Es gibt keine günstigeren H- oder B-Boards derzeit. Bei AMD sind derzeit auch die günstigeren B350-Boards neben den X370 vorhanden, es sollte aber natürlich kein Schrott von ganz unten sein, sondern Verhältnismäßig eingespart.
Die günstigere Plattform erlaubt mir, das Budget für andere Komponenten ein wenig zu erhöhen, sprich z.B. eine bessere Grafikkarte oder ein leiseres System durch bessere Lüfter/Gehäuse. Ich versuche mein Gesamtbudget sinnvoll einzusetzen, um keinen Cent davon unnötig zu verbrennen. So läuft bei mir die PC-Planung gedanklich ab.
Und Wer und was sagt denn dass ich schlechter Zocken kann nur weil ich ne Radeon oder einen Ryzen hab? Nix und Niemand außer mir selbst im Zweifel. Und das hängt davon ab was und wie ich spiele! Spiele ich zum Spaß oder kompetitiv? Mich persönlich stören Slow-Downs weniger, da ich trotzdem meinen Spaß habe und ich mir keinen Kompetitiven Spiel/Leistungsdruck mache. Dazu genügt mir der reale Radsport.
Ich hoffe mein kleiner Roman regt mal einige zum Nachdenken an.
Freundliche und weihnachtliche Grüße
razer989
Darf man nicht sagen, dass Intel für Gaming einfach schneller/besser ist und es nunmal daher Ryzen nicht immer eine Alternative sein kann? Ich finde das sehr diplomatisch ausgedrückt.
Wenn Pinnacle Ridge dann relevant mehr FPS rausdrückt bin ich der erste der wechselt.
Ziemlich unglaubwürdig, du spielst dich heir als CPU-Experte auf, aber kaufst einen Ryzen, der für dich dann nicht die erfoffte Leistung liefert.
Bind uns doch keinen Bären um...
Ich als Ryzen Nutzer bin extra auf den 7700K umgestiegen, weil der Ryzen Kauf für Gaming eben doch mMn ein Fehlkauf war.
Das Problem ist dass du die Aussage auch missverstanden hast. Ryzen ist eine Alternative, aber eben nicht unbedingt.
Nach dem Wechsel zu Intel sind die alle weg und das Ding läuft geschmeidig durch.
Bildaussetzer und generelle Ruckler sind albern.