Prozessoren: AMD mit Zuwächsen bei den Marktanteilen
Laut Mercury Research legt AMD bei den Marktanteilen für Prozessoren zu. Das sind die guten Nachrichten. Anfeuernde Worte braucht es trotzdem, denn der Zuwachs könnte auch besser sein.
Schon während der Bekanntgabe der Quartalszahlen von AMD war der Marktanteil ein Thema. Während es bei den Enthusiasten und Bastlern ganz gut läuft, hängt man im wichtigen Server- und OEM-Markt hinterher - das weiß man auch bei AMD selbst. Die Rede war von einem zähen Weg, hier Marktanteile aus Intels Machtbereich zu reißen.
Heute, ein paar Tage später, legt AMD Zahlen von Mercury Research vor, welche die Lage verdeutlichen. Da sieht es generell positiv aus, aber AMD muss durchaus noch ein wenig mehr auf Attacke stellen. Die gute Nachricht aus den vorgelegten Zahlen ist, dass sich die Marktanteile positiv entwickeln und das Wachstum sich beschleunigt. Prozentual gesehen sind die Werte aber immer noch recht klein.
Quelle: Mercury Research
Im Desktop-Segment hält man laut Mercury Research 15,8 Prozent - ein Zuwachs von 2,8 Prozent zum Vorquartal und 3,3 Prozent zum Vorjahresquartal. Bei Notebooks ist der Anteil bei 12,1 Prozent mit Zuwachsraten von 1,3 Prozent zum Vorquartal und 5,3 Prozent zum Vorjahr. Bei Servern sind es 3,2 Prozent, 1,5 Prozent mehr zum Vorquartal und 2,4 Prozent mehr zum Vorjahr.
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Die Zuwachsraten zeigen, was AMD meinte, als man von einem zähen und langen Weg sprach. Das Wachstum ist zwar da, aber es ist eben im einstelligen Bereich und mit den Werten wird sich der Kampf ziehen. Die Hoffnung ist, dass sich mit Zen 2 die Wachstumswerte vergrößern lassen. Zudem hofft man darauf, von Intels Schwäche bei der Produktion einen Nutzen ziehen zu können. Intel fokussiert sich auf Produkte mit hohen Margen, was den Bereich Pentium, Celeron und kleine Core-CPUs schwächt. Da ist zwar nicht das ganz große Geld zu verdienen, aber für AMD eine Schwachstelle zum Angriff.
Marktexperten empfehlen AMD zudem, weiter die OEM-Partner zu massieren. Kleine Erfolge ließen sich bereits verzeichnen. Hier braucht es großen Deal, um AMD ins Rennen zu bringen. Einmal im OEM-Geschäft verankert, steigen auch schnell die Stückzahlen. Angeblich soll es 33 Prozent Designwins bei OEM-Partnern geben, was sich 2019 positiv auswirken soll. Bei den Servern hofft man langfristig auch auf wachsende Anteile - in einem ohnehin von Haus aus eher trägen Geschäft.
Quelle: via tomshardware.com

die dann noch ein Daueraufrüsten aus Sicht der CPU mit sich tragen müssten.
Klar stellenweise gibt's mal richtige Schübe, aber das macht den Unterschied zwischen flüssig und überflüssig.
Nein, es geht um weniger Daw Calls bei FPS - Junkies mit 144Hz Monitoren.
Man kann Leute auch mit Natriumchlorid gut abschrecken. Sobald sie Chlor hören, springen alle auf
Was ich persönlich spannend finde bei dem Beitrag auf den du antwortest ist die Erwähnung der hohen Latenzen. Würde mich zuuu gerne interessieren wo man die im alltag merkt. Psychologisch gssehen mögen sie abschreckend wirken,in der Praxis wohl kaum
@ News: 15% nach doch schon 1,5 ��Jahren Ryzen ist irgendwie dennoch underwhelming. Da holt Intel ja vielleicht doch noch die Antwort hervor bevor man bei 20 ist
Natürlich immer von persönlichen Präferenzen abhängig.
IN Far Cry 5 brauche um mich wohl zu fühlen mindesten 70-80Fps, da kann ein 270=X mit seinen 54Fps 99 Percentil nicht wirklich weiter helfen!
Klar kann man das Problem etwas umschiffen, mit der Anpassung einier Einstellungen. Nichts desto Trotz liefert hier ein Intel ala 6700K/7700K/8700K/9900K hier mindestens 30% mehr Fps.
Auch klar sein sollte, dass das Szenenabhängig ist, aber was will man. Das man 80% des Spiels zufrieden ist, oder 100%. Einem anderem reicht das schwammige Gameplay unter 60Fps (Das erst bei rund 80-90Fps verfliegt), für den ergibt sich dasProblem nicht. Tellerand und so.
Aber aufholen (im Schnitt) eventuell.
Dafür das AMD die letzen 2 Jahre hier über alles gelobt wird sind die Zuwächse echt minimal. Hätte Intel nicht so große Lieferprobleme wären die Zahlen auch noch niedriger. Für Amd wird es noch ein steiniger Weg die verlorene Reputation zurück zu gewinnen. Die letzen 10 Jahre war man ja kein Faktor mehr im CPU Bereich.
Dürfen eben nicht einschlafen!
Vielleicht hat man ja mit ZEN2 und 3 in der Pipeline ja mal für ein paar Jahre vorgesorgt, so das man mal bei den GPUs das aufholen beginnen kann.
Leistung ist halt relativ. Wenn ich durch viele Kerne/Threads eine hohe Gesamtleistung erziele ist das eine ordentliche Leistung. Wenn ich aber eine zeitkritische Anwendung habe und z.B. mittels FFMPEG oder OpenCV den Seek zu einem spezifischen Videoframe benötige, dann brauche ich eine hohe Einzel-Thread Leistung.
Es kommt also auf den Anwendungsfall an.
klar zum arbeiten ist der R5 2600 top, aber zum Spielen ist der auch ganz gut, aber der 2500K hat über Jahre hinweg eine Spieleleistung nahe der Spitze geboten.
Der R5 2600 krampft ja jetzt schon in ein paar Titeln um überhaupt 60Fps zu schaffen.
Waren aber auch Softwareseitig andere Zeiten. Da nicht mehr als 4 Threads genutzt wurden...