AMD Zen 7: 16 Prozessorkerne pro CCD dank TSMC in 1,4 nm
Der Taiwan-Besuch von AMD-CEO Dr. Lisa Su befeuert die Gerüchteküche zu AMD Zen 7: Die "Grimlock"-CCDs sollen in 1,4 nm und mit neuartigem Packaging bei TSMC gefertigt werden, kombiniert mit dem nächsten 3D V-Cache. Los geht's wohl ab 2028.
Während AMDs Zen-6-Architektur ("Morpheus") in den kommenden Wochen mit dem Tape-Out abgeschlossener Server-Prozessoren der Serie Epyc 9006 ("Venice") in die heiße Phase eintritt und die Massenproduktion der ersten 2-Nanometer-Chips bei TSMC bereits offiziell angelaufen ist, hat die taiwanische Wirtschaftszeitung Commercial Times jetzt neue spannende Details zur Zen 7 verraten.
Zen 7 "Grimlock": 16 Prozessorkerne pro CCDs dank 1,4 nm
Demnach sollen die kommenden CCDs ("Core-Complex-Dies") der Zen-7-Architektur unter dem Codenamen "Grimlock" auf der neuesten A14-Node von TSMC setzen. Bei A14 handelt es sich um der erste 1,4-Nanometer-Fertigungsprozess der Taiwaner und damit um einen echten Full-Node-Entwicklungssprung gegenüber Zen 6 in TSMC N2 - inklusive einer um bis zu 15 Prozent höheren Performance bei einer unveränderten Leistungsaufnahme oder einer bis zu 30 Prozent geringerer Verlustleistung bei identischer Leistung. Die Erwartungen an Zen 7 sind entsprechend hoch.
FOPLP-Packaging: AMD baut Zusammenarbeit mit Taiwan aus
Der Aufmacher der Commercial-Times-Meldung ist allerdings das neue Packaging: AMD evaluiert für Zen 7 erstmals auch FOPLP ("Fan-Out Panel-Level Packaging") des Test- und Packaging-Spezialisten PTI ("Powertech Technology"). Lisa Su persönlich hat PTI im Rahmen ihres aktuellen Taiwan-Besuchs aufgesucht und ein für die Verhältnisse von AMD ungewöhnlich deutliches Signal an die Lieferkette.
Der Hintergrund: AMD hat bereits in der vergangenen Woche bestätigt, gemeinsam mit PTI "die weltweit erste Validierung eines panel-basierten 2.5D-EFB-Interconnects", die sogenannte "Elevated Fanout Bridge", abgeschlossen zu haben. EFB kommt bei AMD bereits in einigen älteren Instinct-Beschleunigern zum Einsatz, soll mit Zen 6 ausgebaut und mit Zen 7 dann zum dominanten Packaging-Standard werden.
Parallel dazu lässt AMD bei Parade Technologies nach Informationen der Commercial Times ein ASIC-ähnliches Produkt für Hochgeschwindigkeits-Interconnects in 6 und 12 Nanometern fertigen, das sich bereits in der Pilotproduktion befindet.
Diese neue Stoßrichtung passt nahtlos zu der erst vor wenigen Tagen angekündigten Rekordinvestition von über zehn Milliarden US-Dollar in Taiwans KI-Ökosystem, die maßgeblich in fortschrittliches Packaging und das KI-Rack "Helios" fließt.
AMD Zen 7 im Desktop: Bis zu 32 Kerne und XXL-Cache
Noch sind nicht einmal die ersten Ryzen-CPUs auf der Basis von Zen 6 ("Morpheus") und Zen 6c ("Monarch") offiziell angekündigt worden, da kursieren nun auch schon die ersten Informationen zu deren Desktop-Nachfolgern auf Basis der Zen-7-Architektur in der umtriebigen Gerüchteküche. Demzufolge sollen bis zu 32 Prozessorkerne sowie massig schneller Zwischenspeicher geboten werden.
32 Prozessorkerne und doppelter 3D V-Cache
Während AMD selbst im Rahmen des AMD Financial Analyst Day 2025 nur die neuartige Matrix-Engine sowie eine KI-Datenformaterweiterung für Zen 7 auf einer aktuellen CPU-Roadmap preisgab, sprechen Gerüchte davon, dass die Desktop-CPUs auf Basis von Zen 7 aus bis zu zwei CCDs mit jeweils 16 Prozessorkernen sowie einem I/O-Die zusammensetzen und über einen riesigen Cache verfügen.
Quelle: AMD
AMDs aktuelle CPU-Roadmap mit Zen 6, Zen 6c und Zen 7 zeigt, wo die Reise hingehen soll
Demnach seien bis zu 32 Zen-7-Cores sowie ein Zwischenspeicher ("Cache") von bis zu 512 MiByte in Aussicht gestellt. Allein 320 MiByte L3-Cache sollen mittels doppelt gestapeltem 3D V-Cache realisiert werden.
Ryzen-Prozessoren der 11. Generation mit Zen 7*
- 2 × CCD mit bis zu 16 Zen-7-Prozessorkernen
- Insgesamt bis zu 32 Zen-7-Prozessorkerne
- Insgesamt bis zu 512 MiByte Cache
- 64 MiByte L2-Cache
- 448 MiByte L3-Cache
- 320 (2 × 160) MiByte 3D V-Cache
*) Quelle: Moore's Law Is Dead
Die Indizien für TSMC A14, FOPLP und ein 16-Kern-CCDs verdichten sich allerdings inzwischen aus mehreren unabhängigen Quellen - die Commercial Times pflegt traditionell exzellente Drähte direkt in die taiwanische Halbleiter-Lieferkette.
Zen 7: Wann erscheint AMDs neue CPU-Architektur?
Die Zeitschiene ist eng an den Hochlauf von TSMCs A14-Prozess gekoppelt: Die für A14 vorgesehene Fab 25 P1 in Taichung soll 2027 in die Pilotproduktion gehen und ab 2028 im Volumen fertigen. Realistisch ist damit ein Marktstart der ersten Zen-7-CPUs - allen voran Epyc 9007 ("Verano") - in der zweiten Jahreshälfte 2028.
Im Consumer-Bereich wird vor Ende 2028, eher Anfang 2029 jedoch kaum mit den Next-Gen-Ryzen alias "Grimlock Ridge" zu rechnen sein, was den Sockel AM5 zu einer der langlebigsten AMD-Plattformen überhaupt machen würde.
Mehr verlässliche Informationen zu Zen 6 und Zen 7 dürfte AMD spätestens im Rahmen der AMD Advancing AI 2026 am 22. und 23. Juli in San Francisco preisgeben.
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Quelle: Commercial Times Taiwan via Wccftech

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Aber dann müssten wir schauen was sich ende 2027 so ist und dass is noch ne jahr hin wir wissen nicht ob die Speicherkrise noch an hält oder ob die Inflation so hinein kickt das das ding unbezahlbar wird.
Ne brett braucht man auch wo man ihn drauf sattelt. Also höhert sich gut an aber wir schauen mal wenn es so weit ist.
Aber den weg den AMD geht finde ich ganz praktisch.
Da ich aktuell eh kaum zocke und die CPU wenn doch eh ez reicht warte ich Mal ab was die Gerüchte dazu sagen, nachdem z6 erschienen ist...
(bin mir aber nicht 100% sicher)
Da ich aktuell eh kaum zocke und die CPU wenn doch eh ez reicht warte ich Mal ab was die Gerüchte dazu sagen, nachdem z6 erschienen ist...