CPUs bei Amazon US: AMD Ryzen X3D übertrifft im Oktober ganzes Intel-Angebot

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CPUs bei Amazon US: AMD Ryzen X3D übertrifft im Oktober ganzes Intel-Angebot
Quelle: AMD

Im Oktober griffen die Käufer auf Amazon US gerne zu AMDs Ryzen 7 9800X3D und 7800X3D. Die CPUs sollen sich häufiger als das ganze Intel-Lineup verkauft haben.

Der bekannte Technik-Experte "TechEpiphany" hat auf der Social-Media-Webseite X die CPU-Absatzzahlen von Amazon US aus dem vergangenen Oktober zusammengetragen. Laut dem Nutzer waren im letzten Monat bei dem Online-Händler besonders die Prozessoren von AMD beliebt. "TechEpiphany" spricht selbst sogar von einer "totalen AMD-Dominanz". Am beliebtesten waren dabei die CPUs AMD Ryzen 7 9800X3D und 7800X3D.

Deutlicher Unterschied zwischen AMD und Intel

Wie "TechEpiphany" berichtet, sollen die kombinierten Auslieferungen der CPUs AMD Ryzen 7 9800X3D und Ryzen 7 7800X3D bei dem Onlinehändler Amazon US im Oktober rund 16.000 Einheiten betragen haben. Beide Modelle konnten sich in dem vergangenen Monat etwa 8.000 Mal verkaufen. Im Vergleich dazu soll die Konkurrenz von Intel in dem Zeitraum mit ihrem ganzen Prozessor-Portfolio nur knapp über 10.000 Einheiten hinausgekommen sein.

Insgesamt soll AMD über Amazon US im Oktober 52.800 CPU-Einheiten abgesetzt haben. Intel kam hingegen auf 10.200 Einheiten. Damit sichert sich AMD einen Marktanteil an verkauften Prozessoren auf der Plattform von 83,8 Prozent, während Intel 16,2 Prozent Anteil vorweisen kann.

Dass sich die beiden AMD-Ryzen-Modelle 9800X3D und 7800X3D auf den ersten beiden Plätzen des Verkaufsrankings befinden, deutet auf eine starke Nachfrage nach AMDs High-End-Gaming-Prozessoren hin. Auf dem dritten Platz konnte jedoch der Einsteigerprozessor Ryzen 5 5500 landen. Die Sechskern-CPU verkaufte sich in dem Zeitraum fast 5.000 Mal. Am erfolgreichsten für Intel lief es mit dem Core Ultra 7 265K, der sich nach einer Preissenkung unter 300 US-Dollar fast 1.000 Mal verkaufen konnte.

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Quelle: TechEpiphany via TechPowerUp

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    • Kommentare (54)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Celinna Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Cernan68
        Von einer Company, wo der CEO noch 2024 öffentliche Aussagen machte, dass man keinen großen Cache benötigt, schaffen bei mir kein Vertrauen.
        seh ich auch so, vorallem Intel weiß ja eigentlich wies geht ... Siehe Beweis damals der I7-5775C
      • Von Celinna Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Cernan68
        Von einer Company, wo der CEO noch 2024 öffentliche Aussagen machte, dass man keinen großen Cache benötigt, schaffen bei mir kein Vertrauen.
        seh ich auch so, vorallem Intel weiß ja eigentlich wies geht ... Siehe Beweis damals der I7-5775C
      • Von Cernan68 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Thomas5010
        Wer bei PCGH unterwegs ist der weiß, dass nach dem Update der Arrow Lakke CPUs diese in Führung liegen. So etwas bekommt die Außenwelt natürlich nicht mit.

        Die X3D CPUs zerren noch von Ihrem Ruf. Die Nachteile (MC) kommen erst später in den Köpfen an.

        Eigentlich ist X3D inzwischen kaum noch attraktiv. Intel bietet mit ihren ebenfalls gut ausgestatteten Cache, den hohen Taktraten, dem besseren RAM Support und der höheren Anzahl von Kernen (Monolith statt Chiplet mit Latenz) das bessere Gesamtpaket.

