Apple Silicon: Angeblich High-Performance-CPU mit 32 Kernen geplant

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Apple Silicon: Angeblich High-Performance-Prozessor mit 32 Kernen geplant (1)
Quelle: Screenshot

Laut dem Magazin Bloomberg soll Apple aktuell an verschiedenen neuen Prozessoren arbeiten, die bis zu 32 Kernen aufweisen könnten. Bis zum Jahr 2022 soll die neuen High-Performance-Prozessoren von Apple auf den Markt kommen.

Seit dem 10. November ist klar, in welchen Apple-Produkten der neu entwickelte SoC M1 zum Einsatz kommt. Der Apple M1 ist ein auf dem ARM-Befehlssatz entwickelter Chipsatz, der acht CPU-Kerne und sieben oder acht GPU-Kerne mitbringt. Laut dem Magazin Bloomberg soll Apple aktuell an weiteren eigenen ARM-Chipsätzen werkeln. Hierbei soll es sich um verschiedenen SoCs mit bis zu 16 High-Performance-Kernen plus vier Effizienz-Kerne handeln. Perspektivisch soll sich gar ein Chip mit 32 Kernen in Entwicklung befinden. Ergänzend dazu soll Apple neue GPUs mit bis zu 128 Kernen planen. Alle neuen Apple-Chips sollen bis zum Jahr 2022 auf den Markt kommen, so der Bericht von Bloomberg.

Apple Mac Mini 2020 mit Apple M1 bereits verfügbar

Sicher ist, dass Apple im Juni 2020 verkündet hat, dass man sich von Chip-Lieferanten wie Intel trennen wird, dies sei aber eine mehrjährige Reise. Die ersten Apple-Geräte mit dem Apple M1 sind bereits verfügbar. Falls man die direkt auf dem M1-Chip lauffähige Variante von Cinebench R23 im Multi-Thread ausführt, erreicht die maximale Ausbaustufe des Apple M1 im Mac Mini 2020 eine Punktzahl von 7.833. Wer jedoch die softwareseitige Emulation namens Rosetta 2 nutzt, erreicht im Cinebench R23 Multi-Thread 5.257 Punkte. Ein AMD Ryzen 7 4800U auf Basis der Zen-2-Architektur jedoch schafft 9.286 Punkte.

In Sachen Videospiele haben einige Redaktionen etwa das im Jahr 2016 erschienene Rise of the Tomb Raider in der Auflösung 1.366 x 768 mit hohen Grafikeinstellungen, DirectX 12 und deaktiviertem Anti-Aliasing getestet. Das Spiel muss softwareseitig mittels Rosetta 2 emuliert werden, um überhaupt auf einem Apple M1 gestartet werden zu können. In der maximalen Ausbaustufe des Apple M1-Chips mit Lüfter und acht GPU-Kernen kann Rise of the Tomb Raider mit gut 73 Fps gespielt werden. Folglich ist der aktuelle Apple M1 im Mac Mini 2020 auf Augenhöhe mit Einsteiger-Grafikchips wie einer Nvidia Geforce MX250. Der Apple Mac Mini mit acht GPU-Kernen ist ab 780 Euro erhältlich.

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Ebenfalls lesenswert: Apple M1: Adobe Photoshop und WoW laufen direkt auf ARM-Chipsatz

Sammlung zu den möglichen Planungen zu Apple-Chips:

  • Laut der Gerüchteküche soll Apple bereits an Chipsätzen mit bis zu 16 High-Performance-Kernen plus vier Effizienz-Kerne arbeiten. Perspektivisch könnten gar bis zu 32 Kerne geplant sein.
  • Ergänzend dazu soll Apple neue GPUs mit bis zu 128 Kernen in der Pipeline haben.
  • Angeblich sollen diese SoCs von Apple bis zum Jahr 2022 auf dem Markt erscheinen.

Quellen: Bloomberg, Apple

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    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        Zitat von Mephisto_xD
        Und da kann Power dann nicht schaden. Ich bin mal gespannt, wie sich ein 32 Kerner mit Apple-ARM Technik in Cinebench, Premiere & Co. gegen ein vergleichbares Windows Gerät mit Kombination AMD/Intel + nVidia/AMD schlägt.
        Ich bin persönlich auch gespannt darauf. Aber eine Apple-CPU erwarte ich niemals auf dem freien Markt. Sprich, man muss sie mit macOS kaufen und nach aktuellem Stand auch so nuzten.

        Wie lange Apple macOS noch so relativ offen lässt, bleibt abzuwarten. Ich erwarte dort irgendwann den Paukenschlag, und man darf ohne Entwicklerlizenz (natürlich kostenpflichtig und nur im Abo erhältlich) auch unter macOS nichts mehr ohne Apple Store installieren.

        Falls es mal jemand gelingt, ein Linux/ARM auf dem M1 oder Nachfolgern nativ laufen zu lassen, für alle verbaute Zusatz-HW Treiber zu entwickeln (spätestens daran wird es m.M.n. scheitern), damit man diese dann unter Linux auch nutzen kann, wäre das eine tolle Lösung.

