Intel Rocket Lake S: Benchmark verrät Cache-Struktur und Performance von PCI-Express 4.0
Ein Leak verrät die Cache-Größen von Intels kommenden Rocket-Lake-S-Prozessoren, und liefert zugleich auch Leistungsdaten zu Intels Umsetzung von PC-Express 4.0. Der neue Standard scheint auch auf Z490-Mainboards gut zu laufen, und die Cache-Struktur spricht für den Einsatz der Sunny-Cove-Architektur.
Als Intel die Comet-Lake-Prozessoren vorgestellt hat, wurde zugleich auch der Sockel LGA1200 eingeführt. Einige Hersteller bewarben daraufhin ihre Mainboards mit einer Unterstützung von PCI-Express 4.0 - und das obwohl Comet Lake den neuen Standard noch gar nicht unterstützt. Inzwischen hat Intel aber bestätigt, dass man PCI-Express 4.0 mit den kommenden Rocket-Lake-CPUs endlich nutzen können wird. Auch auf alten LGA1200-Mainboards.
Rocket Lake S mit Sunny-Cove als Mikroarchitektur
Bis zum Launch von Intels Rocket Lake muss man sich zwar noch gedulden, denn die Prozessoren sollen erst im 1. Quartal 2021 erscheinen, doch der Facebook-Account IT Cooker konnte offenbar bereits eine Rocket-Lake-CPU auf ein Z490-Mainboard bauen und die Geschwindigkeit der PCI-Express-Schnittstelle testen. Zudem verraten die veröffentlichten Screenshots die Cache-Struktur von Rocket Lake S.
Für die Tests kamen eine Radeon RX 5700XT und eine Seagate Firecuda 520 zum Einsatz, die beide korrekt als PCI-Express-4.0-Geräte erkannt wurden. Zudem konnte der Prozessor die Bandbreite der Seagate Firecuda voll ausschöpfen: Im Crystal Disk Mark wurde von IT Cooker eine Lesegeschwindigkeit von 4995 MB/s gemessen. Damit werden die von Seagate angegeben, maximalen 5.000 MB/s Lesegeschwindigkeit ausgereizt.
Quelle: IT Cooker
Aus den Screenshots von IT Cooker lässt sich auch die Cache-Struktur von Intels Rocket-Lake-Prozessoren ablesen. Andere Details wurden leider verdeckt.
Intels Umsetzung von PCI-Express 4.0 scheint also auch auf alten Mainboards zu funktionieren, zumindest falls die Angaben von IT Cooker korrekt sind und es sich nicht um eine Fälschung handelt. Recht viele andere Informationen geben die veröffentlichten Bilder aber leider nicht her: Viele Bereiche wurden übermalt, um nichts zu verraten. Es lassen sich lediglich noch der Takt und die Cache-Struktur der CPU ablesen: Der Boost liegt bei maximal 5,0 GHz und damit in Schlagreichweite zu den Comet-Lake-Prozessoren. Mehr tut sich bei den Caches, denn diese sollen bei den neuen Rocket-Lake-CPUs offenbar überarbeitet werden.
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Bislang setzen Intels Desktop-Prozessoren bei jedem Kern auf einen L1-Cache mit jeweils 32 KB Speicher für Daten und Instruktionen, bei Rocket Lake soll der Datencache laut den Bildern auf 48 KB anwachsen. Zudem wurde auch der L2-Cache verdoppelt: In CPU-Z werden 512 KB statt 256 KB pro Kern ausgelesen. Der L3-Cache verharrt hingegen bei 16 MB, die bereits aktuelle Achtkerner von Intel bieten. Insgesamt spricht die Cache-Struktur somit für den Einsatz von Intels Sunny-Cove-Kernen, die auf dieselbe Konfiguration setzen. Die Willow-Cove-Kerne hätten hingegen einen größeren L2- und L3-Cache. Diese Architektur verbleibt also vermutlich bis auf weiteres im Notebook.
Quelle: IT Cooker via Videocardz

Wenn sie gewollt hätten wären die 5 GHZ z.B. durch ein Anhebung der TDP auf 145W sicherlich drin gewesen,
aber 105W sind mehr als genug.
Das zeugt auch von Souveränität nicht den letzten Tropfen herauspressen zu müssen. Man könnte dieses Verhalten auch als Akt der Barmherzigkeit verstehen.
Was aber die Skalierung angeht, da gehe ich von einer positiven Möglichkeit seitens AMD aus, denn ich denke, dass wir den 8+0 noch nicht gesehen haben werden, dieser wird in meinen Augen als Refresh kommen und den 11900K direkt angreifen. Da bin ich dann aber einfach gespannt, was möglich sein wird, denn die Nachteile der ZEN Architektur lässt dieses Modell dann einfach hinter sich. Dazu kommt, dass man derzeit gar nicht weiß in wieweit sich Zen3 noch optimieren lässt, angefangen bei der IF und möglichen Taktsteigerungen (2200Mhz waren hier ja mal im Gespräch). Das alles wird bei Intel (wie schon bei Comet) ziemlich am Rande des möglichen sein und man wird quasi die Kosten durch Kühlung massiv in die Höhe treiben müssen um noch was zählbares rauszuholen (ist wie Sauger Tuning, viel Geld für wenig Ertrag)
Ich hoffe ja (auch wenn diese Hoffnung nicht erfüllt werden wird), dass AMD gegen den 11900K dann ein speziell selektiertes Modell als 5800XTX Special Gaming Edition (ich würde mich alleine schon über das zweite X freuen und mich so gerne an meine einzige HighEnd Grafikkarte 1950XTX erinnern) mit einer 8+0 Kernkonfiguration und einem AllCore von 5Ghz und spezifiziertem DDR-3600 freuen. Halte dies technisch für möglich, aber wirtschaftlich leider für wenig sinnvoll.
Aber schön, das auf den Z490ern doch PCIe 4.0 läuft. Das freut mich für die Boardbesitzer. Hätte ich nicht geglaubt.
Edit:
Dann müssten RCL ja ca 670-690Pkt im CPU-Z bringen, ca. Das hätt ich dann aber schon mal durchblicken lassen, an Intels Stelle!
Wenn ich 20% Mehrleistung bekommen sollte, und dafür maximal 100€ draufzahle. Klar. Gerne.
DDR4-3200 ist in jedem Fall deutlich schneller, allein der große Taktunterschied sorgt für ein dickes Geschwindigkeitsplus. Schon DDR3-2400 war ein ganzes Stück schneller als DDR3-1600 bei Haswell CPUs. Abgesehen davon ist DDR4-3200 CL16 nichts besonderes, ich bin bei DDR4-3800 16-16-16-30-300 im Quad Channel mit 8 Modulen