        Ich denke, dass AMD in den nächsten Generationen ein Problem bekommen wird, da Intel das überlegene Design hat.
        1. Das ist noch gar nicht raus. Nur ein wenig mehr Cache auf die CPU zu klatschen, muss nicht zwangsläufig in mehr Performance münden. Abwarten. Persönlich bin ich sehr gespannt, denke aber nicht, dass Intel schon mit Arrow Lake wieder den Anschluss finden. Zen6 könnte dazu noch mit 7 GHz aufwarten.

        2. Wie kann man auf die Idee kommen, dass ein Intel CPU aktuell attraktiv für einen Gamer sein könnte? Mag sein, dass die Übertakter hier Lösungen finden, um mit teurem RAM und Tuning einen X3D knapp zu schlagen. Doch ich mache mal den Call, dass mindestens 95% der Gamer wenig bis gar nicht übertakten. Da nimmt man einen 9800x3d oder 9950X3D mit CL30 RAM 6000 und das Ding rennt in Spielen wie die Sau.

        3. Intel mag ein wenig aufholen, doch ich bin mir ziemlich sicher, dass auch Zen 6 wieder ein großer Sprung wird.
        Von einer Company, wo der CEO noch 2024 öffentliche Aussagen machte, dass man keinen großen Cache benötigt, schaffen bei mir kein Vertrauen.

        4. Diese E und P Core Konstruktionen sind mir zutiefst zu wieder. Ich mag keine kastrierten Kerne, denn wer garantiert, dass meine Anwendung auf den P Cores verbleibt? Das mag unbegründet sein, aber wenn ich die Wahl habe, ziehe ich aktuell einen unkastrierten AMD vor.

        Natürlich freue ich mich, dass Intel wettbewerbsfähig bleibt, so sind dann PCs auch in Zukunft noch bezahlbar.
      • Von MechUnit Software-Overclocker(in)
        Zitat von Thomas5010
        Also, bitte. Die paar CPUs im DIJ oder Selbstbauermarkt. Die Zahlen wurden ja schon genannt. Wen interessiert das? Unsere Blase ist eine Mikroblase. Die Milliarden werden in anderen Branchen gemacht.
        Richtig, und da stinkt Intel mit seinen Xeons momentan mal komplett sowas von ab. Nichtmal Multithreading, was gerade da essenziell ist und trotzdem teurer als Epycs bei weniger IPC.

        Zitat von Rangod
        Kommst du jetzt bei jeder X3D-News damit um die Ecke wie toll Intels Arrowlakes sind?
        Unterstellst du den X3D-Käufern das sie eig. eine CPU zum arbeiten kaufen wollten, dann aber irgendwie fehlgeleitet wurden und sich für eine Gaming-CPU entschieden haben?

        Sind sie ja auch nicht. Vllt. kann man die 950er als "Allrounder" bezeichnen, aber die Single-CCDler machen den Großteil der X3D Verkäufe aus. Vllt. wollen die Leute einfach nur eine schnelle Spiele-CPU haben?
        Komm ihn doch nicht mit solchen Argumenten - nicht, dass er vom Stuhl kippt...

        Zitat von Thomas5010
        Ich bin ein technischer Enthusiast und lese die Tests von PCGH. Ich sehe die Preise der aktuellen CPUs (IT-Systemkaufmann) und verbaue auch PCs.
        Das ist schon bezeichnend... *hust* Kaufen würde ich von dir jedenfalls nichts Also nicht auf PCGH bezogen, versteht sich.

        Zitat von Thomas5010
        Wenn Berti84 und co. sich dann aus dem Off melden und verkündigen, dass die X3D CPUs (sinngemäß) die tollsten CPUs überhaupt sind, obwohl der Preis absurd und die Leistung im allrounder Bereich weit hinter einem 265K sind, dann ich das zu schlecht nachgedacht und zu schnell auf der Tastatur herumgetippt. Wobei der 265KF für kein Spiel zu langsam ist.
        Es werden sich die wenigsten einen Gamer X3D für normale Workloads kaufen. Preisfrage: man kauft sich einen Gamer X3D für was?

