Atom Cedar Trail N2000/D2000: Intel stellt Plattform auf Basis der 32-nm-Fertigung vor
Kurz vor dem Jahreswechsel veröffentlicht Intel die neuen Atom-Chips der D2000- und N2000-Serie für die Cedartrail-Plattform. Diese bieten wie gehabt zwei Atom-CPU-Kerne, hinzu kommen eine neue schnellere Grafikeinheit und Features wie Wireless-Display sowie ein geringerer Energieverbrauch.
Kurz nach Weihnachten, also sprichwörtlich zwischen den Jahren, hat Intel noch eine im wahrsten Sinne des Wortes kleine Überraschung auf Lager: Die neuen Atom-Chips der D2000- und N2000-Serie für die Cedartrail-Plattform im 32-Nanometer-Fertigungsverfahren. Die Modelle der D2000-Reihe sind für den Desktop gedacht, die N2000-Version für Netbooks - in beiden Fällen beherbergt der Chip nicht nur zwei SMT-fähige CPU-Kerne, sondern auch den Speichercontroller (Singlechannel mit DDR3-1066) und die Grafikeinheit.
Diese stammt Imagination Technologies und basiert auf dem Power-VR-SGX54-Design, Intel allerdings spricht von den Graphics Media Accelerators (GMAs) 3650/3600. Die Grafikeinheit beherrscht Wireless-Display und die Wiedergabe von Full-HD-Videos (inklusive Blu-ray 2.0) mit VC1-, MPEG2-, AVC- und H.264-Codec. Zudem wird DirectX 9 (Open GL 3.0 und DX10.1 in Hardware, aber nicht per Software) unterstützt - AMDs Konkurrenz in Form der Brazos-Plattform bietet DX11, Open GL 4.0 plus Open CL 1.1. Alle Chipteile unter einer Haube ergeben ein SoC-Design (System on a Chip), einzig der NM10-Chipsatz muss noch angekoppelt werden.
Am heutigen Tag schickt Intel drei Modelle ins Rennen (das vierte taucht nur selten auf), deren TDP sich auf 3,5 bis 10 Watt beläuft. Je nach Modell liegen 1,60 bis 2,10 GHz an. Der Chipriese erwartet für das kommende Jahr, genauer gesagt ab Januar, viele auf der Cedartrail-Plattform basierende Produkte, welche mit bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit aufwarten sollen. Dies ist unter anderem durch den neuen C6-Modus möglich, der beim Stromsparen hilft.

Hoffen wir aber mal das sich Direct Compute nicht so durchsetzen wird wie Windows, Microsoft braucht nicht noch ein Monopol.
mfg