AMD rutscht in die Verlustzone, Nvidia mit Umsatzwarnung [News des Tages]
AMD rutschte im abgelaufenen vierten Quartal 2011 wieder in die Verlustzone, nachdem man vier Quartale in Folge einen Nettogewinn ausweisen konnte. Auch Konkurrent Nvidia steht ein schlechtes Quartal bevor. In der Nacht musste man eine Umsatzwarnung herausgeben.
Während Intel und Apple glänzende Zahlen aufweisen konnten, geht es bei AMD und Nvidia aktuell abwärts. AMD legte die Ergebnisse des vierten Quartals 2011 vor, das am 31. Dezember endete. Der Umsatz stagnierte mit 1,69 Mrd. US-Dollar auf Vorquartalsniveau, gegenüber dem Vorjahr schaffte man ein kleines Plus von 2,5%. Der Umsatz hängt damit seit neun Quartalen in Folge zwischen 1,57 und 1,69 Mrd. US-Dollar fest. Schlechter sieht die Nettogewinn-Bilanz aus. Hier musste AMD nach zuletzt vier "schwarzen" Quartalen ein Minus von 177 Mio. US-Dollar melden. Das ist das schlechteste Ergebnis seit Q2/2009. Ein Schuldiger ist schnell ausgemacht: Globalfoundries. Hier musste AMD erneut Geld in Abschreibungen versenken. Dazu kommen Restrukturierungskosten bei AMD selbst. AMD betont, dass man ansonsten ein Plus geschafft hätte. Operativ lag AMD bei 71 Mio. US-Dollar Gewinn. Immerhin fiel der Vergleich zwischen 2011 und 2010 positiv aus. Hier lag man in beiden Kenngrößen leicht vor dem Vorjahr.
Der CEO Rory Read freute sich vor allem über 30 Millionen APUs, die AMD 2011 ausgeliefert hat. Die Bruttogewinnmarge lag im dritten Quartal 2011 bei 46%, hier konnte sich AMD minimal verbessern. Die Mikroprozessorsparte stieg beim Umsatz um rund 7% gegenüber dem Vorjahr, die Wachstumstreiber waren höhere Umsätze im Mobil- und Chipsatzbereich. Die Grafiksparte bewegt sich zehn Prozent rückwärts gegenüber dem Vorjahr. Vor allem die Umsätze der Boardpartner sei rückläufig. An der Börse wurden die Zahlen ser negativ aufgenommen. Nachdem die Aktie seit vier Wochen stetig steigt, ist sie heute bei fast 10 Prozent im Minus.
Nicht viel besser sieht es offenbar für Konkurrent Nvidia aus. Gestern Abend musste man eine Gewinnwarnung herausgeben. Die angepeilten Umsätze für das vierte Quartal, das am 29.1.2012 endet, werden fast 100 Millionen unter Plan liegen. Anstatt 1,066 Mrd. US-Dollar sind nun 950 Mio. US-Dollar zu erwarten. Nvidia schiebt die gesunkenen Umsätze auf die Flutkatastrophe in Thailand, wo viele Festplattenhersteller ihre Fabriken stehen haben. Als Folge wären nicht nur die Auslieferungen von PCs gesunken, manche PCs hätten sich durch die hohe Festplattenpreise so verteuert, dass die Hersteller keine Grafikkarte im System verbauen konnten, um die alten Preispunkte zu treffen. Darüber hinaus fiel der Umsatz bei Tegra 2 wesentlich stärker als erwartet, da man offenbar schon auf Tegra 3 wartet. Auch bei Nvidia zeigt sich der Aktienkurs heute verschnupft: Knapp minus fünf Prozent sind hier zu verzeichnen.
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Ist ja immerhin nen Join venture zwichen ATIC und AMD. Und AMD will uns da wirklich weiss machen die haben kein bissl einfluss auf produktion etc?
produktions Schwierigkeiten mag ja sein.... Aber ist es zwangsweise so, das ein produktionsproblem vom Herstellungs prozess kommen muss? Ich kenn das von andren bereichen auch so, das es Produktions probleme geben kann, wenn das produkt einfach naja entwickelt wurde.... (an den Werkzeugen vorbei etc.)