Übernahmegerücht: Intel könnte Auftragsfertiger Globalfoundries für 30 Milliarden Dollar kaufen
Intel hatte wiederholt kommuniziert, dass man viele Milliarden Dollar in den Ausbau der eigenen Halbleiterfertigung investiert. Berichten zufolge will Intel auch den Auftragsfertiger Globalfoundries übernehmen. Dessen Wert liege bei rund 30 Milliarden US-Dollar.
Intel beziehungsweise der neue CEO Pat Gelsinger macht keinen Hehl daraus, dass sie Milliarden in den Ausbau ihrer Chipfertigung investieren. Es gilt, die Abhängigkeit von Asien zu reduzieren und auch selbst wieder vermehrt als Auftragsfertiger in Erscheinung zu treten. Ganz im Sinne der US-Regierung, die nicht nur ihren Segen erteilt, sondern auch üppige Subventionen in Aussicht stellt. Wie das renommierte "The Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider berichtet, plant Intel überdies den Kauf des Auftragsfertigers Globalfoundries. Rund 30 Milliarden US-Dollar könnte dieser Deal schwer sein.
Mit Blick auf die Geschichte Globalfoundries' hätte die Übernahme durch Intel eine besondere Würze. Einst war der Fertiger nämlich aus der Trennung AMDs von seiner hauseigenen Chipproduktion hervorgegangen. Auch lange danach waren AMD und Globalfoundries vertraglich eng miteinander verknüpft. Diese Abkommen hatten AMD lange zu schaffen gemacht, da man Globalfoundries zugesagte Mindestproduktionsmengen wiederholt nicht einhalten konnte. Hohe Strafzahlungen waren die Folge. Obwohl man sich zuletzt immer weiter von Globalfoundries lösen konnte, werden die I/O-Hubs aktueller Ryzen-Prozessoren nach wie vor dort produziert. Die Compute-Dies laufen jedoch bei TSMC vom Band.
Globalfoundries beliefert noch immer AMD, setzt aber verstärkt auf Speziallösungen
Zwischen AMD und Globalfoundries besteht mittlerweile ein neues Wafer Supply Agreement, das bis Ende 2023 ein Auftragsvolumen von 1,6 Milliarden US-Dollar inklusive Strafzahlung bei Nichtbestellung festgelegt. Der 12-/14-nm-Zwang ist nicht mehr Teil dieser Vereinbarung. Das bedeutet, dass AMD nun jede Art von Chip überall produzieren kann.
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Globalfoundries hatte sich in den letzten Jahren zunehmend von High-End-Nodes verabschiedet und sich mehr auf Speziallösungen wie 22DFX fokussiert. Aktuell befindet sich der Konzern im Besitz der Mubadala Development Company, einer Investmentfirma aus Abu Dhabi. Der Firmensitz liegt aber nach wie vor in den USA. Auch in Dresden ist Globalfoundries noch präsent. Zuletzt wollte man dort eine Milliarde Euro investieren, um die Produktion zu verdoppeln.
Quelle: WSJ

Die Zeit wirds zeigen.
Hat Trump ja schon zur Genüge gemacht (Huawei)
und dann gibt es auch noch Intels FPGA-Sparte die auch gut auf 22/14 nm passt.
Die Zeit wirds zeigen.
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