Intel: Bericht über Preiserhöhungen auch bei CPUs [Update]
Bei Intel könnten Preiserhöhungen anstehen, so ein Bericht von Nikkei Asia. Das Unternehmen hatte die Maßnahme bereits in Aussicht gestellt und sie könnte für Endkunden ab Raptor Lake relevant werden.
Original-Artikel vom 15. Juli 2022: Intel soll laut einem Bericht Preiserhöhungen unter anderem für Chips planen. Prozessoren und I/O-Chips stehen dabei natürlich besonders im Fokus. Laut Nikkei Asia hat Intel die Partner bereits informiert. "Nach Angaben von drei Führungskräften aus der Branche mit unvermittelter Kenntnis" der Vorgänge, sei das auf die steigenden Preise zurückzuführen, die mit der gesamten Produktionskette der Chips zu tun haben. Von den Rohstoffen über Energiekosten bis hin zur Logistik und dazu auch die Inflation, die von der Geldpolitik der Notenbanken mit gestützt ist. Die Teuerungsrate liegt in westlichen Ländern im Moment exemplarisch im Juni bei 9,1 Prozent in den USA und bei 7,6 Prozent in Deutschland.
Solange die Preiserhöhungen nicht offiziell bestätigt sind, sollte man vorsichtig sein, aber überraschend käme die Ankündigung nicht und es ist auch nicht die einzige Preiserhöhung in letzter Zeit. Die sind auch für jeden in der Ark ersichtlich. Beispielhaft sei der Sprung vom Intel Core i9-11900K auf den Core i9-12900K genannt, der von 539 USD UVP auf 589 USD UVP angehoben wurde. Weniger dramatisch war es exemplarisch bei den Plattform Controller Hubs, wo der Preis von 50 auf 51 US-Dollar nach oben ging, wenn man sich den Z590 und den Z690 anschaut.
Laut Nikkei Asia müssen sich Kunden auf mindestens einstellige, aber auch 10 bis 20 Prozent höher Preise bei Intel einstellen, je nach Produkt. Das wird natürlich insbesondere die hochpreisigen Produkte stärker treffen, ein Core i9-13900K könnte im Bereich von 650 US-Dollar landen, wenn es 10 Prozent nach oben geht. Aber auch im Serverbereich machen sich schon kleine prozentuale Anpassungen schnell bemerkbar.
"Auf seinem Q1 Earnings Call hat Intel angekündigt, dass es die Preise in bestimmten Segmenten seines Geschäfts aufgrund des Inflationsdrucks erhöhen wird", heißt es in einer von Nikkei veröffentlichten Erklärung von Intel. "Das Unternehmen hat damit begonnen, seine Kunden über diese Änderungen zu informieren". Preiserhöhungen bei Intel schlagen aber branchenweit durch, nicht nur bei CPUs. LAN- und WLAN-Chips von Intel sind in Produkten allgegenwärtig, FPGA-Chips ebenso. Intel hatte sich da auch mit der Übernahme von Altera gestärkt, AMD hatte Xilinx gekauft. Am 28. Juli könnte es bereits neue Informationen zu den Preisen bei Intel geben, denn da wird über das Q2 berichtet.
Quelle: Nikkei Asia
Höhere Preise wegen Überangebot?
Update vom 20. Juli 2022: Der taiwanische Branchendienst Digitimes greift das Thema nun auch auf und berichtet, dass Intel zu volle Lager hat, weswegen man die Preise anhebt. Das klingt erst einmal kontraproduktiv, soll laut Digitimes aber strategisch sein. Demnach kündigt Intel höhere Preise für die Zukunft an, um insbesondere OEM-Partner dazu zu bringen, sich schon jetzt mit Ware einzudecken. Die Bestände würden verkauft und sind damit nicht mehr als Lagerware in den Büchern von Intel.