        Zum arbeiten kauft man sich andere AMD's, da gibts dann aber auch die großen X3D, die besser zum Arbeiten und zum Gaming geeignet sind. Wo ist da dein Vergleich mit "deinem" 265KF?

        Ach der Preis? Ja, da nehme ich trotzdem lieber nen X3D.

        Zitat von Thomas5010
        Aber jeder kann seine Meinung haben. Nur die Empfehlung ist objektiv und sachlich falsch. Aber das ist ja nicht mein Problem.

        Ja, bei 160FPS in 720P und dann bei ausgewählten Spielen. Das ist wie 3 Rollen Klopapier mehr.
        So ein Geschwurbel... Nächste Preisfrage: wieso testet man CPU's in 720p? Das weißt du ja bestimmt am besten als "IT-Sytemkaufmann"

        Der 265KF mag solide sein, aber du kommst damit jedes mal um die Ecke, als wär das die tollste CPU überhaupt. Fakt: ist sie einfach nicht. Das kannst du in deiner Intel-Bubble drehen und wenden, wie du möchtest.

        Igor's Lab liest du auch?

        Zitat:

        "Dass die selektierten CPUs wie der 285K dabei effizienter bleiben als ein technisch baugleicher 265K, verdeutlicht Intels interne Binning-Strategie. Der 265K benötigt bei vergleichbarer Lastsystematik schlichtweg mehr Spannung, um ähnliche Taktraten zu halten, also ein klassischer Fall von „Salvage“-Ausbeute.

        Dennoch bleibt festzuhalten, dass Intel hier keine Wunder vollbracht hat. Die Leistungssteigerungen bewegen sich in einem Bereich von etwa 1 bis 6 Prozent, abhängig vom Anwendungsszenario und CPU-Modell. Wer die Plattform schon zum Launch genutzt hat, kann sich über kostenlose Performancegewinne freuen, doch diese heben keine Architekturgrenzen auf. Die Tile-Technik bleibt komplex und erfordert weiterhin eine gute Plattformintegration durch Mainboardhersteller und Microsofts Scheduler-Pflege."

        Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.
      • Von Registrierzwang Software-Overclocker(in)
        Ohne OC Ambitionen reicht ein B860 Board völlig aus, RAM OC geht da übrigens auch immer (und das ist bei den Core Ultra CPUs sicherlich am Lukrativsten). 6000er nutze ich auch, achte aber wirklich auf die Kompatibilität des RAMs, dafür gibt es ja die QVL des jeweiligen Mainboard-Herstellers.
        Wenn man sich daran hält und keine Experimente macht, funktioniert das auch mit ASRock Boards.
      • Von Rainer B. Trug Freizeitschrauber(in)
        Mein Szenario ist ja sowieso ein anderes: immer gecappt bei 60fps. Von daher würde da wahrscheinlich selbst der 265k bis 2030 niemals drunterfallen. Im Moment tut das ja nichtmal mein labbriger 10700, es sei denn, ich tue bei CP2077 mal Pathtracing anmachen, dann fällt der in der Innenstadt auch knapp darunter. Also bleibt es aus, der Mehrwert ist eh nicht gegeben. Oder Indi, im Vatikan alles tutti, mit Pathtracing auch dort knapp unter 60 Bilder/s. Pathring ok, Pathtracing mit viel Geometrie schon etwas to much.

        Also, mal andersrum aufgezäumt: was für ein Brett paßt am besten zum 265k? Wifi und so ein Kram ist völlig nebensächlich, aber Asrock muß es nun auch nicht gerade sein. Und RAM bräuchte ich auch nochmal eine Idee dafür, was paßt oder nicht. 6000er ausreichend, so ein Umbau kommt eh teuer genug. Oder was heißt teuer, ich gehe davon aus, bei beiden Configs nicht unter 800€ davonzukommen.
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