Bericht: Intel-Preiserhöhungen "riskant", AMD soll nicht blind folgen
Ein Bericht von Digitimes legt nahe, dass AMD dem Intel-Vorbild bei Preiserhöhungen nicht blindlings folgen wird. Vor allem im Mainstream-Bereich soll AMD seinem bisherigen Preisschema treu bleiben.
Der Herbst wird spannend und das nicht nur aus Leistungssicht. Schon Ende Juli berichteten asiatische Quellen davon, dass Intel auch bei Desktop-CPUs die Preise erhöhen wird. Ab Raptor Lake muss man sich offenbar auf höhere Preise einstellen - die letzten Geschäftszahlen erklären dann auch zumindest teilweise, warum Intel diesen Schritt geht. Nun gibt es eine Analyse von Digitimes zum Thema.
Höherer Preis: AMD folgt Intel nicht "blind"
In dem Artikel, der hinter einer Paywall steht und vom Brancheninsider RetiredEngineer auf Twitter zusammengefasst wird, heißt es, dass die Branche den von Intel geplanten Schritt als "gefährlich" ansieht. Den ab Oktober geplanten Preiserhöhungen für Intels nächste CPU-Generation Raptor Lake soll AMD nicht blindlings folgen. So soll AMD bei "Mainstream CPUs und GPUs" eher beim bisherigen Preisschema bleiben und Intel "definitiv" nicht folgen. Die "wahre Show" findet bei High-End-Servern statt. Hier soll es bei neuen HPC-Produkten, die in Servern eingesetzt werden, zu einer "besseren Preisgestaltung" kommen. Thema im Artikel sind auch Gerüchte, wonach AMD möglicherweise auf Samsung als Fertiger setzt, um Kosten zu senken. Hier ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen.
Sollte AMD bei seinen Next-Gen-Mainstream-Produkten keine Preiserhöhung mitnehmen, wäre das für Endkunden natürlich eine gute Nachricht. Es steht zu erwarten, dass im aktuellen schwierigen wirtschaftlichen Umfeld nicht nur High-End-Hardware nachgefragt wird, sondern vor allem Einsteiger- und Mittelklasse-Produkte. Zu beachten ist auch, dass Intel zuletzt vor allem durch CPUs mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis wie den 12400F auftrumpfen konnte. Wie Intel seine Preiserhöhung im Detail umsetzt, ist bisher zwar nicht bekannt, aber sollte AMD seine Preise hier im Gegensatz zu Intel stabil halten, würde Intel seine aktuelle Position als Preis-Leistungs-Tipp schwächen.
AMD dürfte bereits am 30.08. Details zu den technischen Daten und der Preisgestaltung bei Ryzen 7000 verkünden. Da die AM5-Prozessoren im Laufe des Septembers erscheinen, wäre es verwunderlich, wenn AMD den Livestream nicht dazu nutzt, auch die Preise der vier erwarteten Zen-4-CPUs zu nennen. Intel ist dann gut einen Monat später dran. Am 27. September findet die "Intel ON" statt, die Nachfolgeveranstaltung des Intel Developer Forums. Es gilt praktisch als gesichert, dass im Rahmen dieser Veranstaltung die neuen Raptor-Lake-Prozessoren der 13. Core-i-Generation präsentiert werden. Spätestens dann sollten die Preise feststehen.


Das ganze Preisgestaltungsthema ist weitaus komplexer als solche simplifizierten Annahmen.
Das haben die Hersteller verstanden, genauso wie die F2P Entwickler, und durch Pandemie und Scapler haben die Hersteller nochmal dazu gelernt.
Dann kommt das neue Umwelt und wir können Ressource nicht rausballern, um dem H4 Empfänger günstige Geräte anbieten zu können. Tja, ich für meinen Teil Spare nun jeden Monat 50-100 EUR und nach einem Jahr schau ich was ich dafür bekommen werde, so wie man das machen sollte und früher gemacht hatte, bis Geiz ist Geil Saturn und Media Markt mit 60 Monats Raten @ 0% ankamen. Tja, die sind vom Geiz ist Geil auch wieder abgerückt, aus den Köpfen bekommt man es weniger schnell raus.
Edit: Wenn mir AMD einen hübschen Zen 4 8Kerner für 300 anbietet und es brauchbare Mainboards für 150 gibt, dann würde ich natürlich auch nicht nein sagen^^
Parallel denke ich auch an den Verbrauch, aber das eher wegen der Abwärme.
Das ganze Preisgestaltungsthema ist weitaus komplexer als solche simplifizierten Annahmen.
Edit: Wenn mir AMD einen hübschen Zen 4 8Kerner für 300 anbietet und es brauchbare Mainboards für 150 gibt, dann würde ich natürlich auch nicht nein sagen^^
Gruß