AMD stellt Bulldozer-Opterons der 6200- und 4200-Serie vor
Nachdem die ersten Opterons auf Basis der Bulldozer-Architektur an den Supercomputer-Fertiger Cray gingen, schickt AMD wie angekündigt die Opterons der 6200- und 4200-Serie noch im vierten Quartal 2011 in den Handel.
Im September gab AMD bekannt, dass die ersten Bulldozer-Chips ausgeliefert wurden. Empfänger der Opteron-6200-CPUs war Cray, welcher die Prozessoren in seinen Supercomputer XK6 packt. Auch verkündeten die Bulldozer-Macher, dass die Chips für weitere Kunden im Laufe des vierten Quartals 2011 verfügbar sein sollen. Am heutigen Tag nun stellt AMD die Opterons der 6200- und 4200-Serie vor, welche wie gehabt auf den Server-Sockel G34 passen, und sich besonders gut für Cloud- sowie High-Performance-Computing-Anwendungen eignen sollen.
Die Modellpalette reicht vom Opteron 6282 SE für 1.019 US-Dollar Listenpreis (wie üblich bei Abnahme von 1.000 Stück) bis hinab zum Opteron 4226 für 125 US-Dollar. Das Portfolio umfasst hierbei zehn Opteron 6200 mit zwei bis acht Modulen [interessant ist hierbei, dass immer Interlagos, also ein MCM, die Basis bildet] sowie acht Opteron 4200 mit drei oder vier Modulen [Valencia, das Server-Pendant zu Zambezi sprich FX], die Taktraten liegen zwischen 1,6 und 3,7 GHz - inklusive Turbo. Dank einer TDP-Spanne von 35 über 95 bis hin zu 140 Watt dürfte für jeden Anwendungsfall ein Chip dabei sein. Die bisher ebenfalls genutzte Angabe der ACP (Average CPU Power) hat AMD gestrichen.
AMD spricht in seiner Präsentation von einer bis zu 84 Prozent höheren Leistung sowie 73 Prozent mehr Bandbreite, die ein Opteron 6276 im Vergleich zu einem Intel Xeon X5670 bei gleichem Preis erreicht: Der Opteron kommt auf acht Module respektive 16 "Kerne" bei 2,3 bis 2,6 GHz während der Xeon X5670 ein Westmere-EP-Modell mit sechs Kernen samt SMT bei 2,93 bis 3,33 GHz ist - allerdings stellte Intel heute die Nachfolger-Chips in Form von Sandy Bridge E vor, die schneller arbeiten und auch mehr Bandbreite pro CPU bieten.
Die Vorteile der neuen Opterons gegenüber den bisherigen 6100- und 4100-Modellen liegen in der Architektur begründet: So bieten die Bulldozer-basierten Chips unter anderem AVX, AES, SSE3/4.1/4.2, XOP und das wichtige FMA4, aber auch spannende Features wie neue Virtualisierungs- undStromsparmodi (Clock sowie Power Gating), den Turbo sowie eine manuelle Justierung der TDP. Dies erlaubt es den Herstellern die Chips exakt so einstellen, dass die Anzahl an Chips pro Server-Rack maximiert werden kann.

Ich denke nicht das dieser fehler nur auf der Desktop Version zu finden ist.
Ich hoffe aber trotzdem, dass nächstes Jahr mit Pilediver auch für uns Zocker eine interessante CPU rauskommt
Genau so schauts aus
Gratulation an AMD das es zumindest (im wichtigeren) Server Geschäft nun wieder aufwärts geht
Hallo zusammen, also auch wenn die Bullis im Desktop-Bereich leicht entäuschten. Im Server-Bereich sind die Teile wirklich top und super effizient. Schaut euch dazu auch mal die Kommentare im CB Forum an, Bulli scheint echt viel zu reißen im Serverbereich. Und da wird eben die Kohle gemacht. Von daher sehe ich AMD doch gut dabei, wenn sie sich einige Anteile am Servermarkt von Intel abknöpfen können. Ich hoffe aber trotzdem, dass nächstes Jahr mit Pilediver auch für uns Zocker eine interessante CPU rauskommt
Gruß
Micha
Hallo Leute, AMD fährt nun im Serverbereich so auf und davon wie Intel im Desktop
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