Arctic aktualisiert Sicherheitssystem: Echtheitsprüfung für MX-Paste
Fälschungen bei Wärmeleitpasten nehmen zu. Arctic reagiert mit einer überarbeiteten QR-Code-Verifikation, um die Echtheit der eigenen Produkte sicherzustellen.
Gefälschte Komponenten sind längst keine Randerscheinung mehr - inzwischen geraten sogar vermeintlich unspektakuläre Komponenten wie Wärmeleitpaste ins Visier. Besonders betroffen: Arctic. Der Kühlmittelspezialist mit Wurzeln in Deutschland und der Schweiz steht seit Jahren für verlässliche Performance, vor allem mit der hauseigenen MX-Serie. Jetzt zieht das Unternehmen Konsequenzen - und überarbeitet das eigene Echtheitsprüfverfahren.
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Laut Angaben von Arctic sei die neue Maßnahme eine direkte Reaktion auf zunehmende Fälschungen im Markt. In einer Mitteilung an Tom's Hardware bestätigt das Unternehmen, dass sich insbesondere die weit verbeiteten MX-Pasten immer häufiger als Ziel von Produktpiraterie wiederfinden. Ein Problem, das in Zeiten steigender DIY-Beliebtheit durchaus Gewicht hat: Denn wo Hochleistungs-Kühllösungen gefragt sind, darf die Wärmeleitpaste nicht das schwächste Glied sein.
Das neue Authentifizierungsverfahren basiert auf einem QR-Code, der sich unter einem Sicherheitssiegel auf der Verpackung befindet. Dieser wird mit dem Smartphone gescannt, anschließend erfolgt die Verifikation online über ein spezielles Arctic-Portal. Laut Hersteller dauert der gesamte Vorgang nur wenige Sekunden - danach soll klar sein, ob Original oder Kopie im Warenkorb gelandet ist.
Ein besonderer Fall sind Altbestände: PC-Bauer dürften noch Tuben älterer MX-Paste in der Werkstatt oder Schublade liegen haben. Ohne QR-Code bleibt aber offen, ob es sich tatsächlich um Arctic-Originale handelt - oder doch um eine gut gemachte Kopie, die seit Jahren unbekannt mitfährt.
Zahlen zur tatsächlichen Verbreitung von Fälschungen gibt es von Arctic nicht. Das Thema dürfte aber allein aufgrund der Marktstellung der MX-Serie mittelfristig Relevanz behalten - nicht nur für Arctic selbst, sondern auch für Distributoren und Endkunden.
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Quellen: Arctic via Tom's Hardware

Ich sehe das skeptisch, ob man dadurch wirklich garantieren/zeigen kann, dass die WLP echt ist.
QR Generatoren gibt es doch zuhauf.
Der Punkt ist, dass in diesem QR nicht nur die URL der Arctic-Seite codiert ist, sondern auch ein kryptografischer Hashwert, der es Arctic erlaubt vermutlich die Charge der Paste zu verifizieren. Den validen Code kann nur Arctic mit ihrem geheimen Schlüssel generieren.
Jetzt kann der Fälscher den Code natürlich trotzdem 1zu1 kopieren - aber vermutlich fragt Arctic dann noch einen weiteren Faktor ab (Kaufdatum, Händler etc.), um das mit ihren Daten abzugleichen und Ungereimtheiten zu erkennen bzw. einmal gefundene Fälschungen zu "sperren".
Ist wohl sogar schon die Revision 4.
Und die ist tatsächlich besser - hat Igor hier mal getestet: [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Ich sehe das skeptisch, ob man dadurch wirklich garantieren/zeigen kann, dass die WLP echt ist.
QR Generatoren gibt es doch zuhauf.
Alternativen, schwer zu sagen was nicht gleich einen Haufen Arbeit bedeutet. Für jede WLP Tube etwas wie eine Seriennummer generieren und diese mit einbinden, wäre auch schwer umsetzbar.
Ich habe früher einmal die MX-3 getestet. 4 bis 6 habe ich nicht genutzt bisher. Etwas was schnell austrocknet, wieso sollte ich das kaufen und auf meine CPU/Grafikkarte schmieren. Dann gleich jährliches erneuern?
Ich habe um 2005 eine 30gr Arctic MX-2 Tube gekauft. Die WLP nutze ich immer noch. Beste an der? Sie hält Jahre. Beim 3700x nur bei der erst Installation die MX-2 aufgetragen vor 5 Jahren. Jetzt macht sich das langsam bemerkbar, dass es wieder fällig wird. Einzig die Tube muss ich seit paar Jahren aufwärmen, damit die Paste etwas geschmeidiger wird.
Dieses Konzept ist mit der Wärmeleitpaste schwierig umsetzbar.
Die klepte auch wie Sau.
Bei einer Freundin ein Freezer 36 von Artic verbaut => MX6 lag dabei.
War etwas zäher als die MX4 aber bis jezt (~6 Monate) alles noch top.
War ja damals bei der Arctic-Silver Paste, die in den 2000ern Ewigkeiten Referenz war auch nicht anders, oder bei den Luftkühlern. Alle 10 Jahre gibt es da mal einen Innovationssprung(mitunter weil auch Patente auslaufen und es das "gute" Zeug dann nicht nur im Litereimer bei Honeywell& Co. für die Industrie gibt).
Habe das Video vom bauer angeschaut wo er seine Testanlage vorstellt.
Er meinte das es da kaum noch was bahnbrechendes geben wird....
(solange die Schichtdicke nicht deutlicher dünner werden kann)
Aber mal schauen beim nächsten Brückentag.... vielleicht packt ich da mal seine Paste auf die CPU.
Wobei bei meiner akt. CPU da wohl nichts bringen wird....