Natürlich hat jede Maßnahme auch eine Gegenwirkung. OEM-Partner, die sich jetzt eindecken, kaufen gegen Ende des Jahres und Anfang kommendes Jahr weniger. Das könnte Intel aber auch mit dem Wechsel zur 13. Core-Generation in die Hände spielen. Ob die Strategie aufgeht, wird sich zeigen. Für Bastler ist vorwiegend die Frage relevant, ob man beim Abverkauf von Alder Lake einen guten Preis erzielen kann und was Raptor Lake zum Start kosten wird. Im Systemmarkt soll allein im dritten Quartal die Nachfrage nach Notebooks um 14,3 Prozent steigen - getrieben von Markt in China und dem Start der Schulsaison in den USA. Die Materialien für die Produkte dafür sind aber schon beschafft und verbaut. Digitimes ist sich nicht sicher, ob Intel die höheren Preise bei den Partnern durchsetzen kann.
Quelle: Digitimes

Ich bin jedenfalls alleinerziehender Vater und ich glaub ich weiß ganz gut was so passiert.
Natürlich geht's nicht allen gut, nur diejenigen, die wirklich wenig Geld haben gehen die Preiserhöhungen bei Intel und Co völlig am Allerwertesten vorbei. Das ist völlig off topic.
Und diejenigen, die in der, Stadt sitzen und betteln haben ehrlich gesagt auch andere Probleme. Unser System mit allen seinen Fehlern sorgt jedenfalls nicht dazu, dass irgendwer auf der Straße leben muss.
Nichts desto trotz ist es einfach Schwachsinn bei ein bissle Inflation so zu tun, als ob hier alles den Bach runter geht.
Schau doch mal über deinen Tellerrand, was so in der Welt passiert. Wir sind hier nunmal wirklich die Insel der Glückseligen und nur weil jetzt ne kleine Wohlstsndsdelle kommt, geht es den Leuten in D immer noch erheblich besser und sie können sich erheblich mehr leisten, wie in vielen anderen Gegenden der Welt.
Du scheinst also nicht auf den tellerrand hinaus zu schauen. Schau Dich mal um in Deutschland. Willst mir ernsthaft weiß machen das es jeden gut geht. Ich sehe die wo auf der Straße sitzen und Geld anbetteln. Wenn das Land so reich wäre, würde sowas nicht sein. Und was gut ist, das devinierst du selbst und du sagst dann du hast voll Recht oder wie soll man das verstehen.
Klar geht es noch welche besser und noch vielen so besser aber danach kann man nicht immer gehen. Nur weil es vielleicht einem besser geht als so manchen und Schulden zu machen geht ja voll in Ordnung weil standard hier. Klar muss man nicht machen aber da es. Jedem das sein und ich gönne jeden die teure Hardware. Hauptsache man selbst muss man nicht so viel Schulden machen.
Geht's noch?
Wir haben jetzt ne Inflation, die immer noch deutlich unter dem liegt was in anderen Teilen der Welt seit Jahren herrscht (schau mal z. B. in die Türkei). Dazu kommen wir von einem deutlich höheren Wohlstandslevel und wir haben ein funktionierendes soziales Netz.
Aber klar das ist voll lebensbedrohlich...
zurzeit werden wir, das einfache volk wie eine weihnachtsgans ausgenommen, so schlimm wie jetzt wars noch nie!
die jetzige zeit ist einfach zum heulen, es ist furchtbar was heute alles passiert!
Sprich mal mit deinen Eltern, wie es in den 70ern war.
Und verglichen mit dem was in den 30ern passiert ist, war auch das harmlos.
Oder mit dem was aktuell in den letzten Jahren in anderen Teilen der Welt passiert ist.
Was aktuell passiert ist völlig normal und nur, weil das letzte Mal bei uns mit etwas höherer Inflation schon 40 Jahre her ist, denken viele das Ende naht.
Das ist normal! Kleine Wohlstandsdelle auf absurd hohem Niveau.