Chip- und Bauteil-Mangel soll noch bis 2022 anhalten
Laut Reuters und Foxconn soll der Mangel an Halbleiter-Chips und allgemeinen Elektronikkomponenten noch bis ins nächste Jahr anhalten. Die Folge dürften Lieferengpässe und verschobene Produktvorstellungen sein.
Die aktuelle Chip-Knappheit soll angeblich noch lange anhalten. Aufgrund von Problemen in den Lieferketten und einer überraschend starken Nachfrage kämpfen derzeit verschiedene Branchen um Fertigungskapazitäten. Da nicht jede Bestellung abgearbeitet werden kann, kommt es zu Produktionsstops und einer schlechten Verfügbarkeit der Endprodukte.
Chip- und Bauteil-Mangel bis 2022
Glaubt man einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters, das sich auf die Aussagen von nicht näher genannten Unternehmen aus der Branche stützt, so könnte diese Knappheit sogar noch bis ins nächste Jahr anhalten. Besonders davon betroffen ist demnach die Automobilindustrie, doch auch bei Smartphones wird demnächst eine Verschlimmerung erwartet - und die Probleme im PC-Markt dürften hinlänglich bekannt sein.
Bei der Prognose für die Dauer der Chip-Knappheit ist allerdings zu bedenken, dass natürlich nicht alle Halbleiterfabriken für alle Produkte geeignet sind. Leistungshalbleiter für Autos werden beispielsweise in größeren Strukturen hergestellt als die Rechenchips von AMD, Intel und Nvidia. Es ist also durchaus denkbar, dass manche Branchen der Chip-Knappheit schon vor 2022 entkommen können.
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Ein weiteres Problem könnte dafür noch durch eine Knappheit an sonstigen Elektronikkomponenten entstehen. Das behauptet zumindest der große Auftragsfertiger Foxconn, der unter anderem auch bei der Fertigung der Xbox Series X und der Playstation 5 beteiligt ist. In den ersten zwei Monaten des Jahres soll der Mangel an elektronischen Komponenten noch verhältnismäßig unkritisch gewesen sein, doch im März hat sich die Lage angeblich verschlechtert. Das Unternehmen geht davon aus, dass manche Bauteile bis mindestens Mitte 2022 knapp sein werden.
Ein Mangel an Standard-Bauteilen kann dabei ähnlich kritisch werden wie ein Mangel an Halbleitern. Selbst das Fehlen banaler Komponenten wie einzelner Stecker kann zu Produktionsausfällen führen, da diese oft nur von wenigen Unternehmen hergestellt werden. Das Resultat sind schlecht verfügbare Produkte oder auch Verschiebungen, wie es jüngst eine bei der Retro-Konsole Analogue Pocket gab.

Ich habe anderswo gelesen: Nicht vor 2023...
EA113 CDLA
Aber davon ab - Möglichkeiten, sinnvoller Geld auszugeben als für Grafikkarten gibts ja zuhauf, vor allem im "fortgeschritteneren" Alter. Letzteres hat aber wenigstens den Vorteil, dass die GPU trotz entsprechendem Hobby nicht mehr wirklich die Priorität im Leben hat. Als ich 20 war hats mich noch ernsthaft interessiert mit wie viel geld ich wann welche Hardware kaufen kann und was damit läuft oder nicht usw. - aber heute? Wenns mal zwei, drei Jahre keine (bezahlbaren) Grafikkarten gibt... who cares? Hab eh kaum noch Zeit zum Spielen.