AMD kündigt "führende x86-CPU der neuen Generation" an: Zen-6-Server-CPUs kommen bald
Auf seiner "Advancing AI"-Veranstaltung möchte AMD neue Produkte basierend auf der Zen-6-Mikroarchitektur vorstellen. Konkret geht es um eine "führende x86-CPU der neuen Generation" - Ryzen dürfte damit aber ausgeschlossen sein.
Künstliche Intelligenz hat ihren festen Platz in der Techbranche gefunden und die Unternehmen nutzen jeden Zentimeter, um in diesem Bereich voranzukommen. So auch Chiphersteller AMD, der am 22. und 23. Juli seine "Advancing AI"-Veranstaltung in San Francisco abhält. Da soll es dem Namen nach darum gehen, "KI weiterzuentwickeln". Die dafür passende Hardware von AMD basiert auf den neuen Mikroarchitekturen Zen 6 (Epyc) und CDNA 5 (Instinct). AMDs Chief Technology Officer, Mark Papermaster, verriet nun in einem Interview mit SiliconANGLE Media, dass sie die Veranstaltung in San Francisco dafür nutzen möchten, "eine führende x86-CPU der neuen Generation" auf den Markt zu bringen.
Kein Ryzen in zwei Wochen, dafür Epyc
Wer dabei an die Veröffentlichung einer neuen Ryzen-CPU oder -Generation denkt, wird wohl enttäuscht werden. Denn es wurde bereits im Rahmen der CES bestätigt, dass AMD in diesem Jahr die sechste Generation der Epyc-Server-CPUs auf den Markt bringen wird. Diese läuft unter dem Codenamen Venice und soll als Epyc-9006-Serie die Turin-CPUs der Epyc-9005-Serie beerben.
Die kommenden Prozessoren für Server und Rechenzentren werden AMD zufolge in 2 nm gefertigt und beherbergen bis zu 256 Zen-6-Kerne (Dense) auf insgesamt 8 CCDs. Die Speicherübertragungsrate soll bei 1,6 Terabyte pro Sekunde liegen - ein deutlicher Anstieg, waren es bei Turin (Dense) noch bis zu 192 Zen-5(c)-Kerne.
Quelle: AMD
Die Epyc-Veröffentlichungen für 2026 und 2027.
Quelle: AMD
AMDs Spezifikationsangaben zu "Venice".
AMD, wo bleibt Ryzen mit Zen 6?
Wie schon Nvidia und Intel hält sich auch AMD bedeckt, was neue Produkte für den Otto Normalverbraucher und seinen Desktop-PC angeht. Die Gerüchteküche ist diesbezüglich allerdings schon weit fortgeschritten und sieht die Veröffentlichung für AMDs Olympic Ridge, so der Codename, frühestens für 2027 - und daher nicht am 22. und 23. September 2026 in San Francisco.
Für Zen 6 auf dem Desktop sind im Prinzip alle Spezifikationen geleakt. Die Ryzen-CPUs sollen bis zu 24 Kerne und inklusive 3D V-Cache bis zu 288 MiByte L3-Cache auf zwei CCDs bieten. Als Plattform für Ryzen "X" diene weiterhin AM5, während wie bei Venice eine 2-nm-Fertigung von TSMC zum Einsatz kommen soll. Neuesten Gerüchten zufolge soll AMD auf eine integrierte Grafikeinheit zugunsten einer NPU mit CUDIMM-Support verzichten.
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Quelle: AMD


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