        Zitat von RtZk
        Mehr als doppelte Leistung für weniger Geld hört sich nicht gerade nach einem Argument für Apple an,
        Gibt es mittlerweile Steuersoftware für Apples 6K-Monitor, die ihn unter Windows an USB-C (mit DP 1.2) nutzbar macht? Und welche unter Windows nutzbare Grafikkarte hat TB3 und unterstützt darüber 6K@60Hz mit 10 Bit?

        Vermutlich muss man für "ähnliche" Leistung auf DELLs 8K Monitor zugrück greifen, um endlich bedeutend mehr wie UHD (mit 10 Bit Farbtiefe ohne FRC) zu bekommen.

        Afterburner lassen wir einfach weg, den braucht im Kinderzimmer niemand.
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        Zitat von Mephisto_xD
        Und da kann Power dann nicht schaden. Ich bin mal gespannt, wie sich ein 32 Kerner mit Apple-ARM Technik in Cinebench, Premiere & Co. gegen ein vergleichbares Windows Gerät mit Kombination AMD/Intel + nVidia/AMD schlägt.
        Ich bin persönlich auch gespannt darauf. Aber eine Apple-CPU erwarte ich niemals auf dem freien Markt. Sprich, man muss sie mit macOS kaufen und nach aktuellem Stand auch so nuzten.

        Wie lange Apple macOS noch so relativ offen lässt, bleibt abzuwarten. Ich erwarte dort irgendwann den Paukenschlag, und man darf ohne Entwicklerlizenz (natürlich kostenpflichtig und nur im Abo erhältlich) auch unter macOS nichts mehr ohne Apple Store installieren.

        Falls es mal jemand gelingt, ein Linux/ARM auf dem M1 oder Nachfolgern nativ laufen zu lassen, für alle verbaute Zusatz-HW Treiber zu entwickeln (spätestens daran wird es m.M.n. scheitern), damit man diese dann unter Linux auch nutzen kann, wäre das eine tolle Lösung.

        Zitat von RtZk
        Mehr als doppelte Leistung für weniger Geld hört sich nicht gerade nach einem Argument für Apple an,
        Gibt es mittlerweile Steuersoftware für Apples 6K-Monitor, die ihn unter Windows an USB-C (mit DP 1.2) nutzbar macht? Und welche unter Windows nutzbare Grafikkarte hat TB3 und unterstützt darüber 6K@60Hz mit 10 Bit?

        Vermutlich muss man für "ähnliche" Leistung auf DELLs 8K Monitor zugrück greifen, um endlich bedeutend mehr wie UHD (mit 10 Bit Farbtiefe ohne FRC) zu bekommen.

        Afterburner lassen wir einfach weg, den braucht im Kinderzimmer niemand.
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        Zitat

        Dann schau dir mal die Workstations von Lenovo, Dell etc an. Die können ebenfalls auf über 50k€ hoch gehen.
        Dort bekommt man aber um das Geld viel viel mehr geboten!
      • Von Darkseth Volt-Modder(in)
        Zitat von RyzA
        Na und? Wenn man nur die Hardware vergleicht kommt man mit einen Windows PC nie auf so seinen Wert.
        Dann schau dir mal die Workstations von Lenovo, Dell etc an. Die können ebenfalls auf über 50k€ hoch gehen.

        Selbstbau ist kompletter Nonsense, und irrelevant hier. Niemand, der ernsthaft Geld damit verdient, würde nen PC selbst zusammen basteln. Da will man zuverlässigkeit und Support, denn ein Ausfall von nur weni gen Tagen kann jede Preisersparnis zunichte machen.
        Der Mac Pro ist nicht an irgendwelche Keller-Bastler gedacht, die ihren Cyberpunk PC zusammenfrickeln, und LED Strips noch ankleben.
        Das sind Workstations zum Arbeiten. Und da gilt: Zuverlässigkeit > Alles andere > Specs.

        Außerdem: Windows ist nicht MacOS. Alleine das ist für viele ein guter Grund, keine Windows Kiste zu nehmen.

        Aber so ist es halt, wenn man ernsthaft glaubt, dass ein Computer einzig und alleine aus den Specs besteht, und nix anderes betrachten WILL, als das Datenblatt.

        Achja: Das Animationsstudio, welches den Trailer zu Jumanji 3 gemacht hat, haben sich einen 20k~ Dollar Mac Pro angeschafft, und den 6k Apple Monitor.
        Die Kosten dafür hatten sie bereits nach <2 Wochen wieder drin.
        z.B. dank dem Display konnten sie Farbkorrekturen selbst machen, statt das für viel Geld an ein anderes Unternehmen abzugeben.
      • Von Abductee Kokü-Junkie (m/w)
        Ein populäres Beispiel wäre Homebrew, bzw. die Verwandschaft mit Linux-Apps.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von RtZk Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Abductee
        Beim MacOS ist der goldene Käfig viel weniger präsent als beim iOS.
        Da gibts ja keine wirkliche Hürde das man abseits vom Store was installiert.
        Es gibt schlicht die Hürde, dass es für viele einfach zu teuer ist eine Software Version für MacOS zu entwickeln, mit einer im Vergleich zu Windows winzigen Userbase.
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