Künstlicher Chip-Mangel: Fertigungskapazitäten würden laut TSMC eigentlich ausreichen
Laut dem Vorstandsvorsitzenden von TSMC wurde der globale Chip-Mangel zum Teil künstlich herbeigeführt. Die Produktionskapazitäten sollen die Nachfrage aktuell immer noch übersteigen. Dass es trotzdem Lieferprobleme gibt, liegt angeblich insbesondere am Handelskrieg zwischen den USA und China.
Halbleiter sind in diesem Jahr Mangelware. Während Spieler spätestens seit letztem Herbst mit Lieferschwierigkeiten bei Grafikkarten und Spielekonsolen zu kämpfen haben, gibt es ähnliche Probleme auch in anderen Branchen. Beispielsweise mussten schon einige Autohersteller aufgrund von fehlenden Chips ihre Produktion unterbrechen.
Kein Platz für Absicherungen
Mögliche Ursachen für den branchenübergreifenden Chipmangel gibt es mehrere, und vermutlich dürfte die Wahrheit eine Mischung aus mehreren Faktoren sein. Einerseits gibt es in manchen Bereichen eine sehr hohe Nachfrage aufgrund der aktuellen Pandemie, andererseits haben manche Firmen letztes Jahr kurzerhand Chip-Bestellungen gestrichen, weil sie einen Nachfrageeinbruch erwarteten, der dann doch nicht eintrat.
Parallel dazu gab es dieses Jahr mehrere Produktionsausfälle bei Auftragsfertigern wie beispielsweise bei Samsung, NXP, Infineon und auch dem Marktführer TSMC, der durch durch einen lokalen Wassermangel Schwierigkeiten hat. Laut Mark Liu, dem Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens, sind diese Probleme aber nicht der Hauptgrund für den aktuellen Chip-Mangel.
Laut Liu gäbe es weltweit immer noch genügend Fertigungskapazitäten, um die Nachfrage zu bedienen. Einige Hersteller decken sich aber vorsorglich mit Chips ein, um Lieferengpässe abfedern zu können - und das ist laut Liu ein Problem. Insbesondere durch den Handelskrieg zwischen den USA und China bestellen viele Unternehmen mehr Chips als sie brauchen, um von potentiellen Exportbeschränkungen nicht so stark betroffen zu sein. Diese zusätzliche Nachfrage bringt die Kapazitäten offenbar an ihre Grenzen und sorgt somit für eine künstliche Verknappung.
"We believe currently the total production capacity is still bigger than real market demand."
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Die von Liu beschriebene Situation hört sich an wie ein Teufelskreis: Je mehr Unternehmen sich mit Sicherheitspuffern eindecken wollen, desto schwieriger werden neue Bestellungen. Das wiederum sorgt dafür, dass sich mehr Unternehmen absichern wollen. Wie die Situation verändert werden kann, ist dabei schwer zu sagen. Eine Entspannung könnte beispielsweise durch ein Ende des Handelskriegs, eine allgemein sinkende Nachfrage oder erst durch den Ausbau zusätzlicher Kapazitäten kommen.

Als würde man im Mathematik Forum schreiben 1+1=2.
Das wissen wir wo ist die Message ?
muss an dem Aluhut liegen
fliegen die zum Mond oder warum sehen die aus wie Astronauten
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Genauso wie alle 4 Jahre hier 10 Millionen bessere Bundestrainer wohnen so hatten wir auch 30 Millionen Virologen letztes Jahr und Millionen von viel Besseren Bundeskanzlern gibts sowieso dauerhaft.
Sich selbst als überlegene Instanz für beliebige Themen anzusehen ist leider eine sehr verbreitete Eigenschaft der Bevölkerung. Erst, wenn man so weit in einem Thema ist dass man erkennt wie wenig man eigentlich davon weiß/versteht - dann ist man verglichen mit der Masse außerordentlich kompetent.
fliegen die zum Mond oder warum sehen die aus wie Astronauten