AMDs Deccan-Plattform: Wichita und Krishna - von der CPU zum SoC
Im kommenden Jahr möchte AMD den Erfolg der APUs der C- und E-Serie weiter ausbauen. Hierzu schickt der Hersteller neue APU-Modelle mit den Codenamen Wichita und Krishna in Rennen, die mehr leisten und auch sparsamer sind.
Im Januar 2011 stellte AMD die APUs der C- und E-Serie der Brazos-Plattform vor, Codename Ontario respektive Zacate. Die Nachfolge-Basis hört auf den Namen Deccan und besteht aus den beiden im 28- statt 40-Nanometer-Verfahren gefertigten APUs Wichita und Krishna, hinzu kommt der Hudson-2-Chipsatz (welcher bei Wichita mit im System-on-a-Chip sitzt) samt nativem USB-3.0.
Wichita und Krishna bieten bis zu vier Bobcat-Kerne mit bis zu zwei MiByte L2-Cache sowie Verbesserungen, welche die Leistung zusätzlich um bis zu 20 Prozent gegenüber den bisherigen Bobcat-Kernen steigern sollen sowie ein Turbo-Modus. Der maximale Speichertakt steigt von DDR3-1333 auf DDR3-1600, außerdem wird Ultra-Low-Voltage-DDR3 unterstützt und der Universal Videop Decoder 3 ist mit von der Partie (so wie bei der A-Serie und den Radeon HD 6000). Die Grafikeinheit soll mehr als 25 Prozent schneller arbeiten als die des Ontario (Radeon HD 6250/6290). Im direkten Vergleich bei einer ähnlichen TDP (Dualcore: 8 Watt; Quadcore: 20 Watt) fahren Wichita sowie Krishna laut AMD bis zu 30 Prozent mehr GFLOPS als ein Ontario respektive Zacate (9 bzw. 18 Watt) auf.
Die beiden APUs für AMDs Deccan-Plattform sollen im nächsten Jahr erscheinen, die Produktion läuft im Frühsommer (Mai bis Juni) an. Die passende Roadmap für die mobilen Versionen
Quelle: Donanim Haber

Man muss dabei bedenken, dass in diesen "ultrabooks" core i7 CPUs reinkommen sollen.
Und ich befürchte, dass diese speziellen ULV Versionen dennoch schneller um einiges (je nacht Takt) schneller sein werden als die hier gezeigten CPUs.
Aber das ist auf jedenfall ein schritt in die richtige Richtung. Sie werden sich damit auf jedenfall gegen ATOM leistungsmäßig durchsetzen.
Was die i7 angeht, werden die AMDs deutlich günstiger sein, da Intel sich spezielle Stromsparversionen schon immer sehr gut bezahlen lassen hat.
Fehlt jetzt nur noch so eine 2 Kern CPU mit 1W TDP um gegen Tegra anzukommen und alles wird gut
Wenn das alles hier stimmt, dann ist diese Plattform der Renner für HTPCs. 4 Kerne + IGP bei 20W TDP ist nicht selbstverständlich.