Clearspeed-Coprozessor-Steckkarten nun auch für PCI-Express
Quelle: Clearspeed
Mathematischer Beschleuniger mit zwei CSX 600 und klasssichen PCI-X-Interface.
Wer die Begriffe "CUDA" von Nvidia und "Streaming Computing" von Ati schon einmal gehört hat, dem ist das Karten-Konzept von Clearspeed nicht fremd. Schon zu Zeiten einer Geforce 2 brachte Clearspeed Steckkarten für Hochleistungsrechner heraus, die mehr als fünzig Recheneinheiten auf einem Chip vereinten. Der große Unterschied der Hochleistungs-Rechenkarten von Clearspeed: sie waren von Anfang an reine mathematische "Number-Cruncher".
Bis jetzt litten die Clearspeed-Karten unter der langsamen Bus-Anbindung per PCI-X. Die waren zwar damit schon schneller als über den PCI-Bus, aber mit der schnellen Anbindung über PCI-Express könnten die Steckkarten von Clearspeed ihr Potenzial besser ausschöpfen. Daher legt Clearspeed mit PCI-Express-Interface und zwei CS600 Chips pro Clearspeed Advance e620-Karte nach.
Genau genommen konkurriert die Firma Clearspeed mit ihren Karten gegen das Torrenza-Konzept von AMD beziehungsweise gegen das Geneso-Konzept von Intel. Dort können Fremdchips die Rechenkapazität ergänzen, so dass einzelne Rechenschritte bis um Faktor 300 beschleunigt werden.
Der Vorteil der aktuellen Clearspeed Advance e620-Karten mit 2x 96 Rechenkernen der Marke CSX 600 ist der geringe Strombedarf und der universelle PCI-Express-Steckslot. Der Nachteil ist, dass mit Preisen von deutlich über 5000 US-Dollar lediglich Rechenzentren und Forschungsinstitute angesprochen werden. Es werden für PCI-X-Nutzer auch Karten mit dem Namen Clearspeed Advance X620 angeboten.
